Eine unerwartete Begegnung im Gefängnis

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen wegen schwerer Vergehen im Gefängnis landen. Man sagt, dass Straftäter schlimmer aus dem Gefängnis heraus kommen, als sie hinein gekommen sind. Doch nicht immer trifft dies zu. Immer wieder gibt es Berichte, in denen von Straftätern berichtet wird, die im Gefängnis einen Wandel erfahren, den sie sich selbst niemals hätten vorstellen können.

So geschehen auch bei dem Straftäter, der aus dem Gefängnis in Reims folgenden Brief schrieb:

„Gott hatte ich aus meinem Leben gestrichen. Auch von Jesus Christus wusste ich nichts. Wenn jemand damit anfing, wollte ich nichts davon hören. Für mich war das nur ein Märchen.

Wenn es ihn gäbe, warum hat er dann zugelassen, dass ich mit vier Jahren meine Eltern verlor?
Warum wurde ich von meinen Geschwistern getrennt?
Warum war mein Leben so sinnlos?
Ich sehnte mich so sehr nach Wahrheit. Aber wo sollte ich diese unter so vielen Religionen und so viel Fanatismus finden? Sobald ich ausreichend nachdenken konnte, entschied ich mich, Atheist zu werden.

Heute, wo ich schon 18 Monate im Gefängnis sitze, begegnete ich dem Mann, der wohl immer an mir interessiert war, meinen Heiland Jesus Christus. Dieses Licht begann für mich im Oktober 1986 zu leuchten, als ich dachte, ich hätte alles verloren, mein Leben vollständig ruiniert sei.

Eines Nachmittags erhielt ich Besuch von einem mir unbekannten Mann. Als ich ihm im Besucherraum gegenüber saß, fragte er mich:

„Glauben Sie an Gott?“

Hier sprach Jesus zu mir, denn dieser Mann konnte nichts von meiner tiefen Abneigung gegen Gott wissen! Er wusste nicht, dass ich nichts hören wollte von Gott. Und doch saß er vor mir und fragte mich:
„Glauben Sie an Gott?“

Seine Worte trafen mich mitten ins Herz. Später, als ich wieder in meiner Zelle war, schrie ich zu Gott. Ich bat ihn, mir mehr von seinem Licht und seiner Wärme zukommen zu lassen. Zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich seine Gegenwart. Das Neue Testament, das der Besucher für mich da gelassen hatte, wurde für mich zu einem unverzichtbaren Lebensmittel. Immer mehr vertiefte ich mich in die Worte, die mich hier ansprachen.

Meine Begegnung mit meinem Retter bleibt unvergesslich. Ich hatte die Bedeutung von Freiheit verstanden, von der Jesus berichtet."

Auch heute noch gibt es Menschen, die begriffen haben, dass Gott dem Menschen Freiheit schenkt und machen sich auf den Weg, diese Erfahrung anderen mitzuteilen.

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