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Lieber "würdevoll sterben" - Mehrheit der Deutschen gegen lebensverlängernde ...

Lieber "würdevoll sterben" - Mehrheit der Deutschen gegen lebensverlängernde Technik

News Team
28.09.2016, 12:18 Uhr
Beitrag von News Team

77 Prozent der Deutschen lehnt den Einsatz von technischen Hilfsmitteln ab, um ihr Leben zu verlängern, wenn damit ein Verlust von Würde einhergeht. Das geht aus der großen „Vermächtnis-Studie“ hervor, für die DIE ZEIT, infas und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung über 3000 Menschen befragt hat.

Dabei zeigte sich, dass insbesondere ältere Menschen sich skeptisch gegenüber lebensverlängernder Technik zeigten. Bei ihnen wächst die Entschiedenheit mit Blick auf ihre Nachwelt: 80 Prozent der Über-65-Jährigen empfehlen als „Vermächtnis“ an kommende Generationen klar, lieber auf lebensverlängernde Technik zu verzichten, um würdevoll zu sterben.


Wie denken Sie darüber?


Würden Sie ebenfalls den Einsatz von lebensverlängernder Technik ablehnen?

Im hohen Alter bin ich generell gegen solche künstlichen Mittel.
46.1 %
Ja, wenn damit ein "Verlust der Würde" einhergeht.
47.4 %
Nein. Ich bin generell für alles, was mich am Leben erhält.
3.9 %
Ich habe keine Meinung dazu und lasse Angehörige entscheiden.
2.6 %
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45 Kommentare

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Meine Eltern haben beide jeweils vor gut drei Jahren eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht sowie alles was noch dazu gehört gemacht. Wenn das dann dies bezüglich eintreffen sollte wissen wir wo alles dem entsprechend an Unterlagen zu finden ist. Sie haben alles bestens dies bezüglich geregelt.
  • 02.10.2016, 00:43 Uhr
  • 0
Das ist letztendlich auch keine Garantie. Habe es bei meiner Schwiegermutter erlebt, alle Papiere lagen den Ärzten vor und sie weigerten sich einfach dem Wunsch zu folgen und die Geräte abzustellen.
  • 05.10.2016, 23:19 Uhr
  • 0
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Das ist eine berechtigte und sehr diffisiele Frage. Bedenkt bitte die politischen Gegebenheiten.Unsere Vorfahren haben da einiges erlebt.
  • 28.09.2016, 19:56 Uhr
  • 1
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Ich habe eine beglaubigte Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und ein vorläufiges Testament gemacht!
Wehe dem, der meine Wünsche nicht respektiert!
Ich habe selbst die Entscheidung für mich getroffen!
Kopien liegen beim Notar, Hausarzt und bei jedem meiner Kinder!
Das Original ist in einem Notfallordner mit allen anderen benötigten Papieren abgeheftet und im Aktenschrank!
Kopien von allen Dokumenten sind auch immer in meiner Brieftasche griffbereit!
Das WANN UND WO, bestimmt ein ganz Anderer!
Aber das WIE bestimme ich!
  • 28.09.2016, 18:41 Uhr
  • 8
  • 28.09.2016, 19:25 Uhr
  • 1
Hallo Dieter, ich bin tief beeindruckt von dieser Klarheit...

darf ich in absehbarer Zeit die eine oder andere Frage an Dich richten
  • 28.09.2016, 19:31 Uhr
  • 1
Wenn der eigene Kopf noch klar ist, kann auch eine solche vorher festgelegte Entscheidung gekippt werden.
In der Not, ........
  • 28.09.2016, 19:32 Uhr
  • 3
...ich bin ausserdem beeindruckt von meinem Schwiegervater, der sage und schreibe runde 8 Jahre im Bett gelegen ist, künstlich ernährt und auch sonst versorgt...

wir haben niemals feststellen können, was er noch wahrnimmt... 8Jahre, einfach aus meiner Sicht Horror...

das will ich für mich und meine Familie niemals... und das will ich kundtun...
  • 28.09.2016, 19:33 Uhr
  • 5
Nicht , wenn alles an den richtigen Stellen deponiert ist.....E.S.
  • 28.09.2016, 19:34 Uhr
  • 1
Wir haben auch alles so gemacht , wie D.N.schrieb....
  • 28.09.2016, 19:35 Uhr
  • 1
...Hi E. Sohn, es geht mir um den Zustand von absoluter Abhängigkeit... dafür will ich eine Entscheidung im voraus teffen...

ich stelle mir das folgendermassen vor:

zwei Mal in meinem bisherigen Leben bin ich operiert worden, und der Zeitpunkt der Narkose war jedesmal irgendwie interessant...

