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In der Schreibstube sollen Beiträge zu bestimmten Themen eingestellt werden. Die Themen werden immer per Beitrag in der Themenwelt für einen bestimmten Zeitraum vorgegeben. Jeder Teilnehmer in der Schreibstube soll dann sein Gedicht oder seine Geschichte bis zum vorgegebenen Zeitpunkt veröffentlichen. So enstehen zu den Themenvorgaben wunderschöne Dossiers, die Eure Einfälle zum Thema zeigen.

Zur Wahrung der Übersichtlichkeit wird ein Inhaltsverzeichnis angelegt. Den Link dorthin findet Ihr jeweils für das aktuelle Thema in der Gruppe oben angepinnt. Damit das Thema im Verzeichnis aufgenommen wird, werdet Ihr gebeten, eine kurze PN an Harry zu senden. Dadurch entfällt die bisherige Vorgehensweise bestimmte Stichworte und eine bestimmte Kategorie zu wählen, wo die Beiträge dann meist doch unter gehen.

Durch Kritik lernt man. Es sollte einerseits auf eine höfliche und sachliche Kritik geachtet werden und andererseits sollte Kritik nicht zu persönlich angesehen werden.

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Noch einmal Frühling

Die 2. Bürgermeisterin war da. Zum 80. gibt es einen Fresskorb und ein Überreichungsbild desselben in der Gemeindezeitung. Viele 80jährige sind aufgeführt.
Das Fernsehen lässt mich teilhaben an den Toden der Prominenten.
Das Licht der Öffentlichkeit muss sie früher ausgezehrt haben oder der Stress, ins Licht zu kommen oder noch schlimmer, im Rampenlicht zu bleiben. Jetzt kriegen sie einen Nachruf, einen letzten. Viel Bedauern von den Zuschauern, die sich an sie gewöhnt hatten. Und nun auf das Phänomen der Auferstehung hoffen in Ton und Bild der alten Filme.

Ich sitze mit all den anderen über 80jährigen meines Dorfes – jeder für sich – auf dem Hausbankerl in der Märzensonne und spähe nach den vorwitzigen Osterglocken, die sich nicht an ihren Namen halten. Sondern als eifrige Frühjahrsboten der Sonne und nicht dem Kalender gehorchen.

Im Winter habe ich versucht, die Lebens-Fotografien zu ordnen. „Das war ja das und das. Aber wer ist denn das? Den soll ich gekannt haben?Der steht doch direkt neben mir.....unter der alten Birke, die der Sturm damals – wann - in die Waagerechte bog.“

Das große Vergessen macht weise und zwingt mich in die Gegenwart.
In die Gegenwart der Sonne, die es gut meint. In die Gegenwart meines Rückens, dem doch nach einfällt, dass ein warmen Kissen die Schattenkälte von unten abhielte. Und in die Gegenwart der Dankbarkeit, dass es wieder so licht ist und grüne Spitzen nach oben drängen, sogar durch den Asphalt. Überall schier gleichzeitig an diesem Tag.

Für diesen Frühjahrsputz der Natur bin ich tief dankbar aufatmend nicht verantwortlich, da regiert diese faszinierende größere Macht der Erneuerung. Flächendeckend – ohne mich, die ich doch schon ein bißchen krafloser bin. Ich brauche nur zuschauen und darf es genießen.

Da fegt ein Windstoß die braunen, abgestorbenen Blätter vorbei. Irgendwann auch mich, die ich damn nur noch unter dem Zeigefinger einer Tochter noch einmal kurz in Erinnerung geweckt werde: „Das war Eure Großmutter!“ „War die einmal so jung und schön?“ Auch jetzt auf der Sonnenbank fühle ich mich zeitlos geliebt und gesehen von all den brizzelnden Sonnenstrahlen und dem streichelnden Frühlingswehen.
Die mächtige Sonne schmilzt den Winterschlaf zur Veränderung. Da fliegen sogar die wintergefütterten, fast zahmen Meisen noch einmal zu ihrem Schwebe-Knödel, während die Meisenkinder schon an den noch kahlen Ästen picken. Familienrat-Gepiepse: „Es war einmal und – es wird wieder sein.“ Ein neues Frühjahr bricht an.
Der Text bringt plastisch Stimmungen rüber - Wehmut, Vergänglichkeit, Wärme ...
Hallo Doro, ja so ist das mit den Erinnerungen. Danke für deinen Xten Frühlingstag.
Genießen wir ihn gemeinsam.
Wie wahr und ein ewiger Kreis nimmt seinen Lauf.
"Es war einmal und – es wird wieder sein.“
Danke fürs einstellen liebe Do, gefällt mir. Lieben Gruß Tina
wize.life/themen/kultur/96026/fruehlingsboten Hallo Freunde dies ist meine März Geschichte.
Eine Idee für die Schreibstube
Ihr Lieben, bin wieder fast da und bringe eine Schreibidee mit.
Am Schwarzen Brett steht eine Notiz über Bücher.
Wie wäre es wenn jeder seine schönste Geschichte mit einem Buch erzählt?
wize.life/schwarzes-brett/notiz/5c836b5693f3c...n-aber-wie-
Das ist wirklich eine schöne Idee.

