Mit Vollgas gegen die Wand - Deutschland braucht Zuwanderer

Seniorenarbeiter
SeniorenarbeiterFoto-Quelle: hz-forum.eu

Wie würde es den Menschen gefallen, wenn sie bis 74 arbeiten müssten ? Wenn man ohne Rücksicht auf gesundheitliches Befinden, als Dachdecker in diesem Alter noch Ziegel schleppen müsste ? Oder wenn ein Zahnarzt mit seinen zittrigen Händen gleich die Wange durchbohrt - gewissermaßen als Zusatzservice für Piercingfans ?

Ein Polizist im Rollator auf Verbrecherjagd entspricht auch nicht unbedingt meiner Vorstellung von Sicherheit und wenn im Restaurant der Weg von der Küche zum Gast eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, weil man sich zwischendurch erst mal ausruhen muss, kann das jedes Candellight-Dinner zunichte machen.

Kommen heute auf 100 Menschen im Erwerbsalter noch 34 Seniorinnen und Senioren, würden es 2060 bereits 60 und damit beinahe doppelt so viele sein. Je nach der Stärke der Zuwanderung sinkt die Zahl um 23 Prozent bis 30 Prozent.
Heute ist jeder Fünfte in Deutschland 65 Jahre oder älter. Im Jahr 2060 wird es jeder Dritte sein.

Während heute die Bevölkerung in Deutschland noch etwa bei 81 Millionen liegt, sinkt die Zahl bis 2060 auf ca. 70 Millionen. Das stärker werdende Ungleichgewicht zwischen Menschen im erwerbsfähigen Alter und Rentnern wird das Verhältnis zueinander nicht verbessern, denn die Belastungen für die "Jüngeren" werden konstant steigen.

Zuwanderung alleine kann den Prozess nicht aufhalten, denn was fehlt, sind qualifizierte Arbeitskräfte und die haben in anderen Ländern mehr persönliche Chancen und nicht unbedingt ein großes Interesse daran, die deutsche Wirtschaft zu pushen. Erkannt wurde allerdings die breite soziale Hängematte in Deutschland, wenn man diese aus der Sicht von Zuwanderern betrachtet.

Kein anderes Land in Europa bietet soviele Sozialleistungen und damit erscheint Deutschland Vielen als Paradies mit unzähligen gebratenen Flugenten. Warum ? Weil der Lebensstil ganz anders ist. Da spielt es keine Rolle, ob man nun mit 16 Leuten auf 60 qm lebt oder ob man jeden Tag den gleichen Eintopf auf dem Tisch hat. Das ist ein weiterer Konfliktpunkt, denn damit scheint es Zuwanderern besser zu gehen, als einem deutschen Arbeitnehmer - auch wenn das gar nicht so ist.

Deutschland braucht Zuwanderer - und nicht zu knapp. Das mit Vollgas gegen die Wand gefahrene System kann Deutschland alleine nicht stemmen. Nur eine völlige Umkehr der Familienpolitik kann den totalen Crash noch aufhalten. Vorausgesetzt, man beginnt auch umzudenken, denn auch die Bereitschaft zum Nachwuchs muss da sein und Nachwuchs bedeutet immer nicht nur Familienglück, sondern auch Verantwortung und Einschränkungen. Die Spaßgesellschaft ist eine Einbahnstraße.

So rüstig Senioren heute auch sein mögen, ohne Zusammenhalt auf allen Gebieten und in allen Bevölkerungsschichten sehe ich für die Zukunft dunkelschwarz.

35 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Stimmt, mit "Rüstigkeit" kommen wir dem nicht bei.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Deutschland braucht keine Zuwanderer. Diese Land braucht eine andere Arbeits- und Familienpolitik.
In diesem Land liegt soviel Arbeitskraft brach, die sehr gerne arbeiten möchten, die engagiert sind, die man aber lieber mit ein paar Almosen abspeist, sprich Hartz 4, weil es von oben so verordnet wurde. Ich weis, wovon ich spreche, ich habe in diesem Bereich gearbeitet.
Es ist eine Schande für dieses Land, das Kinder mittlerweile als Armutsrisiko Nr. 1 gelten, schauen wir doch mal zu unseren unmittelbaren europäischen Nachbarn, dort herrscht eine andere Einstellung. Dort werden auch noch Löhne gezahlt, wovon eine Familie leben kann.
Dort gibt es auch keinen offenen Strafvollzug, sprich Hartz 4, für Millionen von Menschen!

