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Man traut sich ehrenamtliches nicht mehr zu tun, wenn man nur groben Undank  ...

Man traut sich ehrenamtliches nicht mehr zu tun, wenn man nur groben Undank vom Arbeitgeber erntet

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 07.10.2015 - 07:19 Uhr

Guten morgen liebe SB-Ler/innen,

ihr wisst ja noch, das ich seit dem 24. März2015 in Haltern am See, den Angehörigen nach Dienstschluss uneingeschränkt zu Verfügung stehe und das auch stellenweise mit finanziellen Mitteln.

Doch ich habe auch einen Fehler gemacht, die auch jedem passieren könnte. Doch ich bin zu impulsiv und schnell dabei alles in die Tat umzusetzen. Ich wurde eines Morgens von Haltern aus angerufen und der Anruf setzte mir zu wenn es um Menschenleben geht, das man nicht mehr will, weil der Lebensinhalt der Frau die Tochter beim Flugzeugabsturz ums Leben kam. Ich tätigte meine Abmeldung vom Büro-Dienst und fuhr in das 16 KM entfernte Haltern am See, um schlimmeres zu verhindern.

Ich klingelte, sah ein volles Wasserglas und eine Packung Tabletten die gefährlicher sind als man denkt, auf dem Küchentisch stehen. Ein Blatt Papier und ein Füller dazu bestätigte mir meinen Instinkt. Ich sagte zu der trauernden Mutter, ziehen Sie sich etwas über und wir gehen aus der gemeinsamen Wohnung. Draußen gingen wir durch die Felder sie erzählte mir von Ihren Sorgen und Nöten und wir gingen immer weiter um von dem Gedanken Schluss zu machen ganz weg zu kommen.

Meine Entscheidung war richtig sofort tätig zu werden, um in der Dienstzeit zu helfen auch wenn es mir bald meine Stelle gekostet hätte. Denn ich bekam eine Abmahnung, da ich vergessen hatte die Dienstzeit auszustechen, und nur eine Abmeldung reicht da nicht aus. Ich überwieß sogar als guten Willen 100,-Euro an meinem Arbeitgeber und machte mich selbst kleiner als ich bin. Es gab nichts daran zu rütteln ich hatte gegen die Dienstordnung verstoßen, so lautet die Aussage des Personalchefs. Doch ich weiß heute, ich hätte wieder so gehandelt denn es reicht sein Kind zu verlieren, da sollte man sich nicht auch noch selbst aufgeben.

Es klingt hart doch ich kenne das, denn ich habe selbst meinen Jungen im Alter von nur 21 Jahren verloren von jetzt auf gleich.

Das ein Flugzeug-Co-Pilot der Germanwings-Maschine soviele unschuldige mit in seinen TOD reißt da hätte auch nieman dran gedacht geschweige es geglaubt. Und zurück blieb ein Scherbenhaufen in Haltern am See, von trauernden Eltern die um Ihre Kinder weinen. Für mich selbst ist es wichtig geholfen zu haben und das ohne Gegenleistung aus Nächstenliebe am Menschen in der Heimat.
Wenn Ihr mir dennoch helfen wollt, dann schaut auf meine Gedenkseite. Denn wenn Frau Merkel am 20. Oktober nach Haltern kommt um eine Rede zu halten drucke ich Ihr diese Seite aus mit meiner Abmahnung, das diese zurück gezogen wird.

Es ist nur ein Versuch wenn nicht dann nicht.

Ich danke Euch für das Lesen meines Berichtes der der Wahrheit entspricht und ansporn ist um zu helfen wenn jemand in Not ist.
Euer Thomas Bardohl

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