Ich bin gespannt auf interessante und lesenswerte Erlebnisse.
Danke Monika, ich bin auch gespannt - mal sehen
MAERZ

M orcheln suchen im
A- uenwald entspannt sehr. Hingegen braucht das
E- ierfärben mit den Farbstiften des
R- egenbogens Geduld, die auch nötig ist, um einen
Z- aunkönig im Gehölz entdecken zu können.

eb
M öchte A uch E twas R affiniertes Z ambringen
Du kannst das sicher auch! Es hat mir aber viel Mühe gemacht, bis es fertig war.
wize.life/themen/kultur/93589/gute-vorsaetze-...hreswechsel
Mein Jahnuar Beitrag ist hier nicht erschienen. Vielleicht möchte ihn doch noch einer lesen
Nur schön! Herzzerreißend schön: Die Sonne auf dem Neuschnee.
Ein Glanz wie nie geglänzt, ein Strahlen, durchdringend bis ins Herz, atemanhaltend, atemberaubend perfekt.
Niemals so tief empfunden, die vergängliche Schönheit. Kleine Schneehäppchen fallen von den Zweigen und künden Vergänglichkeit an, Vergänglichkeit auch dieser Februar-Glorie.

Dieser Winter verwöhnt mich mit uralten Kindheitsbildern, als die Schneehäppchen vor der Zwergenhöhle bewiesen, dass da Zwerge rumgetappt waren und Mutti nicht nachließ, uns dieses Mysterium zu erzählen. Von all den kleinen Geistern, die Weihnachten zu den Menschen kamen, um sie zu beschenken. Und ihre Fußspuren im Schnee bewiesen, dass es sie wirklich gab, leibfußig gab.

Jetzt nur stehen und in den Garten sehen. Das wäre ein schöner letzter Blick, sonnenbeglänzt und einmalig. Wie so viele Jahre vorher schon, und immer vergänglich. Aber Jetzt, Jetzt perfekt, erstarrt und - lebendig.
Und doch der Vergänglichkeit anheim gegeben. Diese Tau-Tropfen, die sich noch einmal aufleuchtend, hingeben in der Demut des zur Erde Fallens. Und ein Zweig, der sich verneigt, unter der Last des Schnees, des Mutterschnees und den Tropfen nachwinkt: Wir kommen auch bald, zur Erde nieder. Aber noch, noch lassen wir uns von der Sonne erwärmen, bis auch wir fallen und zur Erde zurückkehren, nach unserer langen Reise.

Und das Aufblitzen der einzelnen Tropfen, wie Diven auf dem Bildschirm oder verborgene Zeilen in einem aufgeschlagenen Buch. Glänzende Einmaligkeit in einer unübersehbaren Fülle des Sonnenbeschienenen Schnees. Einzelne Flocken-Kristalle werden im richtigen Winkel getroffen, sodass ihre Schönheit noch einmal kurz aufblitzt, bis auch sie zur Erde zurückkehren. Nach der langen Reise von aufsteigendem Dunst, den Wolkenreisen über welchen Landen auch immer, der Niederkunft als gefrorene Schönheit und dem Erlöschen nach dem so kurzen Aufblitzen wie ein Menschenleben. Und die Tropfen blitzen auf und fallen und fallen. Es ist Februar, in dem so viele Menschen sich durch ihren Tod aus dem Leben lösten. Benamte Tautropfen – noch ein paar Gedanken lang.
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Deine poetischen Gedanken haben mich sogar in die glitzernde und stille Traumwelt deines Gartens entführt. Sehr schön.
Dramatisch in Szene gerückt, wobei die Zwischenwelten durch Raum und Zeit ihre Höhepunkte erreichen. Danke dir liebe Do...
Danke für Eure FF's = F reundlichen F eedbacks!
Oh, endlich ist es klar - wir haben heut schon Februar!

