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Hygiene im Haushalt - bewusster reinigen

Hygiene im Haushalt - bewusster reinigen

Service Tipp
22.06.2017, 14:43 Uhr
Beitrag von Service Tipp

Für die meisten Menschen gehört das Aufräumen und Reinigen der eigenen Räumlichkeiten ganz normal dazu. Nichtsdestotrotz gehen in der Routine oft einige wichtige Punkte verloren. Dieser Artikel ruft Ihnen ins Gedächtnis, worauf es beim Reinigen der Wohnung oder des Hauses ankommt. Grundsätzlich lohnt es sich, bei besonders schwierigen Schmutzfällen einige Spezialtipps zu befolgen!

Motivation für eine saubere Wohnung


Jede Tat steht und fällt mit der richtigen Motivation. Sie sind Putzmuffel? Auch kein Problem. Statt sich einen riesigen Haufen von Aufgaben im Haushalt aufzuhalsen, planen Sie lieber jeden Tag 10-20 Minuten Zeit dafür ein. So bleibt der Aufwand verhältnismäßig gering und Sie haben kleine, leicht zu bewältigende Ziele. Konditionieren Sie sich selbst! Haben Sie eine der Aufgaben verrichtet, belohnen Sie sich selbst mit einer Kleinigkeit. Hören Sie Musik oder ein Hörbuch, so vergeht die Zeit beim Putzen im Flug. Und in Windeseile, ganz auf den spannenden neuen Roman konzentriert, ist die Aufgabe plötzlich erledigt. Außerdem machen Ordnung und Sauberkeit gute Laune und sorgen dafür, dass Sie sich in Ihren vier Wänden wohlfühlen!

Bakterien bevorzugen Orte, mit denen man nicht gleich rechnet


In der Toilette und im Waschbecken lauern am meisten Keime? Falsch gedacht. Stattdessen sollten Sie die Gegenstände reinigen, die Sie sonst gern übersehen. Beispielsweise können es sich Keime auf Fernbedienungen, Tastaturen und Smartphones gemütlich machen – sie werden nur selten berücksichtigt.

Putzmittel und –lappen


Benutzen Sie zum Putzen unbedingt mehrere Lappen! Sonst tragen Sie die Keime, die Sie gerade eben aufgewischt haben, einfach nur zum nächsten Raum, den Sie reinigen wollen. Nutzen Sie dafür am besten Reinigungstücher mit verschiedenen Farben. Vier Reinigungsmittel reichen übrigens völlig, auch wenn in vielen Haushalten viel mehr zu finden sind. Einen WC-Reiniger, einen Allzweckreiniger, Scheuermilch und einen Zitronen- oder Essigreiniger sollten Sie zuhause haben. Das Putzwasser dafür sollten Sie beim Reinigen natürlich öfters auswechseln. Beachten Sie die Hinweise der Hersteller, tragen Sie zum Beispiel bei aggressiveren Reinigern unbedingt Einweghandschuhe, statt Ihrr Haut zu schaden. Langlebigkeit erreichen Sie bei den Geräten durch eine Regelmäßigkeit bei Instandhaltung und Wartung.
Besonders starke Reinigungsmittel sollten Sie, wenn überhaupt, vereinzelt und pointiert einsetzen – den natürlichen Bakterienhaushalt in Ihrer Wohnung einfach komplett zu vernichten, kann genauso ungesund sein wie nicht putzen. Ein Eimer für das Waschen, ein Wischmop sowie Kehrblech und Feger sollten dazu gehören. Bevorzugen Sie es etwas automatisierter, nehmen Sie den Staubsauger. Richtige Technikprofis setzen sogar auf automatische Staubsaugroboter, bei denen sich Vergleichen aber lohnt. Einen Überblick über verschiedene Modelle gibt es im Internet. Denken Sie bei jeder Staubsaugervariante daran, dass auf keinen Fall Flüssigkeit in den Staubsauger gelangen sollte, sonst haben Sie nur eine kurze Freude und einen kurzen Nutzen am Gerät.
Die Entfernung von Staub ist gleich aus mehreren Gründen wichtig. Sind mal Allergiker bei Ihnen zu Gast und der Staub nicht entfernt, könnte der Besuch bald schon wieder vorbei sein. Doch auch Sie selbst könnten sich durch den Staub zum Allergiker entwickeln.

Das Bad reinigen


Sparen Sie im Bad nicht zu sehr am Wasser! Nur mit reichlichen Mengen H2O können Sie sicherstellen, dass der einzige Ort, an den die Keime transportiert werden, der Abfluss ist. Denken Sie daran, dass der WC-Reiniger in der Toilette kurz Zeit zum Einwirken haben sollte, bevor Sie herunterspülen. Die Dusche sollten Sie stets sehr gründlich reinigen, damit Schimmel, Kalk und Keime keine Chance haben. Für Kalk eignet sich Essigreiner perfekt. Selbiges gilt natürlich auch für das Waschbecken. Abflüsse sollten stets von Haaren gereinigt und ordentlich durchgespült werden. Wechseln Sie Ihre Badhandtücher regelmäßig aus, denn Keime fühlen sich in Handtüchern sehr wohl und können relativ kurze Zeit nach dem Auswechseln schon wieder ein Wohlfühlplatz für Bakterien werden. Reinigen Sie auch die Zahnputzbecher gründlich und regelmäßig.

Das Wohnzimmer


Sollten Sie über Glas- und Hochglanzmöbel verfügen, wissen Sie sicher, wie schön diese sind – und wie schnell dreckig. Benutzen Sie hier Mikrofasertücher, um die Strukturen der Möbel nicht zu beschädigen. Etwas Milch oder Glasreiniger können für einen neuen Glanz sorgen und zudem Fettabdrücke entfernen. Holzmöbel bekommen nur geeignete Politur – Holz ist empfindlicher, als es aussieht.

Den Boden reinigen


Böden sollten grundsätzlich frei sein, wenn Sie sie putzen. Also entfernen Sie alles, was sich in Ihrem Weg befinden könnte und räumen Sie es im Zweifelsfall an seinen richtigen Platz. Außerhalb des Bades sollten Sie eher etwas trockener wischen, während Sie im Badezimmer ruhig großzügig nass wischen dürfen. Bevor Sie aber überhaupt wischen, sollten Sie fegen oder Staub saugen.

Die Küche


Ähnlich wie das Bad sollten Sie die Küche sehr gründlich putzen. Durch Kochen, Schnippeln und Braten können Fettflecken auf Herd und Fliesen hinterlassen. Achten Sie daher darauf, dass Sie die Arbeitsflächen sehr oft reinigen. Der Backofen sollte außerdem eine gewisse Aufmerksamkeit finden: Schließlich kann zwar während des Backvorgangs kaum ein Bakterium überleben – meistens ist der Backofen aber ungenutzt. Eine Brutstätte für Keime!


Fenster und Spiegel


Mischen Sie etwas Putzspiritus mit Wasser und nutzen Sie dieses Gemisch in einer Sprühflasche, um Fenster und Spiegel zu reinigen. Sie werden über die Resultate staunen!

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