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Train the trainer & Coach the coaches

Train the trainer
Coach the coaches

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Train the trainer
Ansichten & Einsichten 14

In den kurzen Beiträgen
geht es um praktische
Beispiele aus dem Alltag
einer Beraterin und Trainerin über erlebte Missverständnisse und schwierige Situationen. Hier gebe ich konkrete Anregungen für Verhaltensmöglichkeiten, wie mit Respekt, Wertschätzung, Humor und (angeleitetem) Erfahrungsaustausch einfühlsame Kommunikation und konstruktive Intervention möglich sind.

Über Ergänzungen und diskussionsfreudigen Austausch freue ich mich jetzt schon!

Beiträge, die nicht veröffentlicht werden
sollen, bitte entsprechend anmerken!
Für ein konstruktives Miteinander

Bei einem Seminar zum Thema Teamentwicklung lade ich die Teilnehmenden zu einer Kleingruppenarbeit ein. Davor hatten wir die Wunschthemen aufgelistet, die an diesem Wochenende besprochen und/oder bearbeitet werden sollten.

Die Aufgabe ist, die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen zu einem konkreten Thema zu dritt zu besprechen. Die Zusammenstellung der Kleingruppen wird durch Los entschieden. Dies wird von einem Teil der Gesamtgruppe nicht akzeptiert. Sechs Teilnehmende bestehen darauf, sich als Gruppe zusammenzufinden und nicht das vorgegebene, sondern ein spezielles Thema zu besprechen. Das lasse ich zu. Vereinbart wird, dass wir uns alle zu einem bestimmten Zeitpunkt im Plenum treffen und uns über die Ergebnisse austauschen.

Zeitgerecht finden sich – bis auf diese Gruppe – die Teilnehmenden ein. Jede Gruppe legt ein Flipchart-Blatt - beschrieben mit ihren Ergebnissen - für alle sichtbar in die Mitte des Sesselkreises.

Ich erkläre nun die weitere Vorgangsweise: Wir besprechen nun nicht die Inhalte, sondern den Verlauf des jeweiligen Gesprächs. Die Fragestellungen sind: Wer hat begonnen und womit? Wer hat am meisten Zeit beansprucht? Wer hat hilfreiche Fragen gestellt? Was war besonders wichtig oder interessant für mich? Wer hat beendet und womit?

Schon bei der ersten Frage stellt sich heraus, dass bei allen drei Personen jeder Gruppe der Beginn ganz unterschiedlich wahrgenommen wurde. Die Überraschung ist groß und während wir die Gründe für diese Unterschiede besprechen, trifft nun auch die letzte Gruppe ein.

Ohne die am Boden liegenden Flipchart-Papiere zu beachten, gehen diese sechs Personen quer durch den Raum über diese hinweg, positionieren ihr Papier am mobilen Flipchart und wollen nun sofort ihre Ergebnisse präsentieren. Bevor ich die Aufregung der anderen zum Thema mache, erkläre ich nun auch dieser Gruppe die aktuelle Aufgabe, nämlich über den Gesprächsverlauf zu berichten. Trotz Verweigerung beharre ich darauf. Ich spreche nun auch die Art und Weise an, wie diese Gruppe – offensichtlich ohne es zu bemerken – über die Ergebnisse der anderen hinweggegangen ist und jede Achtsamkeit für ein gemeinsames Ganzes vermissen haben lassen.

Diese Situation ist nun ein feiner Beginn, um das Thema Teamentwicklung sehr praxisnahe behandeln zu können.
Coach the coaches
Ansichten & Einsichten

In den kurzen Beiträgen geht es um praktische Beispiele aus dem Alltag einer Beraterin und Trainerin über erlebte Missverständnisse und schwierige Situationen. Hier gebe ich konkrete Anregungen für Verhaltensmöglichkeiten, wie mit Respekt, Wertschätzung, Humor und (angeleitetem) Erfahrungsaustausch einfühlsame Kommunikation und konstruktive Intervention möglich sind.

Über Ergänzungen und diskussionsfreudigen Austausch freue ich mich jetzt schon!

