Soldat mit gutem Gewissen - Ist das möglich?

Soldat mit gutem Gewissen - Ist das möglich?
Soldat mit gutem Gewissen - Ist das möglich?Foto-Quelle: Foto: ©Bundeswehr/Bienert | Flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Soldat mit gutem Gewissen – ist das möglich?

Vor einigen Jahren wurde bei uns die Wehrpflicht abgeschafft. Die Bundeswehr wurde zahlenmäßig geschrumpft, waffentechnisch aber seitdem erheblich aufgerüstet und modernisiert. Als Mitglied der NATO ist die BRD in ein Netz internationaler Verträge, Verpflichtungen, Bündnisse aller Art eingebunden, das dazu geführt hat, dass deutsche Soldaten seit einiger Zeit auch in Kampfeinsätze verwickelt worden sind. Es gab bereits wieder Gefallene und Verletzte. Sind wir da, ohne es wirklich zu wollen, in einen Krieg hineingeraten? Die Fakten sprechen jedenfalls dafür.

Mein Thema hier ist allerdings ein anderes: Was bedeutet es, in unserer Zeit Soldat zu sein? Seit die Wehrpflicht abgeschafft ist, kann ich mich für den Soldaten – BERUF entscheiden und mich dafür ausbilden lassen. Berufe haben eine Berufsbild, ein Berufsziel. Welche Fähigkeiten erwerbe ich bei der Ausbildung, und was sind die Ausbildungsvoraussetzungen? Was wird mir bei der Ausübung des Berufes abverlangt?

Um die letzte Frage zu beantworten, muss ich definieren, wozu der Beruf dient. Persönliche Erfahrung habe ich nicht, aber unschwer kann man die Definition eerraten: Soldaten verteidigen ihr Land gegen mögliche Angriffe von außen..Aber gilt das noch? Was machen deutsche Soldaten in Afghanistan? - Die Antwort unseres zuständigen Ministers: Sie verteidigen die Freiheit in der Welt, oder sorgen wenigstens dafür, dass sie erhalten bleibt. - Kann diese Antwort zufriedenstellen? Wessen Freiheit? Sind die bekämpften Gegner alle Gegner des Freiheitsgedankens? Haben sie vielleicht eine andere Vorstellung von Freiheit? - Eine andere Antwort lautet: Es ist der Kampf gegen das Böse, gegen Barbarentum, gegen unmenschliche Verbrechen. - Wenn das das einzige und wirklich ernst zu nehmende Ziel eines militärischen Einsatzes ist, kann man das gutheißen, denn es ist ein ehrenwerter Einsatz, der die Welt zu einer besseren zu machen verspricht.

Soldaten müssen bereit sein, zu kämpfen, zu töten, zu zerstören, den Gegner auszuschalten, niederzumachen, zu unterwerfen – dazu werden sie ausgebildet. Alle diese typischen Tätigkeitsmerkmale, die den Beruf des Soldaten ausmachen, sind im Grunde moralisch und ethisch verwerflich, weil menschenverachtend, brutalisierend, jegliches Mitleidsgefühl im Keime erstickend.. Dennoch werden sie weltweit als notwendig erachtet. Aber sind sie deshalb zu rechtfertigen?

Ich möchte diese Frage hier mal zur Diskussion stellen, auch im Bewusstsein dessen, dass es keine zufriedenstellende Antwort darauf geben kann.

