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Hagel-Inferno verwandelt Ort in Eiswüste - Gewitterzellen schieben sich jetzt nach Süden

News Team
31.05.2017, 15:24 Uhr
Beitrag von News Team

Ein extrem heftiges Unwetter hat am Dienstag in Thüringen gewütet. Besonders hart traf es den Ort Wachstedt, in dem Hagelmassen niedergingen und eine 30 Zentimeter hohe Eisschicht auf den Straßen und in den Gärten zurückließen. Die Verwüstung war in nur zehn Minuten zustande gekommen, als der Himmel seine Schleusen öffnete und bis zu 4 Zentimeter starke Eis-Körner freigab.

Nur zwei Wochen nach dem letzten verheerenden Unwettern traf es mehrere Orte im Weimarer Land erneut. Das berichtet die "Thüringer Allgmeine". Demnach sei die Feuerwehr in Kötschau, Hammerstedt, Lehnstedt, Wiegendorf, Kapellendorf, Kösnitz und Wormstedt im Einsatz gewesen. Wassermassen hatten die Keller geflutet und Schlammassen in die Dörfer gebracht.

Die nächsten schweren Gewitter werden heute eher im Süden des Landes erwartet. Der Deutsche Wetterdienst informiert:

Heute entwickeln sich im Tagesverlauf vom Südschwarzwald über die südliche Schwäbische Alb bis hinüber zum bayerischen Alpenrand sowie im unmittelbaren Alpenvorland und im Südteil des Bayerischen Walds einzelne Gewitter. Diese können zum Teil kräftig ausfallen, lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen zwischen 25 und 35 Liter pro Quadratmeter (l/qm) in einer Stunde und größeren Hagel bis zu 3 cm. Zudem sind einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen.
Darüber hinaus weht im Nordosten von Schleswig-Holstein bis hinunter nach Brandenburg ein mäßiger bis frischer West- bis Nordwestwind. Dabei treten steife Windböen (7 Bft, bis 60 km/h), entlang der Ostsee und im unmittelbar angrenzenden Binnenland sowie auf den Nordfriesischen Inseln stürmische Böen (8 Bft, bis 70 km/h) auf. In exponierten Lagen sind sogar einzelne Sturmböen (9 Bft, um 80 km/h) nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Donnerstag schwächen sich die Gewitter südlich der Donau allmählich ab. Vor allem in der ersten Nachthälfte sind aber noch lokale Unwetter möglich. Im Nordosten lässt der Wind wieder nach, nur an der Ostsee muss noch mit Böen 7 Bft, anfangs auch 8 Bft gerechnet werden.

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