Foto: Alexandra Grill

Ansichten & Einsichten 2017 - 13


Worum geht’s?
Ich war bei einem Rhetorik-Seminar und es hat sich herausgestellt, dass ich grottenschlecht bin. Sie müssen mir helfen!
Was genau wurde Ihnen bei diesem Seminar vermittelt?
Das weiß ich nicht mehr, aber ich bin völlig fertig. Ich trau mich bei den Besprechungen in der Firma gar nichts mehr zu sagen.
Könnte es sein, dass Sie beim Feedback über ihren Auftritt nur auf das gehört haben, was Sie besser machen könnten und nicht auf das, was Ihnen ohnehin gut gelingt?
Während unseres Gesprächs konnte ich zu einigen anderen Sichtweisen und Blickwinkeln anregen. Als Kinder und Jugendliche machen wir beispielsweise häufig die Erfahrung, dass kritische Rückmeldungen abwertend und bloßstellend gegeben werden. So wird Kritik mit Abwertung oder Beschämung assoziiert, auch wenn die Kritik positiv ist. Diese Erfahrungen führen zu einer grundsätzlichen Abwehr von Kritik, einem Wachhund gleichzusetzen, der gelernt hat, jeden Besucher anzubellen.
Eine Empfehlung für alle, die Rückmeldungen geben: Feedback soll beschreiben und nicht bewerten. Diese Beschreibung sollte präzise und detailliert sein. So ist die andere Person nicht auf Vermutungen angewiesen. Details zu Feedback: auf Seite 85 im Buch „Gleichwürdigkeit als Geheimnis des Erfolgs von Trainingskompetenz.
Nach einer praktischen Übung konnte sich die Kundin realistischer einschätzen und entspannt an der nächsten Besprechung teilnehmen.
Train the Trainer
In den kurzen Beiträgen geht es um praktische Beispiele aus dem Alltag einer Beraterin und Trainerin über erlebte Missverständnisse und schwierige Situationen. Hier gebe ich konkrete Anregungen für Verhaltensmöglichkeiten, wie mit Respekt, Wertschätzung, Humor und (angeleitetem) Erfahrungsaustausch einfühlsame Kommunikation und konstruktive Intervention möglich sind.
Über Ergänzungen und diskussionsfreudigen Austausch freue ich mich jetzt schon!Beiträge, die nicht veröffentlicht werden
sollen, bitte entsprechend anmerken!

Wie sag ich’s?
Für ein konstruktives Miteinander


Ansichten & Einsichten 2017 – 12


Beim Beginn eines Seminars ist es für mich wichtig, eine arbeitsfreudige Atmosphäre herzustellen. Das bedeutet, klare Vereinbarungen zu treffen und die Teilnehmenden miteinander bekannt zu machen.
Eine der Vereinbarungen ist: selbstbestimmt zu agieren, also nur das zu tun oder zu sagen, was für die jeweilige Person angemessen ist. Diskretion ist eine zweite Vereinbarung. Das heißt, alles, was in der Gruppe – Persönliches – besprochen wird, verbleibt im Seminarraum und darf nicht weitergetragen werden. Darüber hinaus geben klare Zeitvorgaben und eine Programmvorschau Klarheit und Sicherheit und wir können uns anschließend miteinander bekannt machen, um eine vertrauensvolle Arbeitssituation herzustellen.
Um die Teilnehmenden in Kontakt zu bringen, gibt es viele Übungen mit ganz unterschiedlichem Zeitaufwand. Solche mit kurzer Dauer gibt es viele.
Eine ausführlichere Kennenlern-Übung ist „Was macht mein Name mit mir?“
Aufgrund der Vereinbarungen entscheidet jede Person für sich, wie viel und was genau sie den anderen Teilnehmenden mitteilen will. Das entspannt am Beginn und üblicherweise sind alle gerne bereit, bei dieser ersten Übung mitzumachen.
Beispielsweise rege ich an: Wer hat meine(n) Vornamen ausgesucht und warum? Weiß ich, was dieser Name bedeutet? Gefällt mir mein Name? Wenn JA, warum? Wenn NEIN, warum nicht? Möchte ich anders heißen? Wenn dabei ein Wunschname erwähnt wird, biete ich dieser Person an, während dieses Seminars diesen Wunschnamen „auszuprobieren“, um zu erfahren, wie sich das anfühlt.
Auch der Nachname kann erwähnt werden. Als Beispiel erwähne ich meine – drei – Nachnamen: meinen Familiennamen Weißinger, meinen entheirateten Namen Horak und meinen jetzigen Nachnamen Biechl, den mir mein neuer Mann vor 25 Jahren geschenkt hat.
Dadurch, dass wir nicht erklären müssen, welchen Beruf oder Position jede Person hat, können wir uns auf Augenhöhe begegnen und der gleichwürdigen Kommunikation steht nichts mehr im Wege.
rainingskompetenz® aktuell 2017 - 16


Schnupper-Workshop
am 14. Dezember 2017
16:30 - 19:00 Uhr

Jetzt anmelden!

Ina Biechl
Foto: Alexandra Grill

Liebe Leserinnen und Leser!

Beim Stammtisch am 29. November, dem Forum zum Netzwerken, hatten wir spannende Gespräche und Diskussionen. Alex Ebert, der Mit-Autor des Buches "Bullshit Busters" gab uns Einblicke in seine Recherchen für dieses Werk.

Am Donnerstag, dem 14. Dezember, findet wieder das monatliche Schnupperworkshop zum Kennenlernen der Arbeitsweise von Ina Biechl statt.

