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Meine erste Wohnung

Meine erste Wohnung

15.02.2017, 09:56 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Für viele junge Leute ist der Umzug in die erste eigene Wohnung ein wichtiger Punkt in ihrem Leben. Wer ihn erreichen will, sollte vorher gut planen, damit ein reibungsloser Ablauf des Projekts "Umzug in das eigene Domizil" gelingt. Zeit und finanzielle Mittel wollen berücksichtigt werden.

Wer zahlt?

Früher waren die Eltern für die Kosten der Wohnung zuständig. Eine eigene Wohnung hingegen muss in der Regel selbst finanziert werden. Empfehlenswert ist es, sich anhand einer Ausgabenliste vor Augen zu halten, wie viel Geld man für Miete monatlich erübrigen kann.
Auf der Einnahmenseite kann alles stehen, was an Einnahmequellen zur Verfügung steht: festes Gehalt, staatliche oder elterliche Unterstützung, Sparbücher und unregelmäßiges Einkommen aus Aushilfsjobs.
Zu den Ausgaben gehören Kosten wie Rundfunkgebühren, Kfz-Steuer und Versicherungen. Zu den Kosten für die Wohnung gehören neben der Miete auch kalte und warme Nebenkosten. Letztere können in Kälteperioden in die Höhe steigen. Die Nebenkosten werden in der Regel pauschal monatlich im Voraus gezahlt und jährlich abgerechnet. Je nachdem, welche Kosten auf die eigene Wohnung entfallen, kann eine Nachzahlung fällig werden. Ein weiterer Kostenfaktor sind Gebühren für die Nutzung von Mobilfunk, Festnetztelefon und Internet. Hier kann eine Flatrate empfehlenswert sein. Dazu kommen weitere Lebenshaltungskosten: Lebensmittel, Kleidung, Körperpflege, Haushaltspflege, Freizeitaktivitäten, Verkehr, kleine Reparaturen, Möbel.
Wer nun seine Ein- und Ausgaben aufgelistet hat, sieht klar, in welchem Preisrahmen die Kosten für die Wohnung sich bewegen dürfen. Wenn Miete plus Nebenkosten ein Drittel des gesamten Einkommens nicht übersteigt, ist die Lebensqualität uneingeschränkt gewährleistet. In der Regel ist das heute angesichts der hohen Mieten jedoch nicht der Fall. Nicht selten geben Menschen die Hälfte oder sogar mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Wohnkosten aus.

Die Wohnungssuche

Um plötzliche Obdachlosigkeit zu vermeiden, sollte viel Zeit für die Suche der passenden Wohnung eingeplant werden. Die Verfügbarkeit von Wohnraum ist regional sehr verschieden. Durchschnittlich beträgt die Zeit für Wohnungssuche zwei Monate. Auch die Mietpreise sind regional sehr unterschiedlich. In einer Großstadt sind Mieten deutlich höher als in kleineren Städten. Die Quellen der Wohnungssuche sind zahlreich. Neben Zeitungsannoncen und Kontakten kann auch das Internet genutzt werden. Dort gibt es große Immobilienportale, die hervorragende Suchfunktionen bereitstellen, über die die geeigneten Wohnungsangebote ausgefiltert werden können. Außerdem werden Abodienste angeboten, über die neue Angebote per E-Mail zugesandt werden können.

Auswahlkriterien für die Wohnung

Wer nach seiner ersten eigenen Wohnung sucht, muss zunächst überlegen, welche Anforderungen er an eine Wohnung stellt. Wie groß soll sie sein? Wie viele Zimmer werden benötigt? Für einen Single reichen in der Regel ein bis zwei Zimmer. Auch eine Wohngemeinschaft oder ein Apartment kann eine gute Lösung sein.
Ein weiterer Punkt ist die Aufteilung der Räume und der Schnitt der Wohnung. Braucht man eine große Küche oder reicht auch eine Kochnische? Muss eine Badewanne vorhanden sein oder genügt auch eine Dusche? Wer viele Sachen hat, benötigt Stauraum in der Wohnung selbst oder im Keller. Manche legen Wert auf einen Balkon oder einen Garten, der zur Wohnung gehört. Wichtig kann auch sein, wie hell und wie hellhörig die Wohnung ist. Auch die Umgebung kann ein wichtiges Kriterium sein: Gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und wie ist die Verkehrsanbindung?

Möbel

Wer seine erste eigene Wohnung bezieht, braucht auch Möbel. Welche das sind, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Manche Wohnungen werden teilweise möbliert vermietet. Oder man kann dem Vormieter die Möbel abkaufen. Vor allem bei Einbauküchen wird das oft sogar verlangt. Auch die Eltern steuern meist das eine oder andere Stück bei. Außerdem gibt es die Möglichkeit, über Kleinanzeigen günstige Gebrauchtmöbel zu erwerben.

Der Umzug

Gut geplant ist halb umgezogen. Familie und Freunde werden bestimmt gerne helfen, wenn sie rechtzeitig eingeweiht sind und die Vorbereitungen getroffen wurden. Zur Belohnung gibt es eine große Einweihungsparty in der neuen Wohnung.

Wer diese kleine Zusammenfassung beachtet, wird gut vorbereitet umziehen können.

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1 Kommentar

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ich habe langsam übung beim wohnungswechsel,bisher alle 3 jahre seit 10 jahren,in verschiedenen bundesländern,hat in den viertel jahr kündigung immer gut geklappt,da ich gute freunde und bekannte habe klappt der buschfunk und alles war oke mit der neuen wohnung als wg..die kosten werden geteilt und sparfaktor ist sicher..da wir vorwiegend ikea möbel haben,werden diese verschenkt und in der neuen wohnung werden neue angeliefert.
  • 16.02.2017, 06:20 Uhr
  • 0
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