Du kriegst das Mittel, und weg biste...

was anschliessend passiert, hat mich wahrscheinlich Nullkommanull interessiert... hab´s ja nicht mitbekommen...

und genauso stelle ich mir die Hilflosigkeit vor, wenn ich einfach nur noch daliege, künstlich versorgt werden muss und auch ständig gereinigt werden muss, und am Leben in keiner Form mehr teilhaben kann... und genau dann, will ich abgeschaltet werden und einschlafen dürfen...
  • 28.09.2016, 19:38 Uhr
  • 7
Doris,
darfst mich gerne über PN. fragen!
  • 29.09.2016, 01:04 Uhr
  • 0
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Ich denke, man kann das Alles ab lehnen, - jetzt, - wenn man noch gesund ist - aber wenn es um die letzten Wochen/Tage oder Stunden geht, hängt jeder Mensch am Leben !!! Jeder !!!
  • 28.09.2016, 18:41 Uhr
  • 3
Habe bei Kumpels, Nachbarn und Bekannten so einigen gesehen wie man Verreckt und die hingen nicht mehr am Leben!
Denen konnte keiner Helfen dabei, weil die dafür keine Vorsorge getroffen hatten!
Ich kann das, was ich oben kommentiert habe nur aus Erfahrung jedem der Menschenwürdig abtreten möchte empfehlen!
  • 28.09.2016, 18:46 Uhr
  • 4
Jeder Fall ist anders gelagert und man kann tatsächlich nicht im Voraus festlegen ob man am Leben hängt oder nicht.
Auch ich habe meine Verfügungen getroffen wie D.N., aber nichts desto Trotz muss ich Vera Recht geben.
Ein Fall aus dem Bekanntenkreis:
Nach Schlaganfall konnte sich dieser alte Herr nicht mehr verständlich machen. Er hatte zudem noch Schluckbeschwerden und es ging darum ob man ihn künstlich über Sonde ernährt oder einfach langsam verhungern lässt.
Der Betreuer hat, da keine Vorsorgevollmacht vorhanden war, gegen den Rat der Ärzte eine Sonde befürwortet.
Die Sonde konnte nach einem halben Jahr entfernt werden. Er hatte noch fünf gute, erfüllte und lebenswerte Jahre.
  • 28.09.2016, 19:45 Uhr
  • 4
So etwas in der Art meinte ich Carina
  • 28.09.2016, 19:52 Uhr
  • 2
Eine Vorsorgevollmacht ist sehr wichtig, weil man da ganz klar seine Wünsche so zu Papier bringen kann, was man will und was man ablehnt.
Meiner Meinung nach, hängt aber so vieles davon ab, welche Lebensumstände sind dann im realen Leben vorhanden, die einen unbedingten Willen auf ein Leben mit Krebs, im Koma mit oder ohne künstliche Nahrung etc. aufweisen??.
Ist eine Person nicht alleine, also ein Pflegefall und hat Angehörigen oder Kinder, dessen Wunsch ist doch ganz anders, als der Wunsch eines Patienten, der alleine ohne Angehörige oder Kinder im Pflegeheim einsam vor sich hinsiecht ohne Besuch ohne Hoffnung und würde man diesem Menschen den zu Papier gebrachten Wunsch auf Ablehnung von Nahrung dann verweigern, so ist das eine harte Missachtung seiner Menschenwürde.
Also von Fall zu Fall ist doch jeder Fall anders.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass ich verlange, dass das was ich in der Patientenverfügung hinterlege, dann auch so gemacht wird. Wenn ich nicht darauf vertrauen kann, dann brauche ich auch keine Patientenverfügung zu hinterlegen. Würde der Arzt nämlich dann davon ausgegangen, dass man evtl. vielleicht doch noch an seinem Leben hängt etc, das ist grauenvoll über Monate stückchenweise langsam zu sterben, weil da irgendsoein bigotter Arzt oder wer auch immer in Alleinmacht anders entscheidet, als ich wollte!
  • 28.09.2016, 20:03 Uhr
  • 2
Meine Patientenverfügung wird von mir seit 10 Jahren immer wieder neu bestätigt und von einem Zeugen gegen gezeichnet.
  • 28.09.2016, 20:32 Uhr
  • 2
Du brauchst aber auch die Bestätigung Deines Arztes, dass Du zum Zeitpunkt der Verfassung bzw. Unterschrift im vollen Besitz Deiner geistigen Kräfte warst. Das würde ich Dir empfehlen, ansonsten kann es passieren, dass das Papier nicht anerkannt wird. (wenn Du Pech hast).
  • 28.09.2016, 20:37 Uhr
  • 2
Den Arzt lasse ich lieber außen vor, denn es gibt keinen Arzt dem ich vertraue.
  • 28.09.2016, 20:47 Uhr
  • 2
Der braucht doch nur zu unterschreiben. Würde ich aber machen. Hast Du einen guten Hausarzt?
  • 28.09.2016, 20:52 Uhr
  • 2
Ja, habe ich. Ich werde darüber nachdenken.
  • 28.09.2016, 21:05 Uhr
  • 2
Wenn Deine Verfügung schon so alt ist, dann schau mal im Internet, ob sich da inzwischen im Text was verändert hat, denn es gibt jetzt die Neuen im Internet. Da kannst Du es gut vergleichen.
  • 28.09.2016, 21:12 Uhr
  • 2
Carina,
Du solltest aber deinen Hausarzt immer mit unterschreiben lassen, denn Rabeah hat absolut RECHT !
  • 28.09.2016, 23:59 Uhr
  • 2
Ihr habt mich überredet.
  • 29.09.2016, 11:18 Uhr
  • 2
  • 29.09.2016, 19:12 Uhr
  • 2
Deshalb heißt es auch Vorsorge, dann braucht auch niemand mehr Nachsorge
  • 29.09.2016, 20:54 Uhr
  • 1
Und dann hat man auch null Sorge, wer entscheiden soll!
  • 30.09.2016, 12:51 Uhr
  • 1
So wird aus Sorge - keine Sorgen mehr
  • 30.09.2016, 17:47 Uhr
  • 1
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Man tut damit nicht dem Patienten, sondern nur der Klinik einen "Gefallen", wenn man es zulässt. Trotzdem sollte man abwägen, ob es nicht sinnvoller wäre den Patienten in ein Hospiz zu verlegen.
  • 28.09.2016, 18:38 Uhr
  • 2
Wenn dann gerade ein Platz im Hospiz dann mal frei wird?
Das ist zwar Empfehlenswert, aber nicht immer möglich!
  • 28.09.2016, 18:49 Uhr
  • 3
Ich habe meine Freundin ein Vierteljahr im Hospiz begleitet und in dieser Zeit gesehen, dass immer ein Zimmer für Notfälle frei gelassen wird. Es kommt auch darauf an, wie viele Räume das Haus an sich beherbergt.
  • 28.09.2016, 19:22 Uhr
  • 2
In Städten sind die leider immer belegt .
  • 29.09.2016, 01:13 Uhr
  • 1
Kann ich mir gut vorstellen, aber es gibt immer Ausweichmöglichkeiten. Meine Freundin war bei Weilheim, in einem Hospiz mit insgesamt 6 Räumen.
  • 29.09.2016, 10:22 Uhr
  • 0
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wer will das nicht, ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem
Sterben und dabei um das wie.
  • 28.09.2016, 18:20 Uhr
  • 7
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Ein Arzt hat heute die Möglichkeit einem unheilbar Kranken die Schmerzen zu nehmen.

