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Angepinnter Eintrag
Willkommen ihr Leseratten und viel Spaß.... Freue mich auch auf EURE Buch-Tipps und so.. Gerne könnt ihr auch freunde von euch einladen
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Hallo an alle Leseratten und herzlichen Dank ..... Mark ..... für die Einladung
Mein mom Lieblingsautor ist Volker Schwarz.... nicht sehr bekannt..... jedoch amüsante wortwitzige Schreibweise .... kann ich nur empfehlen zum Tränen lachen
Inhalt

Das Buch beginnt im Prolog mit der Geschichte eines kleinen Jungen, der auf eine mysteriöse Frau trifft, die behauptet, östlich seines Heimatdorfes befände sich eine Insel mit einer riesigen Kirche darauf. Noch nie hat der Junge von dieser Kirche gehört, doch ein alter Fischer meint, schon einmal etwas davon gehört zu haben und auch ab und zu den Glockenschlag der Kirche zu vernehmen. Der Junge setzt alles daran, selber auch die Glocken der versunkenen Kirche zu hören, doch so sehr er sich auch bemüht, ihm bleibt dieses Wunder verschlossen. Er verliert das Interesse an allem anderen und hält sich nur noch am Strand auf. Er kann die Glocken zwar nicht hören, entdeckt aber immer neue Dinge in seiner Umgebung: das Schreien der Möwen, das Geräusch der Wellen, das Summen der Bienen. Und da erkennt er, dass sein Warten nicht vergebens war. Als er als erwachsener Mann an diesen Ort zurückkehrt, erscheint ihm die Frau abermals und gibt ihm den Auftrag, das Handbuch des Kriegers des Lichts aufzuschreiben.

"Zuweilen stellt der Krieger des Lichts fest, daß sich bestimmte Augenblicke wiederholen.
Häufig sieht er sich vor Probleme gestellt, vor denen er schon einmal gestanden hat. Dann ist er
niedergeschlagen und macht sich Vorwürfe, weil er meint, er käme im Leben einfach nicht weiter, weil
er erneut mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen hat.
'Das habe ich doch alles schon einmal durchgemacht', klagt er dann seinem Herzen.
'Stimmt, du hast das alles schon einmal durchgemacht', antwortet das Herz. 'Aber wirklich
überwunden hast du die Probleme nicht.'
Da begreift der Krieger, daß hinter der Wiederholung seiner Erfahrungen nur ein einziges Ziel steht:
ihn zu lehren, was er noch nicht begriffen hat."

Das ist eines der vielen Dinge, die der junge Mann in das leere Heft schreibt. Als er am Ende seines Handbuchs angekommen ist, hat er die Möglichkeit erlangt zu erkennen, wozu ihm die mysteriöse Frau geschickt wurde.
Und ein schönes Wochenende euch Allen mal...


https://www.inhaltsangabe.de/storm/d...mmelreiter/


https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schimmelreiter









Inhaltsangabe
In der Novelle "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm geht es um Hauke Haien, dessen größter Traum es ist, Deichgraf zu werden und einen neuen Deich zu bauen, der die Menschen besser vor Sturmfluten schützt.

Theodor Storms Novelle beginnt mit einer Erinnerung: Ein Ich-Erzähler erzählt von einer Geschichte, die er als Kind in einer Zeitschrift gelesen hat. In dieser Geschichte geht es um einen Reisenden, der in den 1820er Jahren an der Nordseeküste Verwandte besucht und auf seiner Rückreise nachts während eines starken Unwetters auf dem Deich entlangreitet. In dieser Nacht meint er, einen dürren Schimmel und einen Reiter zu sehen, die dicht an ihm vorbeigaloppieren und ihn mit "brennende[n] Augen" (S.6) ansehen, wenngleich weder der Hufschlag noch das Keuchen des Pferdes zu hören sind.

Hinter dem Deich liegt ein Dorf, in das der Reiter nach dieser unheimlichen Begegnung reitet. In dem Gasthaus des Dorfes halten sich der Deichgraf und weitere Dorfbewohner auf. Als der Reisende von seiner Begegnung auf dem Deich berichtet, rufen sie aus: "Der Schimmelreiter!" (S.8). Als der Reisende fragt, was es mit dem Schimmelreiter auf sich hat, wird der Schulmeister dazu aufgefordert, die Geschichte von Hauke Haien zu erzählen, welche den Kern der Novelle bildet.