82 Kommentare

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Ja, wenn die Bundeswehr mit ihrer heutigen Struktur und ihrem aktuellen Auftrag im Verbund der NATO weiterbesteht sind Soldaten auch potentielle Mörder. Ein NATO-Armee kann keine friedliche Armee sein !! Eine Armee für den Frieden müßte einzig und allein auf die Landesverteudigung ausgerichtet sein, auf die Verteidugung unserer deutschen Heimat. Was sollen BW-Soldaten im Ausland? Deutsche Interessen verteidigen ? Was und welche sind deutsche Interessen ? Diese Fragen müßten doch erst einmal eindeutig geklärt werden, ehe man über BW-Einsätze im Ausland diskutieren kann.
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Friedhelm ! Ein 100% JA !!! Wen der Soldat Eigene Türschwelle. Haus und Hof Verteidigt,...!!! Nicht aber "Fremdlegionere", oder auch USA Soldaten auf dem Ganzen Welt !!! .........Das geht dann NUR in's "Wirtschaftliche Interesse "....!!!.....
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Zu meiner Wehrdienstzeit gab es noch sogenannte Territorialkommandos- das waren leicht bewaffnete Infanteristen zum unmittelbaren Heimatschutz. (Eine Art Partisanen für den Ernstfall oder Kampftruppen) Die gingen dann voll in die Bundeswehr auf- waren wohl der Rüstungsindustrie nicht teuer genug, so ohne Panzer etc.???
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Für Pazifisten: si vis pacem para bellum!!
Dietmar
Ob man diesen alten römischen Sinnspruch auf unsere Zeit und unsere Situation anwenden darf, halte ich für fragwürdig. Außerdem hat Cicero ihn ja wohl auf eine ganz bestimmte damalige Situation bezogen.
Jedenfalls der Leitspruch der USA-Administration, wie es scheint! Mit gutem Gewissen......
Das macht ihn aber nicht zu dem meinigen. Und wir Deutsche sollten uns auch nicht dazu verleiten lassen, ihn zu unserem zu machen.
Aber unsere Kanzlermutti IM Erika und ihre Getreuen.....
"Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.
Dann kommt der Krieg zu dir..."

