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Stephen Hawking: Wir müssen die Erde bald verlassen

Stephen Hawking: Wir müssen die Erde bald verlassen

News Team
16.11.2016, 15:15 Uhr
Beitrag von News Team

Innerhalb der nächsten tausend Jahre muss die Menschheit die Erde verlassen – das sagt Physiker Stephen Hawking in einem Interview im „Independet“. Das schreibt die Bild-Zeitung.

Laut Hawking droht die Menschheit auszusterben, sei es durch „Atomkriege, genetisch veränderte Viren oder einer künstlichen Intelligenz, die sich gegen uns wendet.“

Hawking hat eine Lösung parat: Die Menschheit muss die Erde verlassen – so schnell wie möglich. Er selbst möchte mit dem „Virgin Atlantic Spaceship“ des Milliardärs Richard Branson ins Weltall fliegen. „Ich möchte das öffentliche Interesse an Raumfahrt vergrößern“, sagt er.

Auf nach Proxima B


Hawking plant zudem, nach Signalen auf dem Planeten Proxima B zu suchen. Das ist der erdnächste Exoplanet außerhalb unseres Sonnensystems. Wissenschaftler vermuten, dass er erdähnlich ist. Diesen Plan möchte er in Zusammenarbeit mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg und dem russischen Milliardär Yuri Milner verwirklichen.

Auf Proxima B hofft Hawking, Außerirdische zu finden. Der Wissenschaftler glaubt an die Existenz von Aliens, warnt aber auch vor ihnen: Wenn Außerirdische uns besuchen, könnte das wie bei der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus werden“, sagt in der spanischen Zeitung „El Pais“. „Die Außerirdischen könnten versuchen, alle Planeten die sie erreichen zu erobern und kolonialisieren.“

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3 Kommentare

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Ich habe viel von und über Stephen Hawking gelesen und habe ihn bisher für einen der klügsten Köpfe gehalten, aber diese Äußerungen passen nicht zu ihm. Ihm sollte als Physiker und Astrophysiker klar sein das ein Reise zu anderen Planeten nicht möglich sein wird, auch in 1000Jahren nicht. Zudem, für wen, wenn es denn doch gehen sollte, soll denn die Abreise gestattet werden bei einer Bevölkerung von möglichen 14 oder noch mehr Milliarden Menschen. Außerdem wäre es ein äußerst unmoralisches Verhalten der Reisenden gegenüber den Bleibenden sich so einfach aus dem Staub zu machen.
Nein, die Probleme müssen hier auf dieser Steinkugel gelöst werden und zwar bald, alles andere ist Käse.
  • 19.11.2016, 22:01 Uhr
  • 0
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Ich weiß nicht, ob Außerirdische sonderlich von uns begeistert werden, wenn wir es schon nicht schaffen, untereinander klar zu kommen.

Ähnlichkeiten zu gegenwärtigen Gegebenheiten sind natürlich rein zufällig und sind nicht beabsichtigt
  • 16.11.2016, 15:41 Uhr
  • 1
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Da die Reise zu einem anderen Sonnensystem nach irdischen Maßstäben außergewöhnlich lange dauert, müssen die Menschen wohl mehrere Generationen lang in riesigen Raumschiffen leben.
Technisch ist das sicher lösbar, aber ich befürchte, dass wir unsere Probleme des Zusammenlebens auf der Erde dann nur auf einen anderen Planeten verlagern.
Vielleicht entdecken wir in den nächsten 1000 Jahren eine Menge erdähnlicher Planeten, sodass jeweils die Menschen gleicher Kultur auswandern können. Die Konflikte würden dann mindestens verkleinert.
  • 16.11.2016, 15:28 Uhr
  • 0
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