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Glatteis-Crashs, Autobahn-Sperre, Verkehrschaos - jetzt warnt der DWD vor vi ...

Glatteis-Crashs, Autobahn-Sperre, Verkehrschaos - jetzt warnt der DWD vor viel Schnee und Orkan-Böen

News Team
12.01.2017, 09:18 Uhr
Beitrag von News Team

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Stürmen bis hin zu Orkan-Stärke, schweren Unwettern, Schneefall und starken Verwehungen.

In Hamburg und Berlin war es am Mittwoch bereits zu schweren Schneestürmen gekommen. Auf der A10 kam es in der Nähe des Schönefelder Kreuzes zu einer Massenkarambolage. Neun Lkw und fünf Pkw krachten ineinander. Ein Mensch wurde schwer, drei weitere leichter verletzt.

Ein tragischer Unfall ereignete sich auf der A71 in Franken bei Mellrichstadt. Dort kippte wegen großer Glätte ein Lkw um und begrub einen Mann unter sich. Die Autobahn ist dort gesperrt.

In Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern kam es in der Nacht ebenfalls zu witterungsbedingten Unfällen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erlitt eine Autofahrerin schwere Verletzungen, als ihr Wagen von der Straße abkam und sich überschlug.

Die Wetterlage

Auf der Südseite eines Tiefs über Skandinavien strömt von Westen erwärmte Polarluft nach Deutschland. Ab dem Abend dringt von Westen her ein kräftiges Tief vor, das sich zu einem kleinen Orkantief entwickelt und nachfolgend über die Nordhälfte ost-nordostwärts zieht. Dahinter gelangt am Freitag kältere Luft zu uns.

Das Wetter heute

Am Donnerstag treten bei wechselnder bis starker Bewölkung besonders im Norden Regen-, Schnee- oder Graupelschauer auf. Die Schneefallgrenze liegt im Osten auf 200 bis 300m, oberhalb etwa 400m gibt es 1 bis 5 cm Neuschnee, exponierten Lagen Staulagen auch über 10 cm. Oberhalb von ca. 600m muss weiter mit Schneeverwehungen gerechnet werden.

Ab Nachmittag wieder Regen und Schnee

Bei Temperaturen zwischen 3 Grad im Nordwesten und -4 Grad im Osten gibt es streckenweise Straßenglätte. An der Küste und im Bergland gibt es Sturmböen Bft 8 bis 9 (65 bis 80 km/h). Auf exponierten Bergen sind schwere Sturmböen zu erwarten und auf Alpengipfeln treten Orkanböen auf. Am Nachmittag setzen von Südwesten und Westen her erneut Niederschläge ein, die oberhalb von 300 bis 400 Metern (in den westlichen Mittelgebirgen) und 600 bis 800 Metern (in den südwestdeutschen Mittelgebirgen) als Schnee fallen. Oberhalb davon können 1 bis 5, örtlich 10 Zentimeter Schnee zusammenkommen. In freien Hochlagen der Mittelgebirge sind Verwehungen zu erwarten.

Örtlich überfrierende Nässe

In der Nacht zum Freitag greifen die Niederschläge auch auf das südliche Norddeutschland über. Hier gehen sie bis in tiefe Lagen in Schnee über. Dabei kann es innerhalb von wenigen Stunden 10 bis 20 cm Neuschnee geben ähnlich wie im nördlichen Mittelgebirgsraum und später auch örtlich im Westen Deutschlands. Die hierfür erforderlichen Unwetterwarnungen werden am Tage herausgegeben. Der südwestliche, später auf West bis Nordwest drehende Wind frischt zunächst im Westen, später in der gesamten Südhälfte stürmisch auf. Dabei können bis in tiefe Lagen schwere Sturmböen 10 Bft, vereinzelt sogar orkanartige Böen 11 Bft auftreten. Im Bergland kann es starke Schneeverwehungen geben. Im Süden schneit es nur zunächst oberhalb von 500 bis 900 m. In der 2. Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze auf rund 400 m und oberhalb von 600 m sind ebenfalls Schneeverwehungen möglich. Im Küstenbereich treten einzelne Regen-, Schnee- und Graupelschauer auf und örtlich gibt es überfrierende Nässe. br /

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN:
In den Mittelgebirgen Neuschnee 1 bis 5 cm, vereinzelt über 10 cm und Gefahr von Schneeverwehungen. Oberhalb von 600 bis 1000 m teils starke Verwehungen möglich (Unwetter).

FROST: Im Bergland oberhalb 400 bis 600m Frost.

WIND/STURMBÖEN:

Im Küstenbereich und im Bergland Sturmböen bis Bft 9 (80 km/h), exponiert schwere Sturmböen möglich. Auf exponierten Berggipfeln Böen bis Orkanstärke. Im Flachland, bzw. in tiefen Lagen häufig Windböen bis Bft 7 (60 km/h), in freien Lagen vereinzelt darüber.

GLÄTTE: Gebietsweise Glätte durch gefrierende Nässe oder durch leichten Schneefall.

