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Dieser Parasit dringt in die Harnröhre ein, wenn man beim Baden ins Wasser pinkelt

News Team
08.08.2016, 10:14 Uhr
Beitrag von News Team

Harnröhrenwelse können bis zu 15 Zentimeter groß werden. Es wird spekuliert, dass der Fisch die Wasserströmung, die beim Urinieren unter Wasser entsteht, verfolgt und sich dann in der Harnröhre festsetzt.

Vandellia cirrhosa, wie der Harnröhrenwels botanisch korrekt heißt, werden auch als Penisfische bezeichnet. Der Fisch kann bis zu 15 Zentimeter groß werden. Typisch für diese Art ist ein langgestreckter, fast wurmartiger Körper, mit kleinen, weit hinten liegenden Rücken- und Afterflossen. Die Zähne sind sehr klein und nadelförmig.

Der Parasit befällt normalerweise andere Fische


Harnröhrenwelse leben über Sandbänken, leicht mit Sand bedeckt und warten auf vorbeischwimmende Großfische. Er kann die Harnstoffe aus den über die Kiemenatmung ausgetauschten Stoffwechselprodukten großer Fische wahrnehmen und schwimmt, der Konzentration folgend, in die Kiemenöffnungen der Fische.

Seine eigenen Kiemenstacheln benutzt er, um bis zur Kiemenaorta hochzuklettern und zum Festhalten. Mit nadelförmigen Zähnen perforiert er die Arterie und nimmt das Blut des Wirtsfisches auf, was ihm den Beinamen „Brasilianischer Vampirfisch“ einbrachte. Der Harnröhrenwels ist jedoch kein Blutsauger, denn die Spezies verfügt über keine Saugorgane. Der Druck des aus der Arterie ausströmenden Blutes reicht aus, um den Fisch innerhalb von 30 bis 145 Sekunden mit Blut zu füllen. Danach lässt der Candiru vom Wirtstier ab.

Befall beim Menschen


Es existieren Fallberichte, wonach Exemplare der Fischart in die Harnröhre von Männern schwammen und operativ entfernt werden mussten. Es wird spekuliert, dass der Fisch die Wasserströmung, die beim Urinieren unter Wasser entsteht, mit der aus Kiemen austretenden Strömung verwechselt.

So kann man sich schützen


Um sich vor dem Befall von Harnröhrenwelsen beim Baden zu schützen, tragen Indios an den betreffenden Flüssen spezielle Kleidungsstücke, wie die Penisschnur. Ebenso besitzen die Naturvölker in den Verbreitungsgebieten Kenntnis davon, wie sie sich, ohne eine Operation, durch pflanzliche Säfte von den Parasiten befreien können, indem sich das Skelett der festsitzenden Fische nach dem Trunk auflöst, und die Kadaver durch Urinieren einfach ausgespült werden. Beides lässt darauf schließen, dass Attacken auf Menschen viel häufiger sind, als in der westlichen Welt bekannt ist.

Wo tritt der Harnröhrenwels auf?


Der Harnröhrenwels ist ein reiner Süßwasserfisch, der im Amazonas- und Orinokobecken vorkommt.

Sind auch Frauen betroffen?


In Amazonien existiert eine weitere Welsart, die als Candiru bezeichnet wird. Diese Tiere ernähren sich von toten oder sterbenden größeren Fischen (auch von den Kadavern im Wasser treibender Säugetieren) indem sie in die Bauchdecke ein Loch fressen und die Tiere von innen auffressen.

Sie folgen dabei dem Aas- und Blutgeruch und stehen im Verdacht, für die Überfälle auf badende Frauen, vor allem während der Menstruation, verantwortlich zu sein. Diese Candirus können sich auch zu Fressschwärmen zusammenfinden.

(Quelle: Wikipedia)

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20 Kommentare

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bäääähhh...gruselig und kein schöner gedanke das da so ein viech rein geht,aber wer weiß ob der welz nicht schon in unseren gewässern heimisch ist? dank der ausbreitung der vom mensch verursacht wird
  • 08.08.2016, 23:15 Uhr
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bei Männern übernimmt er das denken, habe ich gelesen. der ist schon HIER!
  • 08.08.2016, 22:46 Uhr
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was wird euch bloß als nächstes einfallen, reicht der Fußpilz noch nicht
  • 08.08.2016, 22:34 Uhr
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Das ist doch schon lange bekannt dass es diese Viecher gibt. Ich war nur verwundert über die sachliche Schreibweise und habe gleich vermutet dass die Quelle Wikipedia war. Mal keine Blödzeitung.
  • 08.08.2016, 22:27 Uhr
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OMG .... falls ich mal im Orinoko- oder Amazonasbecken schimmen gehen möchte, frage ich nochmal nach. Bis dahin fällt das für mich unter "Unnützes Wissen"
  • 08.08.2016, 22:16 Uhr
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Bin Schimmfaul.....
  • 08.08.2016, 22:07 Uhr
  • 0
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vor 50 jahren gab es so einen Blödsinn in Praline
  • 08.08.2016, 21:51 Uhr
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die Piranjas lösen das Problem gleich vor Ort, beim Nacktbaden im
Amazonas.
  • 08.08.2016, 21:21 Uhr
  • 2
Mann kann auch eine Alaska Eiskur machen, einfach den Fisch mitsamt ........ in ein Glas mit Eiswürfel hängen oder im Winter Eisbaden.....
  • 08.08.2016, 21:59 Uhr
  • 1
  • 08.08.2016, 22:44 Uhr
  • 0
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wie gruselig ist das denn .
  • 08.08.2016, 21:16 Uhr
  • 1
Arnold, alles schön einpacken , oder in Deutschland bleiben.
  • 08.08.2016, 21:33 Uhr
  • 1
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so ein schwachsinn, vielen dank, wer ins wasser pinkelt, sollte einfach erschossen werden
  • 08.08.2016, 21:15 Uhr
  • 2
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