Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmacht

Kester-Haeusler-Stiftung

Erschreckend ist, dass viele Deutsche das Betreuungsrecht nicht kennen und nicht wissen, dass ab dem 18. Lebensjahr weder Ehepartner, Angehörige, noch Lebensgefährten im Notfall Vertreter für sie sind. Seit dem 01.01.1992 gibt es das Betreuungsrecht. Danach wird im Notfall vom Gericht ein Betreuer bestellt.

Dies kann ein Angehöriger sein. Allerdings werden in etwa 2/3 der Fälle fremde Dritte als Betreuer bestellt. Als Angehöriger sind Sie in einem solchen Verfahren dann nicht automatisch beteiligt. Oftmals erfahren Sie erst nach Bestellung des fremden Betreuers von der Betreuung gegenüber Ihrer Mutter/ Ihrem Vater/ Ihrem Ehepartner. Sie können diese Eingriffe in Ihre Persönlichkeitsrechte verhindern, indem Sie eine Vorsorgevollmacht anfertigen.

Vorsorgevollmachten als Vordrucke oder von Notaren sind aber inhaltlich häufig unzureichend. Oft gelten sie beispielsweise im Ausland nur eingeschränkt oder gar nicht. Die Seite ist in Zusammenarbeit mit der Kester-Haeusler-Stiftung entstanden. Informieren Sie sich über Missbrauchsfälle, gesetzliche Regelungen und aktuelle Entscheidungen ebenso, wie über notwendige Regelungen im Rahmen der Vorsorgevollmacht. Die Vorsorgevollmacht muss dabei auch Regelungen bezüglich Betreuungsverfügung und Patientenverfügung enthalten.

3 Kommentare

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News Team
Und wer erst einmal einen grundsätzlichen Überblick über die Thematik möchte, schaut auf unserem ausführlichen Artikel zum Thema "Patientenverfügung" vorbei: https://www.seniorbook.de/patientenverfuegung
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(2. Teil) Ansonsten kann sich die Frage stellen, ob und inwieweit Pflegeleistungen auszugleichen sind. Weitere Info: http://www.erbschaft-erben.de
Auch stellt sich die Frage, ob der Bevollmächtigte auch gegenüber Erben Auskünfte erteilen muss oder nicht?
Bei der Vollmacht muss man also nicht nur die Interessen des Vollmachtgebers, sondern vor allem auch die Interessen des Bevollmächtigten im Auge haben. Hier können vor allem Fachanwälte für Erbrecht helfen.
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Mit der Vorsorgevollmacht kann der Vollmachtgeber bestimmen, wer im Vorsorgefall oder aber bereits vorher (mit Einverständnis des Vollmachtgebers) für ihn handeln darf. Er kann die Vollmacht auch begrenzen, was allerdings häufig nicht sinnvoll ist. Daher ist die umfassende Vollmacht die Regel. Insoweit sind die von den Notaren und Erbrecht-Anwälten verwendeten Formulare meist vollkommen in Ordnung.
Allerdings kommt die Beratung beim Notar häufig zu kurz. Insbesondere werden dem Beteiligten die jeweiligen Rechte und Pflichten klar gemacht. Mit der Vollmacht ist nämlich das sog. Innenverhältnis – also die Rechten und Pflichten des Bevollmächtigen und des Vollmachtgebers -nicht geregelt. Häufig wird dann (hilfsweise) der Auftrag zugrundgelegt – also die unentgeltliche Geschäftsführung durch den Bevollmächtigten.
Das wird sich aber häufig nicht empfehlen, insbesondere wenn man spätere Erbstreitigkeiten vermeiden möchte. Hier sollte über eine Vergütung nachgedacht werden. Ansonsten kann si
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