FEBRUAR

F idele Gefühle fehlten mir nach
E ndlos grauen Tagen, in denen ein Griff in die
B ücherwand mir öfters Trost spendete. Während
R egen die Böden nässte, verspürte ich
U nmut, weil
A poll, der Gott des Lichtes
R egungslos war und kaum Frühlings-Signale sandte.

eb
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Danke Do für deine Worte, freu...
Lieber Ernst deine Vers/ Zeilen- Eröffnung gefiel mir so gut, dass sich eine Fortführung nicht aufhalten ließ..lieben Dank!

Die Zeitenwende sich dem Ende neigt-
vorbei ist nun die Winterzeit,
so strahlt der Februar dem März entgegen!

Im zarten Lobgesang,
erwacht Vogelwelt und Blütenzauber-
erwärmt das Menschenherz!

Alles in allem-
so still verwegen...
welch ein Segen!
(c) Januar 2019 Tina St.
Liebe Tina, hab herzlichsten Dank für deine trefflichen Strophen - was für ein Segen. Ernst
Hallo Schreibstuben-Freunde, ich habe in den Themen mal meine Überlegungen zu "Zwischen den Jahren" veröffentlicht.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, Eure Überlegungen zu diesem Thema auch zu veröffentlichen.
Altes geht zu Ende und Neues beginnt
Was bringt das neue Jahr? Was hat das zurückliegende mir präsentiert?
War es gut oder war es schlecht?
Wir es besser oder geht es genau so weiter?

Wie dem auch sei:
ich wünsche Euch, dass Ihr gut ins 2019 kommt.
Eure Monika
wize.life/themen/leben/91761/zwischen-den-jahren
Vielen herzlichen Dank Monika für deine Zeilen. Auch ich wünsche Dir und allen Anderen Gesundheit, Freude, Innigkeit und Wohlergehen im neuen Jahr. Ernst
Danke, den Wünschen schliesse ich mich gerne an.

Das alte Buch fast ausgelesen
Das Ende naht mit jedem Satz
Das Schlechte vergangen, es ist gewesen
Das Gute behalten wir als Schatz 😊
jetzt sind alle gespannt was in Politik passiert
Es gibt so viele wundervolle Herbstgedichte
Sie drücken nicht nur aus, was in der Natur vor sich geht.
Sie lassen auch Gedankenbrücken zu uns Menschen zu zu bzw. fordern sie geradezu heraus.

Wollen wir uns jetzt im September und im Oktober ein wenig damit beschäftigen?
Vielleicht hat der eine oder andere ja dazu bereits einiges im Schubkasten (PC).

Dieses Jahr will es nicht Herbst werden. Der Sommer ist so stark.
Manch einem geht es auch so, er will in der Blüte seines Lebens bleiben und nicht alt werden oder sein.

Lass Deinen Gedanken freien Lauf...
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DISPUT IM GARTEN
He, was willst du, schau mich nicht so an? Du störst mich beim Futter suchen. Da du schon mal da bist; es fehlen Körner im Hause! Kannst du heute noch welche besorgen? Auch das Schilfdach bröckelt und die spitzigen Röhrchen können uns beim Anflug verletzen, siehst du das nicht? Repariere es bitte, damit unser Futter trocken bleibt. Sonst verlassen wir dich und ziehen beim Nachbarn ein.
Tja, mal sehen, was sich machen lässt. eb
Wunderbar mal wieder in Bild und Schrift eingestellt lieber Ernst. Bei diesen milden Temperaturen hier im Niedersachsen bei mir..bleibt das Vogelhäuschen im Keller.
Vielen Dank Tina für deine Zeilen. Du hast Recht, man sollte die Vögel nur bei einer Schneedecke und Kälte mit dem Futterhaus verwöhnen, sind sie doch dem Klima angepasst.