Hauke wächst bei seinem Vater Tede Haien, einem einfachen Bauern, auf. Tede gehört zu den klügsten Bewohnern des Dorfes und betreibt neben seiner Arbeit auf dem Hof zusätzlich Landvermessung. Auch Hauke interessiert sich stets mehr für das Rechnen und die Geometrie als für die Arbeit auf dem Hof. Er schaut seinen Vater oftmals bei seinen Rechenaufgaben zu und stellt ihm Fragen, auf die ihm der Vater nicht antworten kann. Hauke ist ein sehr ehrgeiziger und kluger Junge. Um ein Geometriebuch lesen zu können, lernt er sogar Holländisch. Er verbringt viel Zeit auf dem Deich und beobachtet das Meer. Schon früh erkennt er, dass die Deiche, die das Dorf schützen sollen, nicht gut genug sind, und beschließt, später einmal Deichgraf werden zu wollen, um einen neuen, besseren Deich zu bauen.

Im Laufe seiner Jugend zeigt sich allerdings auch die grausame Seite Haukes, da er einen Angorakater in plötzlich a...
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Habe das Buch als Reclam-Ausgabe und fand es sehr spannend, mit wie vielen Problemen damals die Leute mit der See zu tun hatten...
Eines meiner Lieblingsbücher aus meiner Jugend..

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Seewolf
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Ich habe sowohl das Buch gelesen als auch den Film gesehen...Klasse
Danke Mark...
Mal nicht wie ein Mensch denken...oder:Von oben sieht alles anders aus...

Der Wert des Lebens....:"Ich behauptete , das Leben sei ein Gärstoff, ein Ferment, das Leben fräße, um selbst Leben zu können, und das Leben sei nichts, als erfolgreichste Gemeinheit. Nun, wenn es auf Angebot und Nachfrage ankommst, , so ist das Leben das billigste auf der Welt. Es gibt soundso viel Wasser, soundso viel Erde, soundso viel Luft, aber Leben, das geboren werden möchte, gibt es zur Unendlichkeit. Die Natur ist eine Verschwenderin. Denken sie an die Fische und ihre Millionen von Eiern. Denken sie an mich oder sich. In unseren Lenden ruhen Möglichkeiten für Millionen von Leben. Hätten wir nur Zeit und Gelegenheit, um jedes bißchen ungeborenen Lebens in uns auszunutzen, wir würden die Väter von Nationen werden und Kontinente bevölkern. Leben? Pah! Es hat keinen Wert. Von allem, was billig ist, ist Leben das billigste. Überall geht es betteln. Die Natur streut es verschwenderisch aus. Wo Raum für ein Leben ist, sät sie tausend,und Leben frisst Leben, bis nur das stärkste und gemeinste übrigbleibt."

"Sie haben Darwin gelesen", sagte ich, " aber sie haben ihn mißverstanden, wenn sie den Schluss ziehen, dass der Kampf ums Dasein ihr mutwilliges Vernichten von Leben rechtfertigt."

Er zuckte die Achseln. "Sie wissen wohl, das Sie dabei nur an das menschliche Leben denken, denn auf Fleisch, Geflügel und Fische verzichten sie ebenso wenig wie ich oder sonstjemand. Und menschliches Leben unterscheidet sich in keiner Beziehung vom tierischem...."
Wolf Larsen und Hump im Gespräch in "DER SEEWOLF", von Jack London

1973 gab es ca. 3,5 Milliarden Menschen..Zur Zeit gibt es ca. 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt, 2025 werden es ca. 9 Milliarden sein.... DAS schaut nicht gut aus.... Evolutionsbedingt wird sich das was tun...

