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Hacker nutzen Ihre Haushaltsgeräte, um das Internet kaputt zu machen - erste ...

Hacker nutzen Ihre Haushaltsgeräte, um das Internet kaputt zu machen - erste Rückrufe!

News Team
24.10.2016, 15:32 Uhr
Beitrag von News Team

Mit einer großen Hacker-Attacke legten am Freitag Kriminelle etliche weithin bekannte Webseiten lahm. Betroffen waren etwa Twitter, Ebay und Spotify, Airbnb, CNN oder die New York Times. In Deutschland waren Ausläufer zu spüren, am härtesten traf es die US-Ostküste.

Inzwischen ist klar, wie der Angriff ablief. Die Hacker haben zuerst mit dem Internet verbundene Haushaltsgeräte gekapert. Diese Babyphones, Überwachungskameras, Drucker, Router oder Festplattenrekorder verknüpften sie zu einem Botnet und orchestrierten daraus massenhaft
Anfragen an die Server des großen Internet-Dienstleisters Dyn. Die Server gingen in die Knie, die Dyn-Kunden konnten nicht mehr beliefert werden, deren Portale waren nicht mehr erreichbar und deren Nutzer saßen plötzlich vor Fehlerseiten.

Die Gefahr besteht weiterhin und wird gar noch größer, weil das Internet der Dinge erst nach und nach in den Haushalten einzieht. Oft machen Sicherheitslücken in den Geräten den Hackern besonders leichtes Spiel.

Deshalb kündigt die chinesische Firma Hangzhou Xiongmai Technology am Freitag an, einige in den USA verkaufte Webcams zurückzurufen. Das berichtet Spiegel Online. Sicherheitsexperten hatten Produkte mit Xiongmai-Komponenten als Bestandteile eines Botnets ausgemacht.

Der Zulieferer Xiongmai, der Teile für Überwachungskameras herstellt, will nach dem Angriff einige ältere Webcams zurückzurufen, die in den USA verkauft wurden.

Wer weiß, was Kreide kann, führt ab sofort ein besseres Leben!

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