Sehr viele Menschen sind der Meinung, man sollte sehr kranke Menschen das Leben nehmen.. oder aber leiden will ich nicht heist es so oft, aber in dem Moment in dem ein Mensch so schwer krank ist hofft er auf Hilfe und Besserung.

Mein Vater war totkrankund auch schon Sterbender, als überraschend damals Penezillin auf den Markt kam und er wurde wieder gesund.
Wer kann im vorraus wissen, ob morgen eine Möglichkeit der Heilung besteht.

Also lebensverlängerte Techniken sind garnicht so schlecht.
Natürlich gibt es Ausnahmen.
  • 28.09.2016, 14:05 Uhr
  • 2
A.W. Richtig, das habe ich erst vor 2 Jahren mit meiner Freundin durch.. möchte aber hier nicht drüber schreiben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
  • 28.09.2016, 18:04 Uhr
  • 0
wenn man einen Menschen gesehen hat wie ich, der vor lauter liegen uberall aufplatzt und mit Pflasterei überall beklebt wird , dann willst du nur das dieses alles zuende geht, hier geht es um das Leiden das keiner will
  • 28.09.2016, 18:09 Uhr
  • 5
Ich schrieb doch natürlich gibt es Ausnahmen....

Ich kenne das alles , war beruflich weit über 2 Jahrzehnte in einem Krankenhaus tätig....
  • 28.09.2016, 18:13 Uhr
  • 1
ich habe es gelesen , wollte mich nur erleichtern denn es ist immernoch in mir das gesehen und geplegt zu haben
  • 28.09.2016, 18:15 Uhr
  • 1
Heidrun, das glaube ich Dir sofort...
Alles Gute für Dich
  • 28.09.2016, 18:19 Uhr
  • 1
danke Rica lieb von dir das du mich verstehst , schönen abend noch
  • 28.09.2016, 18:21 Uhr
  • 1
Heidrun: Dekubitus muss heute nicht mehr sein.
  • 28.09.2016, 18:21 Uhr
  • 3
ein Glück das ist unerträglich zu sehen
  • 28.09.2016, 18:23 Uhr
  • 0
Danke Heidrun, auch Dir einen schönen Abend !!!!
  • 28.09.2016, 18:25 Uhr
  • 1
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