Der einzige der die Zuwanderung braucht, ist unsere gierige Wirtschaft, allein aus dem Grund, um die Löhne noch mehr zu drücken.
Hier wird ein ganzes Volk dem Profitstreben einiger geopfert und unsere vom Volk gewählten Politiker (Hust) sind die Handlanger derjenigen!
Sehr interessanter und für mich neuer Aspekt.
Klaus, deine Euro 3.300,-- Plus wurden selbst von dem Ersteller der Studie widerlegt, richtig gerechnet kommt er auf ein Minus von Euro 79.100,--

siehe hier: http://www.zeit.de/2015/02/migration...werner-sinn

Mit dem was hier einwandrt lösen wir unsere Probleme nicht sondern schaffen neue dazu, wir bräuchten dann ein Einwanderungssystem wie z.b. Kanada
das menschen in unserm land mit 4o keine arbeit kriegen den sagt mann du bis zu alt
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hallo Peter,
Ein interessanter und stimmiger Artikel.
Was den Nachwuchs betrifft möchten/planen schon viele Paare Kinder - haben aber Angst vor Arbeitslosigkeit und ein weiteres Thema ist das finden eines Partners. Viele Freundinnen von mir (um die 40-48) sind Singles und haben keinen Partner gefunden, um eine Familie zu planen und trotzt Familienpolitik und mehr Geld hier und da hetzen sich immer noch viele Mütter nach Feierabend zum Kindergarten, um Ihre Zwerge abzuholen.

Was die Facharbeitskräfte betrifft so ist zu sagen, dass z.B. viele Fachkräfte auf Arbeitssuche sind. Das Problem ist oft das Alter und hinzukommt, dass bei Personalberatern und im HR-Bereich so junge Leute sitzen, dass das Gespräch oft sehr schwierig verläuft und am Ende kein Vertrag zustande kommt.
Und Sozialleistungen hin- oder her, wir wollen alle arbeiten, ob jung oder alt und wie lange sollte jeder für sich entscheiden und deshalb muss in die Politik eingegriffen werden damit nicht einfach neue Gesetze mal hier und dort kreiert werden, um sich zu profilieren. Dazu wäre die Bürgerzeitung gut geeignet.
Die Zuwanderung können wir nicht aufhalten da wir nicht an den Kern gehen und dieer liegt im Land der Zuwanderer. Für was haben wir Außenpolitiker. Nehmen wir Afrika, täglih kommen Flüchtlinge im Boot und hoffen auf ein besseres leben. Können wir das noch bieten. Innerhalb Afika muss sich was ändern und da ist die Europäische Politik gefragt. Möglichkeiten gäbe es genügend die Menschen in Ihrem Land (soweit nicht verfolgt) zu lassen.
Die Firmen haben einfach zuviele Freiheiten bei der Auswahl
das ist wahr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Solange dieses System der Ausbeutung des Menschen ohne Rücksicht auf die Familie immer schlimmere Formen annimmt, wird sich das auch nicht ändern und wenn noch so viele Zuwanderer kommen. Die größte Frischzellenkur hatte die BRD mit der Wiedervereinigung erhalten. Und was ist jetzt?
Je mehr Zuwanderer kommen, welche das Sozialsystem noch mehr schröpfen, können auch Millionen davon nichts an der Misere ändern, denn auch sie werden spätestens in der zweiten Generation so handeln(müssen) wie die jetzige Bevölkerung!
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Bitte schön wer länger arbeiten möchte soll er doch.Ist sein Bier.Und wichtig ist das alles was er dazuverdient seines ist.Unten wurde irgendwo geschrieben das Abgaben auf automatische Maschinen geleistet werden soll.Nichts anderes ist die Wertschöpfungsabgabe.
Deutschland braucht Zuwanderer?Seh ich zwiespältig.So lange hoch qualifizierte Menschen auswandern weil sie hier unter aller Sau entlohnt werden stimmt es so nicht.Und wenn Deutschland Zuwanderer braucht dann eben diese Hochqualifizierten als Ersatz für die, die unsere Regierung mit ihrer Politik vertrieben hat
Deutschland hat sich nun mal inzwischen zu einem Billiglohnland entwickelt
Leider Gottes.Dänemark zum Beispiel lacht sich schon schief.Deutschland das einzige Land in dem die Nettoreallöhne in den letzten elf Jahren gesunken sind.Nach Bereinigung durch Steuern Abgaben und Inflationsrate
Nicht nur Dänemerk...
http://de.statista.com/statistik/dat...-in-europa/

