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Der Zeitgeist

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"Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll." - Martin Luther, Tischreden

Definition: Die treibende Kraft, die die menschliche Gesellschaft — diejenigen, die keine Diener Christi sind — beeinflußt und sie veranlaßt, in einer charakteristischen Weise zu sprechen und zu handeln, ist der Zeitgeist. Zwar tun die Menschen mehr oder weniger, was sie wollen, aber wer den Geist der Welt offenbart, läßt eine bestimmte Grundhaltung, bestimmte Verhaltensweisen und Ziele erkennen, die im gegenwärtigen System der Dinge, dessen Herrscher und Gott Satan ist, üblich sind.

Johann Wolfgang von Goethe lässt im frühen 19. Jahrhundert in Faust. Der Tragöde erster Teil Faust den "Geist der Zeiten" so umschreiben (Faust I: 575-577):

»Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.«

Weiter beschreibt Goethe den Zeitgeist mit einem gewissen gesellschaftlichen Übergewicht.
»Wenn eine Seite nun besonders hervortritt, sich der Menge bemächtigt und in dem Grade triumphiert, daß die entgegengesetzte sich in die Enge zurückziehen und für den Augenblick im stillen verbergen muß, so nennt man jenes Übergewicht den Zeitgeist, der denn auch eine Zeitlang sein Wesen treibt.« – Goethe

»Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist« (1. Kor 2,12).

Das Wort Gottes trennt hier durchgängig nur in zwei Kategorien: Den Geist der Welt und den Geist Gottes, wobei diese Trennung überhaupt nichts über die sonstigen Qualitäten des Menschen aussagt. Ein Weltmensch kann hoch begabt, talentiert und erfolgreich und ein Christenmensch, nach menschlichen Maßstäben, weniger erfolgreich sein.
Aber das alles ist bei Gott, dem Geber aller Gaben, unerheblich, weil allein entscheidend ist, dass wir als wiedergeborene Christen den Geist aus Gott haben, der uns in alle Wahrheit leitet, in dem er uns erkennen lässt, was wirklich zählt.

Durch den Geist Gottes erkennen wir, dass nichts blinder Zufall ist, sondern dass Gott die Welt geschaffen hat und bis heute erhält. Wir kommen über die Wunder der Schöpfung, in der alles bis ins Kleinste organsiert ist, ins Staunen und darüber zum Dank und zur Anbetung Gottes. Das bewahrt uns davor gleichgültig und stumpfsinnig zu werden und alles, was uns umgibt, als selbstverständlich gedankenlos hinzunehmen. Der Geist Gottes lässt uns Dinge und Zusammenhänge erkennen, die dem Weltmenschen verborgen bleiben.

So erkennen wir, dass uns unsere natürliche Geisteshaltung von Gott trennt. Wir erkennen unseren Zustand, mit dem wir vor Gott nicht bestehen können, und dass es ohne Umkehr nicht geht. Wir erkennen das Heils- und Erlösungswerk Jesu Christi, das wir im Glauben annehmen können. Gottes Geist lässt uns erkennen, dass wir Gottes Kinder sind. Er gibt uns die Gewissheit der Auferstehung und des ewigen Lebens. Er schließt uns die Schrift auf und befähigt uns dem Wort Gottes zu glauben.

Durch den Geist Gottes bekommen wir Geistesgaben unter denen die Liebe die Größte ist, mit denen wir unseren Mitmenschen und Nächsten begegnen können. Geistesgaben sind nichts Spektakuläres, sondern Dinge, wie Friede, Freude, Geduld, Keuschheit usw.
Auch wenn wir nicht zu den sogenannten “Erfolgreichen” gehören, kann Gott das Wenige das wir haben, trotzdem überreich segnen, während der “Erfolgreiche” leer ausgeht. Das wird uns auch im Wort Gottes bezeugt. Das unterscheidet uns von der Welt und vom Geist der Welt, der diejenigen erfüllt, die Gott nicht kennen oder kennen wollen. Auch wenn wir als Christen keine besseren Menschen und nicht vollkommen sind, spürt man uns trotzdem unser Anderssein ab, was nicht immer und überall verstanden wird.

Aus eigener Kraft können wir uns im Glauben nicht erhalten. Deshalb müssen wir ständig mit der ewigen Kraftquelle durch Gebet und Schriftlesung verbunden bleiben, damit wir erkennbar als Christen leben können.

2 Kommentare

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"... die menschliche Gesellschaft — diejenigen, die keine Diener Christi sind —" - was soll den der Quatsch? - unterteilst du die Menschheit in Christen und Nichtchristen? Das überschätzt mir doch das Christentum sehr.
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War das nun das Wort zum Sonntag?
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