So fängts an - das "Friedensgedicht" - das eigentlich gar keins ist - sondern ein "Realo-Gedicht"... Genauso wenig, wie man Sozialdemokraten und Grünen NUR ostermarschiernde Pazifisten sind - wenn um die reale Weltpolitik geht Und wie kann man mit gutem Gewissen Pazifist sein???? Wenn das nur heißt, zuhause händeringend auf dem Sofa zu sitzen???? Oder auf der Straße zu protestieren??? Und pauschal das Ende jeder Gewalt fordern??? Und damit nur die Aggressoren zu unterstützen??? Und ansonsten NICHTS zu tun, um einer Aggression ein Ende zu bereiten??? Außer ständig zu fordern, dass sie beendet wird???
Wenn der Krieg kommt, schicke ihn weiter... Zu den Grünen und der SPD z.B.!!!!
Krieg ist eine Ausnahmesituation- da wirds kompliziert, selbst für die Profis von den Kirchen! Die haben sich da schon manches einfallen lassen- z.B. den Heiligen Krieg- wo sie doch eigentlich ganz friedlich sind!!!
Wir müssen alles in unserer Macht Befindliche tun, dass er NICHT kommt. Wenn er trotzdem ausbrechen sollte, helfen uns auch keine Soldaten mehr.
Gott als Gröfaz.....
Siehe Altes Testament!!!!
Den lieben Gott im Kriegsfalle zu bemühen, ist - so scheint es mir - ein aussichtsloses Unterfangen. Das mag dem Volk Israel noch zu Zeiten des AT geholfen haben. Versucht hat man es ja auch auf beiden Seiten noch in den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts. Den gefallenen Soldaten hat der Spruch "Gott mit uns" auf dem Koppelschloss jedenfalls nicht geholfen.
Ob die Menschen wohl irgendwann lernen, dass sie für ihre Taten selbst verantwortlich sind?
The - und wie viele Friedensmärsche, Menschen und Lichterketten haben bisher Konflikte in Gebieten beendet, in denen verschiedene Interessen aufeinander prallen? Und Menschen, die eigentlich h nur in Frieden leben wollen, verfolgt,GT UD vertrieben werden????
Immerhin haben in fast allen Ländern Europas seit nunmehr siebzig Jahren die Waffen geschwiegen. Eine so lange Periode ohne Krieg zwischen den Völkern Europas hat es in dieser Region wohl noch nie in der Geschichte gegeben. Sollte das nicht ein Ansporn sein, alles zu versuchen, um so weiter zu machen?
Außer derzeit in der Ukraine - und in Syrien - und im Irak - wo sich der Rest der Welt derzeit weitgehend raus hält - und die eigene Verteidigung den abgerüsteten einheimischen Streitkräften überlässt - die vorher erst mal platt gemacht wurden Bestes Beispiel ist Mali - wo ein schwacher Präsident dafür gesorgt hat, dass seine eigenen Streitkräfte nicht mehr einsatzfähig sind - und sich dann von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich helfen lassen musste! Und volkermorderische Gemetzel wie in Ruanda wurden auch erst beendet, als da die Fremdenlegion hingeschickt wurde - die dort ziemlich schnell für Ruhe gesorgt hat... Und nach ein paar Wochen kollektivem Militäreinsatz des Westens in Bosnien und im Kosovo war dar auch endgültig Frieden - nachdem vorher wochenlang "verhandelt" und "friedliche Einigungen" gefordert wurden :Teufel: Heute sind die Länder Beitrittskandidaten zur EU - und politische und Handelspartner - und kein Unschuldiger muss mehr befürchten, von Scharfschützen aus Hochhäusern abgeknallt zu werden!
Frankreich tut heute noch gern Kolonialmacht spielen- wie auch "Groß"britannien!!! Das sind immer noch Imperialisten im Schatten der USA!!
Unseren langen Frieden verdanken wir wohl den Atomwaffen- die Deutschen können selbst keinen Krieg mehr beginnen, weil sie von Freunden atomar in Schach gehalten werden!!
Wieder jemand, der von politischen Realitäten keine Ahnung hat Aber nach Albert Einstein ist es ja auch einfacher, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil aus der Welt zu schaffen...
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Ja freilich- mit der passenden Einstellung zur freiheitlich monetaristischen Grundordnung!
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Friedhelm, vielen Dank für deine interessanten Themen. Sie bringen eine echte Debatte und regen zum Denken an.
Zu diesem Thema bleiben mir auch nur Fragen, zumal ich in der Schweiz wohne, in der alle wehrfähigen Männer einberufen werden. Aber eben doch nur zur Verteidigung. Aber Waffen werden exportiert....
Renate
Danke für das Lob. Leider muss ich gerade feststellen, dass man mit etwas anspruchsvolleren Themenstellungen das Publkum bei SB auch überfordern kann, zumal viele gar nicht bereit sind, den eigestellten Beitrag aufmerksam zu lesen oder ein dazugehöriges Video anzuschauen. Einfach wahllos dreinhauen scheint für manche einfacher zu sein als ein wenig nachzudenken.
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Hätten wir eine friedliche Welt, bräuchten wir keine Soldaten.
Haben wir aber nicht.

"Niemand kann einen Krieg verhindern, den der Gegner um jeden Preis haben will." (Macchiavelli)
"Appeasement bedeutet, das Krokodil zu füttern in der falschen Hoffnung, es möge einen als letzten fressen." (Churchill)