Bei Eiseskälte: Hund mit gebrochenem Bein im Müll entsorgt

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21 Kommentare

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ich dürfte auch keinen erwischen, hoffentlich bekommt er eine hohe Strafe. Gefängnis wäre mir recht, bei Wasser und Brot.
  • 14.01.2017, 16:53 Uhr
  • 0
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Ich dürfte keinen erwischen der sein Tier quält oder aussetzt ...
  • 13.01.2017, 22:34 Uhr
  • 0
ich auch nicht das sind alles vollidioten
  • 14.01.2017, 08:36 Uhr
  • 0
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Wenn der normale Winter sich zeigt, wird er als Chaos definiert; kommt kein Winterwetter, haben wir Klimaerwärmung
  • 13.01.2017, 20:24 Uhr
  • 0
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Und wieder kommt der Winter ganz unverhofft wie immer. Wenn es den Winter nicht gäbe wüsste man nicht wie schön der Frühling ist.
  • 13.01.2017, 12:20 Uhr
  • 0
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Den würde ich auch mit gebrochenem Bein auf die Straße setzen bei Eiseskälte. Wer weiß, warum der arme Hund das Bein gebrochen hat. Was gibt es nur für Monster?
  • 12.01.2017, 22:03 Uhr
  • 2
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Tierhasser und Quäler werden nicht richtig bestraft!
Sìe müssten bei Wasser und Brot im Steinbruch arbeiten oder sowas...
oder noch besser hohe Geldstrafen, aber richtig hoch!
Leider gibt es auf der ganzen Welt Tierleid....da könnte ich nur heulen und schreien!!
  • 12.01.2017, 19:26 Uhr
  • 2
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Bei Eiseskälte: Hund mit gebrochenem Bein im Müll entsorgt

Also wenn ich so was lese, da kann ich gar nicht soviel essen, wie ich kotzen wollte. Eigentlich müsste man das Gleiche mit diesem Tierverbrecher auch machen. Das solche verantwortungslose Idioten überhaupt noch Tiere anfassen, geschweige bekommen dürfen, ist ein unhaltbarer Sachverhalt
  • 12.01.2017, 19:08 Uhr
  • 2
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Dann zuhause bleiben , wer nicht unbedingt raus muß!!
  • 12.01.2017, 18:43 Uhr
  • 0
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Nur aus Interesse; ich wohne seit etwas mehr als 3 Jahre im westlichen Niedersachsen, östlich von Lingen, aber nicht so sehr weit von der holländischen Grenze. Seitdem haben wir ganz wenig Schnee gehabt und oft plus Temperaturen wo das restliche Deutschland mit viel Schnee und eiseskälte bibbern muss. Was das betrifft wohnen wir zufrieden, auch was die Energiekosten betreffen. Heute zum Beispiel scheint die Sonne, es ist trocken bei 5,5°C plus.
  • 12.01.2017, 11:57 Uhr
  • 1
Das geht uns in der Umgebung von Köln genau so.
  • 12.01.2017, 12:41 Uhr
  • 0
Na Gott sei Dank
  • 12.01.2017, 18:02 Uhr
  • 0
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ja wir haben ja noch Winter aber wird immer extremer, die Natur wird sich ihr Recht zurückholen und die Wetter werden immer schlimmer werden, es ist nicht mehr 5 min vor 12 sondern schon nach wenn wir unsere Mutter Erde noch weiter zerstören wir sie mit Urgewalten zuschlagen
  • 12.01.2017, 11:55 Uhr
  • 1
Ich bin der Meinung, dass wir Menschen uns viel zu wichtig nehmen! Die Veränderungen der Erde rechnen sich in anderen Zeitdimensionen! Wir hatten hier in unserem schönen Allgäu schon hunderte Meter von Eis und auch schon ein tropisches Meer – alles dazwischen ist für die NATUR NORMAL – nur der Mensch in seinem „Augenblick des Daseins“ meint er wäre das Maß aller Dinge.
  • 12.01.2017, 13:23 Uhr
  • 6
hallo Hans, ich gebe dir da vollkommen Recht. Alles andere ist Angstmacherei. Mit Angst macht man sich wichtig und man kann Milliarden Euronen damit verdienen. Hast vergessen zu erwähnen ca. 1400 - 1500 die kleine Eiszeit.
  • 12.01.2017, 14:23 Uhr
  • 2
das hat mit Angst macherei nichts zu tun, ich habe ja viele Verbindung zu meinen Freunden bei den Indianern sei es in Amerika oder Kanada, die haben schon bei der Eroberung durch den weisen Mann schon gesagt, der weise Mann hat nur einiges im unsere Mutter Erde zu töten
  • 12.01.2017, 15:39 Uhr
  • 0
Aber Dir ist schon bewusst, dass Deine Freunde die Indianer
nur nach Amerika einwandern konnten als es eine Eiszeit gab
und sie so über das zugefrorene Meer nach Amerika kamen?
Das geschah etwa 12.000 bis 11.000 v. Chr. am Ende der letzten
Eiszeit (über die Landbrücke Beringia, der heutigen Beringstraße)!
  • 12.01.2017, 15:52 Uhr
  • 3
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