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Alarm in Niederbayern

Straubing/Niederbayern: 60 Verletzte nach Gas-Alarm - Schule evakuiert - mehr Verletzte befürchtet

Von News Team -

Beim Austritt von giftigem Ammoniak aus dem Eisstadion in Straubing in Niederbayern wurden bisher 60 Menschen verletzt. Die Zahl der Verletzten wird sich vermutlich erhöhen, befürchtet die Polizei.

Anwohner sollen weiterhin vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten.

Die Verletzten klagen vorwiegend über Augen- und Atemwegsreizungen, teilte die Polizei mit. Und weiter: "Es wird jedoch damit gerechnet, dass sich die Zahl der Verletzten noch weiter erhöht."

Auch einige Schüler einer Schule in der Nähe des Eisstadions klagten demnach über Beschwerden. Die 118 Schüler wurden inzwischen evakuiert und auf andere Schulen im Stadtgebiet verteilt.

Bewohner sollen vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten, Autofahrer den betroffenen Bereich weiträumig umfahren, so die Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort ist. Die Straßen im Umkreis bleiben demnach bis in den Nachmittag gesperrt.



Bagger hat Leitung beschädigt

Der Ammoniakgehalt in der Luft werde von der Feuerwehr laufend gemessen, so die Polizei am Mittag.

Das Gas soll laut Bayerischem Rundfunk aus einer beschädigten Leitung im Stadion ausgetreten sein, nachdem ein Bagger die Leitung bei Bauarbeiten angebohrt hat.

Ammoniak ist ein stechend riechendes, giftiges Gas und wirkt ätzend. Bei entsprechender Konzentration in der Luft kann es tödlich wirken.

Die Polizei hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 09421/97168222.

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