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Dietlinde Kunad DEF Landesvorsitzende

Unsere Ehrenamtlichen - ein wichtiger Teil der Care Community

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern

In Ihrer Weihnachtsbotschaft bedankt sich die Landesvorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Dietlinde Kunad bei den vielen ehrenamtlich Tätigen:

Lasst uns unsere Stimme erheben...


Wer so seine Rede beginnt, der hat mit Sicherheit Wichtiges zu verkünden. Es hört sich staatsmännisch an und passt daher nach allgemeiner Auffassung so gar nicht zu einem von Ehrenamtlichen getragenen Frauenverband, zu einem christlich-evangelischen noch dazu!

Denn wer seine Stimme erhebt, der wird im Allgemeinen lauter und eindringlicher sprechen, als es sonst üblich ist. Da kommen die Rollenklischees wieder einmal so richtig zum Tragen. Schließlich sollen sich Frauen, vor allen Dingen kluge Frauen, gesittet benehmen, vornehm zurücknehmen, „businesslike cool“ reagieren und nur nicht zu viel Emotionen zeigen. Und doch haben viele unserer Vorgängerinnen im DEF gerade nicht so gehandelt und tun es - Gott sei Dank! - auch heute noch nicht:

Unsere Mitgliedsfrauen setzen sich ein


Unsere Mitgliedsfrauen setzen sich ein für Kranke, für Senioren und Seniorinnen, für benachteiligte Kinder und einsame Menschen, für lernbegeisterte Junge und Junggebliebene, für in Neuen Medien noch nicht so geübte Frauen, für Umweltfragen und die Bewahrung der Schöpfung, für Flüchtlingsfamilien und Neuangekommene.

Sie konzipieren Studienfahrten, Veranstaltungen und Vorträge, Einkehrtage und Fortbildungen und bringen sehr viel ihrer eigenen Fach- und Lebenskompetenz mit ein. Sie schlagen sich mit den Gegebenheiten des Vereins- und Steuerrechts herum und äußern sich zu gesellschafts- und kirchenpolitischen Fragen. Sie leiden manchmal mit ihrer Kirche und Diakonie und unterstützen und tragen doch ehrenamtlich die Gemeindearbeit lokal und überregional.

Sie kennen nicht alle den Begriff der Care-Community, aber sie sind ein wichtiger Teil davon, denn sie leben sie - und das meist schon seit Jahrzehnten.

Sie nehmen das Wort protestantisch ernst und setzen sich ein für Benachteiligte und Unbequeme, sie sorgen sich an der Basis und kennen den Alltag vor Ort und handeln nach ihren Kräften und Möglichkeiten.

Daher freuen wir uns über alle Menschen, gerade auch über Verantwortung Tragende in Politik und Kirche, die diesen Erfahrungsschatz zu schätzen wissen!
Wir teilen gerne...

Und so gehen wir nach einem Gedenken an unsere Verstorbenen und unsere eigene Endlichkeit, nach den stillen, oft dunklen Novembertagen, Licht für Licht in der Adventszeit der Weihnacht entgegen...


Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen
und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen.

Mit diesem wunderbaren Text von Matthias Claudius grüße ich alle Leserinnen und Leser – auch im Namen meiner Vorstandskolleginnen zu den Feiertagen und bedanke mich für die große Unterstützung unserer Arbeit im zu Ende gehenden Jahr.
Mit herzlichem Grüß Gott
Ihre
Dietlinde Kunad

1 Kommentar

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ohne Ehrenamt würde unser Land zusammenbrechen!
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