hier sind die Bruttolöhne mal aufgeführt.OHNE Steuern und Abgaben
Na wie man sich doch freut...
Hier mal reingucken da wird es krass

http://www.das-kapital.eu/lohnentwicklung.html
Soviel zur Theorie...Aber die hat ja bekanntlich mit der Praxis nur sehr wenig zu tun
Wie,meinste es ist noch schlimmer????????????
Ja...und das Ende ist noch lange nicht erreicht
Das das ende noch nicht erreicht ist DAS ist mir sowas von klar
http://de.statista.com/statistik/dat...deutschand/


Erika nicht das Beste rauspicken
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nicht nur die Familienpolitik müsste geändert werden. Der Hund liegt liegt viel tiefer begraben.
Grundsätzlich finde ich es gar nicht schlimm, wenn man über das Rentenalter hinaus arbeitet. Aber: Es kommt eben sehr darauf an, was! Den alten Dachdecker aufs Dach zu jagen oder den schwer fehlsichtigen und schwerhörigen Chirurgen würde ich auch nicht mehr an mein Knie lassen.
Jedem Rentner, der sich arbeitsfähig wähnt und auch noch gern einige Stunden Geld verdienen möchte, dem wird per Gesetz ein Strich durch die Rechnung gemacht, in Form von Streichung, sobald er über eine gewisse Grenze hinweg dazuverdient. Ferner steigt dann mal gleich der Krankenkassenbeitrag. Also beißt sich bereits hier die Katze in den Schwanz.
Die Geschichte geht ja noch viel weiter: Verliert ein älterer Mensch seinen Arbeitsplatz, aus welchen Gründen auch immer, geht es der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und der DRV, ich nehme an, es ist bei den GBen nicht besser, nur darum 'irgendeine Arbeit, egal, ob sie passt oder nicht, Hauptsache weg vom Faulenzen'. Die angebotenen 'Qualifizierungen' gehen meist in Richtung Umgang mit dem PC/Word ect., Haushaltshilfe, Lagerarbeit etc., also sehr oft unter dem Level des Betroffenen. Eigeninitiative wird nur in Richtung Bewerbung willkommen geheißen, aber nicht in weiterer aufbauender Qualifizierung. Das ist definitiv nicht gewünscht.
Doch für jede andere Arbeit, die evtl. in Frage käme, wird ein Zertifikat gefordert. Das hat Ausmaße angenommen, die sind abenteuerlich!
Warum ist das so? Weil Otto Normalverbraucher umgekehrt recht hohe Ansprüche an Qualität stellt, die wird nur über eine Qualitätssicherung sicher gestellt, wiederum von Firmen! geprüft und Noten vergeben. Im matereillen Bereich hat das gewiss seine Wirkung, doch im sozialen Bereich..., oft eine Lachnummer! - Hauptsache die Doku stimmt
Herr Gröhe möchte nun, dass Krankenhäuser nach Qualität bezahlt werden, etwas was Krankenkassen schon seit langem fordern. Prima! Sie haben gewonnen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll!

Kommen wir zu jungen Menschen: Kinder sind zum Luxus geworden. Die Kosten übersteigen oft die Möglichkeiten der Eltern, diese müssen beide arbeiten, um dann auch noch die Miete zahlen zu können. Die Kleinen müssen in den Hort, der kostet Geld, eine Tagesmutter können sie sich kaum leisten. Auch sie kommt nicht zwangsweise nach Hause, jedefalls nicht für 3 bis 5 Euro/Std.
Absetzbar von den Steuern ist diese zu 2/3 der Kosten, max. 4000 € im Jahr. Bei 4 €/Std. x 30 Std/Wo. = 480€/Mt. = 5280 € in 11 Monaten (Urlaub abgezogen), bedeutet, dass die Eltern 1.280 € noch zu tragen haben. Auch hier beißt sich Katze wieder in den Schwanz.
Wie können sich die Jungen dann noch ein Häuschen leisten? Schwierig, oder? Und das Kind möchte auch Futter und Klamotten und und und. Die Eltern müssen sich fortbilden!!! Und imm wieder Auffrischungen von ihren Kursen machen. Sie sollen bittesehr funktionieren!

