wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Sie dürfen nicht in dieses Buch schreiben
Opti München: ein Großteil der Mitglieder war bei der größten deutschen Augenoptikmesse und hat sich wieder informiert, was es auch in der Versorgung von Menschen mit einem Seh-Handycap Neues gibt. Hierbei waren auch unser Ehrenmitglied Siegfried Armbruster und die Assistenz der Vereinsleitung Erika Piscart einen ganzen Tag unterwegs für Kontaktpflege mit den Lieferanten, was ausgesprochen gut bei den Partnern ankam. Hinzu kamen auch Vorstandsmitglied Michael Meier aus Berlin und Robert Fetzer, 1. Vorsitzender um weitere wichtige Dinge zur Frühjahrstagung in Koblenz zu besprechen.

Sehr schön war es immer wieder, einem Mitglied in den Gängen zu begegnen. Gleich kam es zum konstruktiven Austausch wo wie was es Neues und Interessantes gibt.
Foto: Eschenbach Optik
Solche Schreiben sind die schönste Bestätigung, dass man
wirklich was erreicht hat! Eine normale Brille können viele verkaufen, ABER
schlecht Sehende optimal zu versorgen bedarf sowohl vieler Schulungen und
stetiger Fortbildung als auch einer gewissen Erfahrung. All dies bietet der
Low Vision Kreis seit nunmehr 9 Jahren!
Photo: Robert Fetzer
Individual-Lösungen werden ständig in der LowVision-Versorgung
gesucht und gebraucht. Häufig kommen wir Betroffene mit zum Teil massiven
Fehlversorgungen, so wie bei diesem Mädchen: Sie lief NUR noch mit einer
dunklen Brille (Kantenfilter 527 nm mit Polarisationsfilter) rum. Auch in
Räumen. Nach drei Terminen konnte Robert Fetzer, Moosburg, das Mädchen
überzeugen, endlich mal die Brille (im abgedunkelten Raum) abzunehmen und
andere hellere Filter (zum Teil reine Kantenfilter) zu erproben. Hier sehen
wir nun ein glückliches Mädchen mit einer hellen, freundlichen Brille, mit
der Sie deutlich mehr erkennt und sich wohler fühlt. Zum anderen wird Ihre
zunehmende Blendungsempfindung durch eine zu dunkle Brille nicht mehr
gefördert. Weiter in Anwendung hat sie eine Hellfeldlupe und eine spezielle
flimmerfreie Beleuchtung. (Photo: Robert Fetzer, Moosburg)
Eine Innovation und Entwicklung unseres Low Vision Kreis Ehrenmitgliedes Siegfried Armbruster:
VisiMAX® tavo von der Firma SmileVision
Der neue VisiMAX® tavo bietet Ihnen alle Vorteile seiner bisherigen Vorgänger und ist vielseitig nutzbar.
Zusätzlich zu seiner neuen HD-Bildqualität hat der VisiMAX® tavo auch ein neues und kompaktes Design. Es lässt sich leicht auf jedem beliebigen Tisch anbringen und ist angenehm zu transportieren.
Sie können den VisiMAX® tavo-Bildschirm auch als Full-HD TV-Gerät für sich und die ganze Familie nutzen oder schließen Sie ihn mit wenigen Handgriffen als Monitor an Ihren PC an. Seine große und einfache Fernbedienung macht jede Einstellung spielend leicht.
Viele Alltagstätigkeiten (z. B. Bankauszüge kontrollieren, Briefe schreiben, Fotos anschauen, Handarbeiten, Blutzucker ablesen, Fingernägel schneiden) lassen sich dank der Full-HD Kamera besser erledigen.
www.smile-vision.de
Low-Vision-Kreis e.V. bildet sich für Sie weiter:
Zur traditionellen Herbsttagung waren wir beim Berufsförderungswerk Würzburg zu Gast (an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das ganze Team des BfW).
Es stand Weiterbildung auf dem Plan. Viele extrem interessante Vorträge und hilfreiche Workshops bereicherten dieses Wochenende. Nicht zu vergessen der Austausch unter Kollegen, welcher im Low-Vision-Bereich sehr wichtig ist, um Probleme zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten.
Wir sind wieder auf dem neuesten Stand. Nutzen Sie das Wissen unter: 08001478963.
Ein sehender Mensch schaut eher nebenbei zur Uhr, um zu wissen, ob er jetzt pünktlich sein wird. Jemandem mit sehr geringen Visus fordert die Kenntnis der Uhrzeit eine Menge ab. Es sei denn, er hat - wie auf diesem Foto - eine Uhr, die ihm die Zeit ansagen kann. Davon gibt es viele Varianten, auch Armbanduhren; hier eine batteriegespeiste Uhr mit digitaler Anzeige und Sprachansage.
Eine Fernrohrbrille kennt Otto Normal beispielsweise von Ärzten, die "es" ganz genau sehen wollen und müssen, beispielsweise nutzen Hautärzte diese Brille häufig. Man kann damit als Normalsichtiger Dinge fast wie unter dem Mikroskop betrachten. Die Fernrohrbrille hilft Menschen mit extremen Sehbehinderungen, Gegenstände, Schriften, Bilder etc. wieder gut zu sehen. Man geht nahe an das zu betrachtende Objekt heran und kann es dann als Sehbehinderter relativ gut erkennen. Fernrohrbrillen können auch ganz anders aussehen; so, als hätten Sie ein kleines Monookular auf dem Brillenglas. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern. Der Low Vision Optiker wird das für jeden Erkrankten richtige Produkt sachgerecht empfehlen.
Hör- und Sehverlust treten sehr oft im Zusammenhang miteinander auf. Beides vom Facharzt kontrollieren lassen!
Manche Menschen sind nicht auf beiden Augen gleich sehbehindert. Für sie sind die handlichen Monookulare gut, die in jede Tasche passen. Mit ihnen können die se Menschen ganz nah an den zu betrachtenden Gegenstand oder die zu lesende Schrift herangehen und sie dann entziffern. Es gibt ganz verschiedene Hersteller von diesen praktischen Monookularen: Eschenbach Optik, Zeiss oder Schweizer.
Dies ist ein weiteres wichtiges Hilfsmittel für Low Vision Patienten. Natürlich können sie schreiben, erst recht ihren eigenen Namen. Aber wo soll die Unterschrift auf der Überweisung genau hin? Dabei hilft diese kleine Schablone, die von einem Sehenden an die richtige Stelle positioniert werden kann. Ein Low Vision Patient kann, da sie aus Metall und also kühl und erhaben ist, gut zwischen dem Fenster für die Unterschrift und dem Papier unterscheiden. Diese Hilfsmittel besorgt der spezialisierte Low Vision Optiker gern für seine Kunden.