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Das Gesundheitszentrum für Obdachlose in Berlin

Spenden für Obdachlose in Berlin

Aktualisiert:

Gesundheitszentrum für Obdachlose - Jenny De la Torre-Stiftung

Wenige Wochen vor Weihnachten möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein Projekt lenken.

Manche von Ihnen haben vielleicht schon von der Jenny De la Torre-Stiftung (http://www.delatorre-stiftung.de/) gehört, die in Berlin-Mitte ein Gesundheitszentrum für Obdachlose betreibt. Im Jahr 2013 hat allein die Arztpraxis in 2286 Fällen Obdachlosen oder von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen helfen können. Die bedürftigen Menschen erhalten in diesem Gesundheitszentrum aber nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch Kleidung, Essen, psychologische Betreuung oder Unterstützung bei Behördengängen. Diese Hilfe führt in nicht seltenen Fällen dazu, dass die Betroffenen wieder von der Straße kommen. Die Stiftung ist international bekannt und anerkannt, aber auch zu 100% auf Spenden angewiesen.

Das Projekt „1000 mal 1 Euro“ sammelt größere Spenden, aber vor allem auch viele Kleinspenden für die Jenny De la Torre-Stiftung. Während für die Stiftung selbst die Verwaltung von Kleinspenden aufgrund der strengen Auflagen sehr aufwändig wäre, ist es für den eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Verein „1000 mal 1 Euro“ möglich, diese Spenden zu sammeln und einmal jährlich als größeren Einzelbetrag an das Gesundheitszentrum zu überweisen. Dies geschieht ohne Abzug für Verwaltungs- oder andere Nebenkosten, denn diese Kosten werden vollständig von den Vereinsmitgliedern getragen. So wird nicht nur dem Gesundheitszentrum geholfen und damit den bedürftigen Personen. Es wird auch Menschen die Möglichkeit zum Engagement gegeben, die glauben, dass sie mit ihren geringen Mitteln leider keinen Beitrag leisten können - obwohl sie gerne dazu bereit wären.

Wer von Ihnen um die Weihnachtszeit einen kleineren Betrag für wohltätige Zwecke spenden möchte, dem/der sei dieses Projekt ans Herz gelegt. Vielleicht möchten Sie auch einen Dauerauftrag über z. B. 1 Euro monatlich abschließen. Diese Daueraufträge haben dem Verein seinen Namen geben, da er sich genau das zum Ziel gesetzt hat: 1000 solcher Daueraufträge zu sammeln. Jeder Euro fließt direkt an die Stiftung und hilft daher unmittelbar. Weitere Informationen findet Ihr im Anhang.

Herzliche Grüße
Thomas Gutsche

3 Kommentare

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genial, ich mache dies in Hessen.
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Hallo Thomas, ich finde es super auch an jene zu denken, die ganz unten sind und von der Gesellschaft vergessen sind.
Ich möchte dazu etwas fragen, was die Krankenversicherung betrifft: 2007 wurde es Pflicht bei der AOK und 2009 bei den Privaten versichert zu sein. Da viele ofw-ler wegen Diskriminierung auf Hartz4 verzichten, verlangt die Krankenkasse dennoch die Beiträge und die Betroffenen kommen so auf hohe Schulden bei der Krankenkasse.

Wäre hier nicht endlich die Politik gefordert und wer Obdachlos ist, der kann doch den Arbeitsmarkt gar nicht zu Verfügung stehen. Darum sollten alle ofw-ler den Relgelsatz von 391 Euro automatisch auf das Konto überwiesen bekommen. Wer mit den hohen Betrag am Monatsanfang nicht klarkommt, sollte an geraden Tagen 10 und an ungeraden 15 Euro vom Bankautomaten abheben können. Es hat jeder einen Anspruch auf ein Konto und damit wäre jeder ofw-ler automatisch Krankenversichert.
In Brasilien ist jeder automatisch kostenfrei Krankenversichert, finanziert wird dies über Steuern, vielleicht auch eine Idee für Deutschland.

Mit freundlichen Gruß Steffen
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Lieber Thomas, Du hast da ein sehr gutes Projekt! Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit gibt es überall in unserem Land eine Vielzahl solcher oder ähnlicher Initiativen. Ich unterstütze regelmäßig Bedürftige, meistens vor Ort. Man muss nur die Augen offen halten, denn direkt vor unserer Haustür ist Hilfe bitter nötig.
Wichtig ist doch, dass man überhaupt etwas tut.
Mach weiter so! Ich wünsche Dir und Deiner Fam. eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten!
Herzliche Grüße
Renate Wille
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