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Die besten Tipps für den Umzug im Alter

Die besten Tipps für den Umzug im Alter

Helmut Achatz
09.05.2016, 11:09 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Ob jemand aus Platzgründen umziehen muss, weil Haus oder Wohnung nach dem Tod des Partners zu groß sind oder weil er mit dem Renteneintritt zurück in die alte Heimat und näher zu den Enkeln will oder weil das Geld in der teuren Großstadt nicht reicht und es sich anderswo billiger leben lässt – ein Umzug für die 60plus-Generation ist eine Herausforderung. Wenn „Ruhestandswanderer“, wie sie von den Demographen auch gern genannt werden, sich dennoch dazu entschließen, sollten sie einiges beachten – und sich am besten eine Checkliste anlegen.

Während die jüngere Generation gelassen und locker an den Wohnungswechsel herangeht, schließlich ziehen sie häufiger um und haben auch weniger Habe, zögern ältere Menschen und haben Bedenken. Da tauchen Fragen auf, wie das alles in kurzer Zeit zu schaffen sei, ob auch alles mitkomme und wie es zu verpacken sei. Wer kümmert sich um Telefon- und TV-Anschluss am neuen Domizil? Welcher Umzugsfirma können sie vertrauen? Aber, so stellt Herb Stumpf in seinem Buch „Wenn das Wochenende 7 Tage hat“ fest, wenn „Sie nun noch ihren Geist bewusst von negativ auf positiv einstellen, nämlich in den Zustand ‚freuen‘, wird sehr vieles einfacher sein“. Die Suche könne interessant werden, das Planen der Einrichtung auf jeden Fall, der eigentliche Umzug mag noch eine unangenehme Last sein, das erste Ankommen ziemlich abenteuerlich – „aber irgendwann sind Sie auch da angelangt, haben etwas Vertrautes losgelassen und etwas Neues gewonnen“.

Seniorenumzug ohne Stress

Das Zögern der Älteren und die Scheu vor einem Umzug hat natürlich handfeste Ursache:

Geringere Mobilität:

Auch wenn Ältere es nicht wahrhaben wollen, so sind sie nicht mehr so belastbar und mobil wie in jungen Jahren. Selbst das Einpacken wird zum Kraftakt. Allein der Gedanke daran löst bei vielen Senioren Sorgen aus. Meist ist die neue Wohnung kleiner oder anders geschnitten als die alte, das heißt, häufig müssen Möbel oder anderer Hausrat entsorgt werden. Dann müssen sie sich ja noch ums Renovieren der alten Wohnung kümmern – zusammen genommen ein ziemlicher Kraftakt bei eingeschränkter Mobilität.

Verlassen des gewohnten Umfelds:

Für Senioren ist es nicht einfach ein Umzug – sie lassen das vertraute Viertel und ein soziales Netz hinter sich. Der gewohnte Ausblick aus dem Fenster fehlt dann genauso wie die altbekannten Wege zum Einkaufen oder zum Arzt. Was ein jüngerer Menschen als erfrischenden Wechsel empfindet, ist für Ältere oft mit Ängsten verbunden. Sich umzugewöhnen fällt mit zunehmendem Alter schwerer. Leider bleibt vor allem einigen Älteren in Schwarmstädten wie München und Hamburg kaum etwas anderes übrig als umzuziehen, weil die Mieten in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen sind – in München beispielsweise von 2007 bis heute um 28 Prozent. Der Wohnungsmarkt gerade in der bayerischen Landeshauptstadt ist nach Auffassung des VdK und des Mieterbunds weder auf die Bedürfnisse Älterer eingestellt noch für die Zukunft gerüstet. Die Renten in Bayern können mit den explodierenden Mieten nicht Schritt halten. Dazu kommt, dass viele Wohnungen nicht altersgerecht sind. Aus diesen Gründen sind Seniorenumzüge in München mittlerweile heute längst Realität – und werden eher mehr als weniger.

Viele kostbare Erinnerungsstücke:

Die Erfahrung lehrt, dass sich im Laufe der Zeit in einer Wohnung immer mehr Gegenstände ansammeln – viele davon lieb gewonnene Erinnerungstücke, nicht selten kostbarer Schmuck oder Dekorationsobjekte, von wertvollen Möbeln ganz abgesehen. Sie sollten den Umzug unbeschadet überstehen und schon gar nicht verloren gehen. Mit einem Online-Rechner lässt sich der Bedarf an Umzugskartons ausrechnen.

Besser Umziehen lassen

Angesichts dieser Gründe liegt es für Senioren auf der Hand, eine Umzugsfirma zu engagieren – eine, die auf Seniorenumzüge spezialisiert ist. Wie auch sonst, gilt auch hier: Angebote vergleichen und dann am besten einen persönlichen Termin vereinbaren, bei dem alle Fragen und Anforderungen geklärt werden. Übrigens, meist ist es ja nicht damit getan, Kartons zu transportieren, häufig geht es um zusätzliche Aufgaben.

Mehr unter vorunruhestand.de

1 Kommentar

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Ich ziehe gerade um.... der Liebe wegen. Vom tiefsten Westfalen an den Niederrhein.
Alles gut überlegt und lange diskutiert. Ich meine mehr zu gewinnen als zu verlieren.
Übrigens: Ich bin 67 Jahre alt.
  • 09.05.2016, 17:25 Uhr
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