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Günstige Computerinstandhaltung

07.08.2016, 13:00 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ein Menschjahr sind rund 10 Computerjahre - grob geschätzt. Soll heißen: Nach 8-9 Jahren ist ein Computer nicht mehr wirklich effektiv nutzbar: Die Festplatte macht schlapp, das Betriebssystem unterstützt neueste Programmversionen nicht mehr oder das gute Stück ist einfach so behäbig, dass jeder Klick Sekunden zur Ausführung benötigt. Nur wenige haben das Glück, einen PC ihr eigen zu nennen, der besser altert.

Und selbst deutlich vor dem Ablauf der 10 Jahre sollte man sich aktiv darüber Gedanken machen, was man seinem Computer gutes tun kann, um ihn in Form zu halten. Schließlich haben die meisten von uns ja wertvolle Daten auf dem Rechner, die nicht verloren gehen sollen. Egal ob Fotos, Briefe, Musik oder andere digitale Dateien, wenn die Festplatte Adieu sagt, dann sind die Daten erstmal verloren. Eine professionelle Datenrettung einer darauf spezialisierten Firma (z.B. Kroll Ontrack) verlangt für die Wiederherstellung der Daten auf einer Festplatte oder einem USB-Stick schnell ein vierstelliges Sümmchen. Aber auch wenn keine Daten verloren gehen, der Komplettausfall des Rechners ist für viele mit Komforteinbusse verbunden und man wünscht sich, man hätte präventiv ein wenig was gemacht.

Effektive Absicherung gegen Ausfälle und Datenverlust
Will man sich gegen solche Ausfälle absichern, dann ist wenigstens der regelmäßige Festplattentausch angesagt. Nach 3 Jahren steigt die Defektwahrscheinlichkeit der Datenträger massiv an. Ich persönlich würde keine Festplatte älter als 5 Jahre alt werden. Das Risiko eines Ausfalls wäre mir zu hoch.

Lohnen tut sich der Austausch nicht nur aus Sicherheitsgesichtspunkten. Moderne Festplatten sind deutlich schneller als ältere Modelle. Die schnelleren Zugriffszeiten merkt man unmittelbar bei der Arbeit am Computer. Wer noch ein wenig mehr Geld auf den Tisch legt, kann sich mit einer Solid-State-Disk (SSD) ein Festplattenmodell zulegen, dass Daten nicht mehr auf rotierenden Magnetscheiben, sondern auf Speicherchips speichert. Der Vorteil: Die Dinger sind höllisch schnell. Eine SSD für einen betagten Computer wirkt wie ein Jungbrunnen.

Es muss nicht immer ein neues Neugerät sein
Wenn man etwas höhere Ansprüche an die Leistungsfähigkeit seins Rechners hat, dann bietet sich der Kauf eines neuen Geräts an. Die runderneuerte Hardware unterstützt auch aktuelle Betriebssysteme und die höhere Geschwindigkeit macht einfach mehr Spaß. Gerade auch bei der Bildschirmtechnologie hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Dünner, schärfer und energiesparender - da soll mal einer sagen, man kann nicht drei Dinge auf einmal haben!

Wer einen neuen Computer kaufen möchte, hat viele Optionen zur Auswahl: MediaMarkt und Saturn sind die Platzhirsche. Das Angebot - gerade online - ist aber denkbar vielfältig. Wenn man es lieber etwas individueller mag, der kann sich seinen Computer auch "masschneidern" lassen.

Eine unterschätze und wenig bekannte Option ist der Kauf eines generalüberholten Computers von einem der großen Refurbisher wie Laptstore oder Itsco. "Generalüberholt" bedeutet in dem All, dass die "Verschleissteile" wie z.B. Festplatte ausgetauscht wurden, und die Rechner auch sonst auf Herz und Nieren geprüft wurden. Natürlich erhält man auf diese Geräte volle 24-monatige Gewährleistung.

Die Geräte stammen - in aller Regel - aus dem Firmeneinsatz. Nach zwei/drei Jahren gehen die zurück. Die Unternehmen kaufen diese auf und stellen sicher, dass die Geräte weitere 5 Jahre gute Dienste leisten.

Beim Kauf eines solchen Geräts erhält man zwar nicht neueste Ware, aber hochwertige und günstige Ware. Die Firmengeräte, auf den rauen Einsatz getrimmt, sind aus besseren Materialien gefertigt und somit stabiler. Die Laptops weisen ein besseres Design auf und sind dadurch weniger anfällig und reparaturfreundlicher. Wer schon mal einen Kaffee auf einem Lenovo Business Gerät ausgeschüttet hat, weiss, dass dies nicht sein Ende bedeutet. Bei einem Gerät aus der Consumer Serie bleibt nur noch der Gang zur Tonne.

Computerinstandhaltung für den knappen Geldbeutel
Computer altern schnell. Aber auch ohne viele hundert Euro auszugeben, kann man seinen Computer in gutem Zustand halten. Ich empfehle den regelmäßigen Festplattentausch als Minimalprogramm. Wer sich ein neues Gerät zulegen will, kann einige Euro sparen, wenn man sich ein Gebrauchtgerät aus zuverlässiger Quelle zulegt.

1 Kommentar

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Das Update von Windows 10 macht immer wieder Probleme. Nun wurde bekannt, dass das Betriebssystem nun nicht mehr mit bestimmten Webcams zusammenarbeitet. Doch solche Aktionen sind wichtig für die Zukunft.

http://www.focus.de/digital/videos/e...854095.html
  • 23.08.2016, 23:03 Uhr
  • 0
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