Für den 18. + 19. Dezember ist auf Wunsch ein Diversity-Training angesetzt.

Am 20. Dezember, 10:00 - 15:00 Uhr findet für alle, die noch eine Bestätigung dafür brauchen, ein zusätzliches Gender-Training statt.

Vorankündigung für Freitag, den 19. Jänner 2018:
Filmabend Johanna Ahrendt „Die Pflicht zum Ungehorsam“

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir, falls wir uns 2017 nicht mehr begegnen, jetzt schon fröhliche Festtage und freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.


Herzliche Grüße
Ina Biechl und Team


trainingskompetenz


Schnupperworkshops
(Themen werden von den Teilnehmenden angeregt) mit Ina Biechl zum Kennenlernen:
"Wie sag ich's? Erfolgreich kommunizieren" INFO
jeden 2. Donnerstag im Monat, jeweils 16:30 - 19:00 Uhr
Der nächste Termin: 14. Dezember 2017
Investition jeweils: € 50,- + 20% Mwst., inkl. Unterlagen

"Gender & Diversity" INFO
Seminare speziell für Lehrende in der Erwachsenenbildung. Gelten auch als Nachweis für das AMS.


Diversity Dienstag, Mo + Di, 18. + 19. Dezember 2017, jeweils 9:30 - 18:00 Uhr
Seminar, 16 SE:
Hintergründe, Geschichte, Sensibilisierung für Chancengleichheit,
Anregungen für Umsetzung, gleichwürdige Kommunikation
Investition: € 200,- + 20% Mwst. inkl. Unterlagen.

Gender: Mittwoch, 20. Dezember 2017, 10:00 - 15:00 Uhr
Kurzseminar, 6 SE:
Gender-Mainstreaming, Gender-Kompetenz, Grundlagen und praktische Umsetzung.
Investition: € 100,- + 20% Mwst. inkl. Unterlagen.

Ich freue mich über jede Kontaktnahme.
Weiterleiten an Interessierte ist erwünscht.
Ina Biechl
Würde gerne der Gruppe beitreten, denn ich denke man kann immer noch was lernen, ganz egal wie alt man ist!
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Hallo Heidi, es freut mich (und meine Frau) sehr, dass Du Dich für die Gruppe interessierst. Du bist ein willkommenes Mitglied. LG Egon
Ansichten & Einsichten 2017 - 1 - Coach the coaches

In den kurzen Beiträgen geht es um praktische Beispiele aus dem Alltag einer Beraterin und Trainerin über erlebte Missverständnisse und schwierige Situationen. Hier gebe ich konkrete Anregungen für Verhaltensmöglichkeiten, wie mit Respekt, Wertschätzung, Humor und (angeleitetem) Erfahrungsaustausch einfühlsame Kommunikation und konstruktive Intervention möglich sind.

Über Ergänzungen und diskussionsfreudigen Austausch freue ich mich jetzt schon!

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Wie sag ich's?
Für ein konstruktives Miteinander

Coaching für Führungsperson in neuer Organisation:
Worum geht’s?
Ich bekomme keine Informationen von der Assistentin der Geschäftsführung. Sie schaut durch mich hindurch, als wäre ich nicht vorhanden. Meine Fragen werden nur vage beantwortet.
Was soll ich tun?
Haben Sie schon versucht eine Beziehung zu dieser Person aufzubauen?
Was meinen Sie denn? Sie muss mir doch Informationen geben, damit ich meine Arbeit gut erledigen kann!
Mit Beziehung meine ich nicht, dass sie sich befreunden sollen. Sie sollen diese Person bewusst wahrnehmen und ihr vermitteln, dass sie sie ernst und wichtig nehmen.
Wie soll ich das machen?
Freundliches Grüßen und „small talk“ (Wetter, Befindlichkeit). Sehen Sie sich den Raum, in dem sie arbeitet, und ihren Schreibtisch genauer an. Gibt’s Fotos von Bezugspersonen (Erwachsenen oder Kindern) oder von Tieren? Vermutlich gibt es auch besondere Gegenstände. Sprechen Sie die Person darauf an. Zeigen Sie Interesse für sie und ihre Arbeit. Finden Sie Gemeinsamkeiten! Gemeinsamkeiten werden wie positive Bestätigung erlebt.
Ist das nicht zu aufdringlich?
Würden sie es als aufdringlich erleben, wenn sich eine Kollegin für sie interessiert?
Naja, bis jetzt habe ich mich dabei eigentlich immer wichtig genommen gefühlt.

Beim nächsten Termin erzählt mir die Klientin, dass sie diese Anregung zum Beziehungsaufbau umgesetzt hat und völlig verblüfft war, dass sie nun ganz mühelos alle Informationen bekommt, um die sie bittet.