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Die Gewerkschaft Ver.di hat an zwei Amazon-Standorten zum Streik aufgerufen.

Amazon-Streik: "Es besteht die Gefahr, dass Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig ankommen"

Von News Team - Montag, 17.12.2018 - 09:04 Uhr

Kurz vor Weihnachten streiken die Mitarbeiter von Amazon an zwei Standorten. Die Gewerkschaft Ver.di hatte aufgrund von schlechten Arbeitsbedingungen zu dem Streik aufgerufen. Eine Ausweitung auf weitere Logistikzentren ist möglich. Sind jetzt unsere Weihnachtsgeschenke in Gefahr?

Viele Menschen bestellen ihre Geschenke kurz vor Weihnachten noch auf Amazon. Das könnte ihnen dieses Jahr zum Verhängnis werden. Die Gewerkschaft Ver.di hat an zwei Logistikzentren des US-Unternehmens zu einem mehrtägigen Streik aufgerufen, wie "Spiegel online" berichtet. Grund dafür sind schlechte Arbeitsbedingungen.

Im Video: Streik bei Amazon: Weihnachtsgeschenke in Gefahr!


Amazon-Mitarbeiter streiken an zwei Standorten

Das Versandhandelszentrum Sachsen in Leipzig wird bis Heiligabend die Arbeit niederlegen, das Versandhandelszentrum in Werne in Nordrhein-Westfalen zunächst bis Dienstagabend. Nach Angaben von Ver.di wird nicht ausgeschlossen, den Streik auf mehr Standorte und längere Zeit auszudehnen. Insgesamt hat Amazon in Deutschland elf Standorte.

Seit fünf Jahren wird bei Amazon immer wieder gestreikt, wie es bei "Spiegel online" weiter heißt. Dadurch sollen Verhandlungen über einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels angestoßen werden. Die Vergütung orientiert sich momentan an der Logistikbranche. Nach Aussagen des Unternehmens sei die Bezahlung am oberen Ende der üblichen Gehälter.

Was bedeutet der Streik für uns?

Ein Streik in der Vorweihnachtszeit übt besonderen Druck auf Amazon aus. Jetzt gibt es besonders in den Logistikzentren einiges zu tun, damit alle Geschenke rechtzeitig zum Heiligabend bei den Empfängern sind. Dazu sagte ein Sprecher von Ver.di:

Es besteht die Gefahr, dass Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig ankommen

4 Kommentare

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Amazon ist ein Ausbeuterunternehmen und ich habe kein Mitleid mit denen, die jetzt um die rechtzeitige Lieferung bangen.
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Sehr schade für die Menschen, die da einkaufen und vielleicht nicht pünktlich vor Weihnachten ihre bestellte Ware haben.

Es ist doch schon länger bekannt, daß bei Amazon schlechte Arbeitsbedingungen herrschen
auch die Bezahlung ist sehr schlecht, von daher habe ich für den Streik der Mitarbeiter ( gerade jetzt vor Weihnachten ) volles Verständnis, sollen sich mal die Bossis dort ans Ware verschicken machen, dann wissen sie was das für eine Arbeit ist.
Tja die Gewerkschaften.Was können Kunden für die Arbeitsbedingungen?Und immer suf Unbeteiligte die dort nicht arbeiten.Gilt für Bahn und Luftfahrt genauso.Der Gewerkschaft sollte das verboten werden zu Feiertagen davor oder danach einen Streik durch zuführen.Verbessern tut sich da nicht viel ausser Kunden zahlen drauf.Amazon sollte es wirklich verbessern und auch mal die trüben Fische als Verkäufer rausnehmen.
Moment, aber nur so reagieren die Arbeitgeber überhaupt, es ist doch sehr traurig daß Mitarbeiter so vorgehen müssen um überhaup mehr Geld zu bekommen und für eine Besserung der Arveitsverhältnisse.

Eigentlich sollte man als Kunde solche Firmen meiden, die Menschen fast zu Sklaven machen, daß es so etwas in der heutigen Zeit noch gibt ????
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