Die letzten Vertreter ihrer Kultur

Hausengel GmbH

Der britische Fotograf Jimmy Nelson machte sich 2009 auf die Suche nach indigenen Völkern, um die Menschen festzuhalten, von denen es immer weniger gibt und um ihre Schönheit und Einzigartigkeit einzufangen. 31 Kulturen in 44 Ländern fand er. In Papuä-Neuguinea, der Mongolei, Namibia, Neuseeland, Nepal, Südamerika, Indonesien oder auf demVanuatu Archipel im Südpaziffk.

In seinem Bildband "Before They Pass Away" zeigt er nun 500 eindringliche Porträts von Frauen und Männern, die versuchen, in einer globalisierten Welt ihre Bräuche zu bewahren - obwohl ihr Lebensraum täglich kleiner wird.

Before They Pass Away

Das Projekt kann sicherlich nicht dazu dienen, dass alle wieder wie ihre Vorfahren leben. Aber ein Anstoß zum Nachdenken und zum Rückbesinnen auf traditionelle Werte kann es vielleicht erreichen.


Juliane Schneider von Hausengel

1 Kommentar

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Das glaube ich auch das es nicht geht wieder wie die Vorfahren zu leben.Aber man kann Sitten und Gebräuche erhalten.Ich nenne nur ein Beispiel.Ich wohne hier in Mexico und erlebe es fast täglich.Seit der Entdeckung durch die Spanier hat die Kirche doch manchmal auch mit brachiale Gewalt versucht die ich verwende einen Allgemeinbegriff Indios zum christlichem Glauben zu bekehren.Trotzdem haben sich viele Bräuche und Sitten bis dato erhalten.So feiern Sie heute noch das Fest des Sonnengottes und bringen auch heute noch ihren Toten Speisen und Getränke an die meist mit christlichen Symbolen verzierten Grabstätten,das sind nur zwei von vielen Beispielen
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