....und nach und nach ergibt Alles einen Sinn..und offenbart die ganze Sinnlosigkeit so mancher Taten, Postings, Meinungen etc...
Ich wünsche ein schönes Vor-Weihnachtliches Wochenende mit ALLEM, was euch gefällt... und Allen NEUEN ein herzliches Willkommen..
Danke für die Einladung Mark und ein "Hallo" an die Gruppe
Willkommen
Danke für die Einladung
Hallo und guten Abend - habe die Gruppe durch Zufall entdeckt, danke für die Aufnahme.
herzlich willkommen
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https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Ku...eges_(Sunzi)

Sunzi mahnte, dass der Krieg und der Kampf möglichst vermieden werden sollte, da er den Staat und das Volk ruiniert. Dies wird oftmals so interpretiert, dass für Sunzi gewaltlose Strategien zentral gewesen seien. Als Quelle hierfür dient unter anderem sein berühmter Satz, dass es am besten sei, die Strategie des Feindes zu vereiteln, am zweitbesten, die Bündnisse des Feindes aufzubrechen, erst an dritter Stelle folgen kämpfen und siegen. Dies wird oftmals so gelesen, dass für Sunzi die beste Strategie eine gewaltlose sei, und Gewalt nur als letztes Mittel angewendet werden sollte. Diese Interpretation war jedoch in der Vergangenheit Anlass zur Kritik. So finden sich Axiome zur strategischen Bedeutung der Gewaltlosigkeit nur in den ersten Kapiteln, während der weitaus größte Teil von „Über die Kriegskunst“ sich mit den Prinzipien mobiler Kriegsführung befasse. Zudem konkretisiere Sunzi nicht, was er mit der Vereitelung der Strategie des Feindes und dem Aufbrechen seiner Bündnisse meinte, weswegen dies nicht einfach als Präferenz für Gewaltlosigkeit interpretiert werden könne. Im Gesamtzusammenhang seien die entsprechenden Aussagen (auch etwa, der Widerstand des Feindes solle kampflos gebrochen werden) eher so zu interpretieren, dass durch kluges Handeln Bedingungen geschaffen werden sollen, in denen man den Feind mit möglichst geringem Gewalteinsatz besiegen kann. Die Angriffe auf Strategien und Bündnisse des Feindes dienen demnach der Verringerung seiner Widerstandskraft, der Sieg wird aber dennoch gewaltsam errungen.[1]

Zudem sei die Ansicht, Sunzis Strategie der Gewaltlosigkeit sei zentral in der chinesischen Tradition der defensiven, zurückhaltenden Gewaltanwendung, eine Idealisierung der tatsächlichen Verhältnisse. So habe China in seiner Geschichte sehr regelmäßig militärische Gewalt angewendet, um Konflikte zu lösen. Johnston zufolge besteht „eine gähnende Lücke zwischen Literatur über strategische Kultur und der historischen Forschung zur Anwendung von Gewalt durch China.“[2]

Die Annahme einer vermeintlichen Gewaltlosigkeit als Maxime der Strategie Sunzis stellt eine aus dem Blickwinkel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus getroffene Missinterpretation dar, was auch dadurch deutlich wird, dass Sunzi selbst den Gedanken der militärischen Effizienz wie einen roten Faden durch seine Thesen zieht: Nur insoweit ist der durch taktische Maßnahmen wie Abschneiden des Gegners von lebenswichtigen Ressourcen, Spionage, aber auch Schwächung des Gegners durch Intrige errungenen oder zumindest vorbereiteten und geförderten Sieg als der bessere Sieg angesehen. Sunzi analysiert die Gefahr langer militärischer Auseinandersetzungen als besonders kritischen Punkt für die Schlagkraft und den Bestand der eigenen Armee, den es zu vermeiden gilt. So fordert Sunzi Geduld und taktisch abwartendes Verhalten einerseits, andererseits aber auch die Entschlossenheit, aus einer Überlegenheit heraus den entscheidenden militärischen Schlag zu führen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist: „So bringt sich der umsichtige Kämpfer in eine Position, die die Niederlage unmöglich macht, und er versäumt nicht den richtigen Augenblick, den Feind zu schlagen“.

In seiner Konsequenz ist die Strategie Sunzis somit ausschließlich auf ein Ziel ausgerichtet: die vollständige und nachhaltige Vernichtung eines durch entsprechende, wo möglich gewaltlose, taktische Maßnahmen bereits hinreichend geschwächten Gegners. Denn nur hierdurch lässt sich nach seiner Sicht die durch den Krieg drohende Vernichtung des eigenen Volkes verhindern. Alle einzelnen taktischen Maßnahmen sind diesem Ziel untergeordnet.