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Rente

Wer etwa 1964 geboren wurde, für den wird sich das Leben im Alter grundsätzlich ändern. Dem Ruhestand wird einiges von seiner Ruhe genommen. Doch wenn jung gebliebene 70-Jährige länger arbeiten, könnten sie doch zuvor auch mal weniger arbeiten - und diese Zeit für anderes nutzen.

Kommentar von Jochen Arntz
Im Naturkundemuseum von San Francisco, der California Academy of Sciences, kann man eine Menge über den Planeten, die Schöpfung und das Universum erfahren. Man kann aber auch viel darüber lernen, wie die Menschen in den Vereinigten Staaten ihr Leben organisieren.

Im Untergeschoss des Museums zeigt ein Rentner, sein Name ist Steve, den Kindern, wie sie Seesterne streicheln können, und was sie dabei über die Natur erfahren. Steve kommt ein paar Mal die Woche ins Museum, er macht das freiwillig, weil er denkt, er könne so der Gesellschaft etwas zurückgeben.

Blick in die Zukunft unserer Gesellschaft
Ein paar Meilen weiter entfernt hilft eine Anwältin in Rente, das Wählerregister der Gemeinde zu organisieren. Warum sie das macht? Weil auch sie der Gesellschaft etwas zurückgeben will. Jetzt, wo sie endlich Zeit hat. Solange sie es noch kann.

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1 Kommentar

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Norbert Blüm sagte : Die Renten sind sicher! Er hätte Recht gehabt, wenn nicht Merkel, Schröder und Westerwelle immerzu getönt hätten, dass jeder, um seine Altersversorgung sicherzustellen, eine private Vorsorge leisten müsse. Der größte Flop war die sogenannte "Riester -Rente". Auf meinen Einwand,( noch in der Ära Schröder), auf Abgeordneten Watch (Herrn Riester) man sollte doch die privaten Zahlungen, mit denen man nur die Versicherungskonzerne mäste, der staatlichen Rentenversicherung zukommen lassen, damit sie auch bei Währungsschnitten, Inflationen und Versicherungspleiten sicher seien, erhielt ich keine Antwort. Mittlerweile ist es nun so weit, Versicherungen gehen pleite, Rendite gleich null; oder sogar im Minus. Leider hat sich meine Befürchtung bewahrheitet, worauf ich wahrhaftig nicht stolz bin. Ich bin kein Doktorand oder Volkswirt; aber auch kein Lobbyisten-gläubiger, jedoch ein nüchtern denkender Mensch, der sich fragte: Ob Banken und Versicherungen ihren sozialen Charakter entdeckt hätten und auf eigenen Gewinn verzichten würden! Weil das aber nicht der Fall ist, wundert mich die heutige Entwicklung nicht, sondern bestärkt mich nur noch mehr in der Annahme, dass wir in einer Periode der (Staatlich gelenkten?) Vorteilsnahme leben.
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