Einwanderung: So geht Deutschland mit der ausländischen Elite um

Selbst bei einer Geschäftsreise dreht die deutsche Bürokratie durch, schreibt das Handelsblatt heute.

Die Bestimmungen: Chinesen benötigen für ihren Deutschland-Aufenthalt als Tourist, Student oder Manager ein Visum. Über die komplizierten Vergabebestimmungen, um illegale Einwanderung zu verhindern, häufen sich bei Innenminister Thomas de Maizière die Beschwerden der asiatischen Reisenden so massiv, dass sie die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen belasten.

So läuft der Vergabeprozess: Will etwa ein chinesischer Manager eines deutschen Unternehmens zu einem Meeting in die Bundesrepublik reisen, muss er nicht nur den Visumsantrag stellen, sondern den deutschen Behörden auch ein Einladungsschreiben der Muttergesellschaft vorlegen, in der diese für sein Wohlverhalten bürgt, sowie eine Arbeitsplatzbestätigung der chinesischen Tochterfirma. Als demütigend empfinden Antragsteller, dass sie Kontoauszüge vorlegen müssen, um ihre Solvenz zu belegen.

Außerdem vergrätzt die deutsche Konsularbürokratie Chinesen mit Rückfragen: Sie werden einbestellt, wenn nur Kleinigkeiten in den Dokumenten unklar sind.

Dabei haben Premier Li Keqiang und Kanzlerin Angela Merkel vereinbart, den Vergabe-Prozess zu verkürzen.

Die beste Anreise isr demnach eine Flugreise in die Türkei und dann mit dem Schlauchboot nach Italien oder Griechenland.

Warum wird uns immer wieder gebetsmühlenartig erzählt: „ Wir brauchen für den Erhalt unseres Lebensstandards ausländische Fachkräfte“? Oder sind, wie ich schon lange vermute, nur billige Arbeitskräfte gemeint?

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2 Kommentare

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Meine Einreise von Hong Kong nach China war auch nicht von Pappe (an Zeitaufwand und Behandlung). Es war das Gefühl durch strenge Sicherheitskontrollen direkt in den Achipel Gulag zu gelangen. Der Aufenthalt in China war alles andere als "unbürokratisch" . . .
Ergo, alles ist verhältnismäßig und die Chinesen wollen doch westliches Know how . . . und Fabriken und Lizenzen.
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Nun ja ich gebe da mal als Denkanstoss das Manager aus dem Ausland keine Fachkräfte sind die hier arbeiten wollen.Ansonsten muss ich dir aber zustimmen.Deutsche Bürokratie sucht wahrscheinlich Seinesgleichen in der Welt umsonst.Na und Fachleute die hier arbeiten wollen denen legt man in erster Linie nen roten Teppich aus.Noch roter als der der da für Asylbeantrager ist
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