wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Info

Preissteigerungen vernichten ungeplant unser Sparvermögen für das Alter. Dass mit den Statistiken der Preissteigerungsraten ähnlich getrickst wird, wie die Statistiken der Arbeitslosenzahlen, das weiß jede "schwäbische Hausfrau".

Wer hat jemals errechnet, wie sich die individuellen Lebenshaltungskosten lifetime ändern? Hat jemand ein Konzept, wie wir Senioren überleben können, wenn die Preissteigerungsraten höher als die Rentenzuwächse sind?

Jetzt beitreten?

Möchten Sie in dieser spannenden Gruppe mitdiskutieren und andere Mitglieder kennenlernen? Dann loggen Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto ein oder registrieren Sie sich bei wize.life. Danach können Sie gleich beitreten - viel Spaß!

Um den Mitgliederbestand um 100 % zu erhöhen trete ich mal bei.

Als vormals Selbständiger, der sich über Kapitalversicherungen ein Polster fürs Alter geschaffen hatte, leide ich (und meine Frau) unter Preissteigerungen und hauptsächlich unter den seit vielen Jahren niedrigen Zinsen.
Da niemand weiß wie alt wir werden, lässt sich nicht ermitteln, wann unsere Reserven aufgebraucht sind.
Nach 53 Jahren Berufstätigkeit und genau so lange tapferer Steuerzahler werde ich dann keine Scheu haben, die entgangenen Zinsen beim Staat (als Sozialhilfe oder wie auch immer) einzufordern.
Zunächst, gerade kommen wir von einem Kurzurlaub aus Rügen. War richtig schön (Wreecher Hof). Wir waren schon einige Male dort und was uns besonders gefällt: es ist dort eine himmlische Ruhe in einer sehr schönen Natur. Die Menschen dort sind ähnlich entschleunigt wie in Bayern.

Thema Lebensalter - Abschätzung
Ich habe das so gemacht, dass ich (NR) grob geschätzt habe: ich werde so alt wie meine Mutter. Da ich hinsichtlich der Verantlagungen nach meiner Mutter komme, denke ich, ich mache nicht allzu viele Fehler dabei.

Thema Preissteigerungen (Fehldeckung)
Ich habe das so gemacht, dass ich in eine EXCEL- Datei sämtliche Ausgaben (und Einnahmen) eingetragen habe; dann habe ich indiziert (jährliche Preissteigerungsrate, jährliche durchschnittliche Einkommensveränderung). Damit habe ich die jährliche Fehldeckung bekommen. Die kumulierte Fehldeckung habe ich mit den Assets verglichen und kann nun sagen: wir müssen ab jetzt jährlich X Euro einsparen.

Das klappt bisher recht gut.
Wir wohnen zur Miete. Unsere Kaltmiete beträgt ca. 780 Euro je Monat. Wir haben die Befürchtung, dass nach dem Wechsel der Immobilienverwaltung die Miete deutlich angehoben wird. Rechtlich zulässig sind 15% innerhalb von 3 Jahren. Unterstelle ich, dass die Miete 5% je Jahr steigt, unterstelle ich, dass die Finanzen unter Berücksichtigung meiner möglichen Lebenserwartung für das Jahr 2030 zu planen sind, dann steigt die Miete im Jahr 2030 auf 1400,77 Euro je Monat.

Während die Miete um 620,77 Euro steigt, steigt die Rente 375,54 Euro; das heißt ich erhalte eine zusätzliche Fehldeckung von 245,23 Euro je Monat - das sind fast 3000 Euro je Jahr.

Ähnlich kann man bei den anderen Kosten rechnen. Wer macht das? Und welche Lösung haben Sie?
P.S.: würde die BGB Kappungsgrenze von 20% berechnet werden, würde im Jahre 2030 eine Jahres- Fehldeckung von ca. 6500 Euro bestehen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.