Wer hatte denn eigentlich die Idee Einfamilienhäuser nach dem Krieg aufzustellen, mit steiler Treppe, Bad oben -natürlich-, max. 2 Kinderzimmer -oben natürlich-, keinen weiteren Platz für andere Personen wie Oma und/oder Opa. Wer kam auf die Idee Hochhäuser zu bauen, ohne Möglichkeiten zum Lagern von Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, kein Garten, kein Grün

Ich denke, wir könnten die Liste noch weiterführen. Das alles sind ungute Entwicklungen, an die wir uns gewöhnt haben, aber trotzdem Bauchschmerzen bereiten.

Wer könnte diese Umstände ändern? Wir alle zusammen. Nicht von heute auf morgen. Durch Wahlen? Schwierig. Wenn jeder erwachsene Bundesbürger jährlich einen Brief an die Regierung schreibt, mit seinen Sorgen und Nöten und Vorschlägen... dan wären sie wenigstens mit sinnvollem beschäftigt, die Politiker
Schade, dass man nur EIN Lesenswert vergeben kann!
Danke, Peter. Eines + Dauemhoch ist doch schon ganz viel.

PS: Ich schreibe gerade an unsere Kanzlerin 'ne Mail.
klasse Renate
Danke Heide. So viel Lob an einem Tag...
Herr Weltenmensch/en: Wer immer Ihr seid. Ihr wollt auf den Umstand hinaus, dass die BRD eine GmbH ist. Ich weiß das. Daran ist Mom. nichts zu ändern. Steuern wurden schon zu Urzeiten erhoben, sie werden in jedem Land dieser Welt erhoben und ich finde überhaupt nichts schlimmes daran. Es kommt auf die Höhe an und darüber kann sich ganz sicher streiten. Ich wäre auf alle Fälle für ein einfaches Steuersystem.
Aber jetzt erklären Sie einmal, wie ein Land ohne Steuereinnahmen funktionieren soll. Das interessiert mich doch sehr.
Und bitte: stellt keine Videos oder Links ein. Eure Worte! Und nur die!
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Morgen Peter, ach ja die liebe Zukunft. Wer weiß schon was passiert, aber eines weiß ich sicher, das es so wie es ist nicht funktionieren wird, da brauche ich keine Glaskugel oder Hellseher sein, da reicht der gesunde Menschenverstand, welchen ich einigen aberkenne. Bis 74 arbeiten.....so werden Sie die Probleme nicht lösen. Solche Berichte lösen nur noch ein müdes grinsen bei mir aus!
Mooorgääähn! Ein müdes Grinsen ist natürlich fast immer die erste Reaktion. Aber der gesunde Menschenverstand ? DEN suche ich auch bei Einigen in verantwortungsvollen Positionen...
wirst Ihn nicht finden, das ist die Heutige Zeit. Unserer Land ist im Umbruch, auf eine Art und Weise, welche uns und auch noch den nachkommenden Generationen große Kopfzerbrechen verursachen wird. Die Brutalen Fehler der letzen Regierungen, der falsche Blick nach Westen und das nachahmen einiger skrupelloser Polis und Bänker unseres großen Vorbild USA werden dieses Land in weniger als 10 Jahren endgültig in Knie gezwungen haben. Wir sind halt nicht Amerika und wir sind auch nicht alle ganz blöde. Doch ändern werden wir es nicht können, dazu reicht unser Alter und Wille nicht mehr aus. Und vielen der Jugend ist es schlichtweg WURSCHT!
Amerika ist nicht schlecht...nur anders. Das System ist einfach nicht auf europäische Verhältnisse übertragbar. Schlimm finde ich nur, dass man sich an einem inkompatiblen System orientiert. genau diese Probleme der nachfolgenden Generationen werden das Zusammenleben nicht gerade verbessern. Auch wenn der Jugend teileise zurecht Egoismus vorgeworfen wird... die Meisten versuchen auch nur zu überleben. Es kann nicht sein, dass man von mehr Arbeitsplätzen redet und gleichzeitig EIN Erwerbstätiger 2-3 Arbeitsplätze haben muss, um über die Runden zu kommen...
Meinte ja "Viele" nicht "alle" und das das falsche Vorbild als Leithammel genommen, bzw. nachgeahmt wird gebe ich Dir Recht. Es kann nur noch schlechter werden, sollten wir diesen Wahnsinns Kurs weiter verfolgen....dazu muss man nicht Hellseher sein. In diesem Sinne Dir und dem Rest einen schönen Tag. Muss los....Malochen
wer heute 63 jahre ist komm mit der rente nicht aus und mus noch arbeiten
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren