Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens
Der Sinn des LebensFoto-Quelle: lebenssinn-wandlung.de

Es war ein lauer Frühlingstag. Die Sonne meinte es heute ganz besonders gut mit den Menschen und auch die Natur genoss die warmen Strahlen. Überall reckten und streckten sich die Blumen und Äste der unverhofften Wärme entgegen.


Luc lag in seinem Liegestuhl, unter dem alten Apfelbaum und auch er wandte sein Gesicht der Sonne zu. Er sinnierte, wie so oft, über das Leben nach. Glück und Zufriedenheit, das waren für ihn die wichtigsten Dinge in seinem Leben und natürlich, die Liebe. Man sollte sie den Menschen zeigen, dachte er für sich und nicht erst, wenn sie von uns gegangen sind. Drei seiner engeren Freunde hatte es dieses Jahr getroffen. Sie sind gestorben, der Krebs, das Herz, die Nieren. Und er, er war nicht da, konnte sie nicht mehr umarmen oder ihnen sagen, wie wichtig sie ihm waren. Ihre Partner mussten nun alleine weiterleben, ohne den geliebten Menschen an ihrer Seite, mussten nun alleine jeden Morgen aufstehen, alleine kämpfen und weitermachen.


Der alte Mann seufzte. Was wäre das noch für ein Leben, ohne seine Marthe!? Er würde in ein tiefes Loch fallen, das ahnte er. Dunkel wäre es um ihn herum und für ihn würde die Welt still stehen. Ein trostloses Leben wäre es nur noch!


Kleine, trippelnde Schritte holten ihn aus seinen wehmütigen Gedanken in die Wirklichkeit zurück. Plötzlich stand Marthe vor ihm, in der Hand seinen alten Strohhut. Mit einem Ruck erhob sich Luc und schon umarmte er das „kleine Mädchen“, wie er sie immer liebevoll nannte. „Lass dich ansehen, meine Schöne“ und abrupt schwenkte er sie im Kreise. Als er sie wieder am Boden absetzte, fragte er, „wann habe ich dir eigentlich das letzte Mal gesagt, dass ich dich über alles liebe“? Marthe blinzelte gegen die Sonne zu ihm auf und erwiderte, „ich bin glücklich, wenn du es sagst, mein Lieber, aber ich kann es so oft spüren. In jedem Blick und in jeder lieben Geste von dir. Es ist schön, dass wir uns haben!“


Foto: lebenssinn-wandlung.de

2 Kommentare

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Die Geschichte gefällt mir, Monika.
Wohltaten, ob in Gesten, Gedanken oder Worten
sollte man niemals ohne Dank hinnehmen.
Denn es sind keine Selbstverständlichkeiten.
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