In dieser Welt ist es ein Optimum, eine Wehrpflichtigenarmee mit Bürgern in Uniform unter strenger demokratischer parlamentarischer Kontrolle zu haben. Ich fürchte, wir werden sie noch sehr bald sehr dringend benötigen.
Albrecht
Deine Worte und Gedanken in allen Ehren - nichts daran ist wirklich verkehrt.
Wir haben in der Tat zur Zeit alles andere als eine friedhliche Welt Deshalb mag es auch notwendig sein, sich zu schützen - wenn nötig, auch mit Waffen. Das habe ich auch in meinem Beitrag nicht bestritten.
Es kann aber doch nicht sein, dass wir uns immer wieder darauf berufen, dass wir die Welt nicht zum Besseren ändern können, weil sie nun mal so ist wie sie ist, nämlich schlecht.
Das Zitat von Macchiavelli ist in sich logisch und schlüssig, was aber nicht heißt, dass wir uns damit abfinden müssen. Wäre es nicht denkbar, den Gegner von seinem festen Vorsatz abzubringen? Warum ist er denn überhaupt mein "Gegner"? Was hat ihn dazu gemacht, oder was lässt ihn in meinen Augen als solchen erscheinen? Habe ich alle Möglichkeiten genutzt, die "Gegnerschaft" zu beenden?
In Europa, bei uns, gibt es doch inzwischen genügend Beispiele dafür, dass Veränderungen zu friedlicher Nachbarschaft möglich sind, sogar zwischen alten "Erzfeinden".
Churchills zynosche Worte sind wohl der historischen Situation seiner Zeit zuzuschreiben.
Ich habe in meinem Beitrag Soldaten weder verunglimpft oder beschimpft, auch nicht ihre ehrenvolle Absicht in Frage gestellt. Was ich zutiefst beklage und verurteile, ist die dem Unverstand der Politik zuzuschreibende Notwendigkeit, Menschen Waffen in die Hand zu drücken und sie dazu aufzufordern, sie zum Töten zu benutzen. Indem man das tut, tötet man als Allererstes ihr Gewissen.
Ich fasse mal meinen Standpunkt in einfachen Worten zusammen: Frieden bekommt man durch eigene Friedfertigkeit und seinem Gegenüber die Hand reichen - und einen dicken Knüppel in der anderen. Das überzeugt am besten.
Ich glaube, für dein phlosophisvh-ethisches Proseminar sind Soldaten einfach zu einfach gestrickt, Friedhelm. Die sehen höchstens einen Konflikt - und wenn sie dann da hingeschickt werden, dann tun die halt, was zu tun ist... Aber ich gehe mal davon aus, dass du von Soldaten und ihrer Befindlichkeit so überhaupt gar keine Ahnung hast... - und sie einfach mal nach deiner klischeehaften Vorstellung beurteilst. Dass sie sich trotz allem Gedanken über ihr Tun machen - und nicht einfach gedankenlos schießwütig drauflosballern! - weiß eigentlich nur jemand, der wirklich welche kennt - und dass sie trotz allem nach wie vor überzeugt davon sind, dass Richtige zu tun, auch - auf jeden Fall für sie das Richtigere als "friedenszumarschieren" und Menschenketten zu bilden - höchstens um randalierende Mobs davon abzuhalten, irgendein zu schützendes Objekt zu stürmen!
Roland
Solange es als notwendig erachtet wird, dass es Soldaten gibt, wird es auch nötig sein, sie so auszubilden, so zu konditionieren, so zu "dillen", dass sie eben "einfach gestrickt" sind, denn sonst wären sie für ihren Soldatenberuf ungeeignet. Was die dazugehörige "Befindlichkeit" angeht, wäre es schon sstörend, wenn sie im entscheidenden Augenblick eines kriegerischen Einsatzes sich von solchen menschlichen Gefühlen leiten ließen, die im zivilen Leben als moralisch-ethische Maßstäbe gelten. Der unüberwindbare Zwiespalt zwischen moralisch-ethischen Überzeugungen und - im Konfliktfall vom Soldaten geforderten - unmoralisch-verwerflichen Handlungen, das ist das, was der Soldat jetzten Endes mit seinem Gewissen in Einklang zu bringen hat. Und das kann eigentlich niemand bewerkstelligen, es sei denn, man hat ihm das Gewissen total ausgetrieben.
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Nur der Vollständigkeit halber: die Wehrpflicht wurde nicht abgeschafft. Es wurde nur die Einberufung der Wehrpflichtigen ausgesetzt.

Wir sollten in dieser Diskussion niemals vergessen, dass Soldaten Menschen sind und zwar keine besonderen, sondern einfach Menschen.

Wer Soldat war und ist, wird sich irgendwann mit der Antwort auf die Frage beschäftigen, was er tun wird, wenn er tatsächlich schießen soll. Diese Antwort wird ihm keiner abnehmen können. Auch Soldaten schießen nicht einfach so!
@Xilef H...
Danke für den Hinweis und für die Richtigstellung.
Ich habe in meinem Beitrag nachdrücklich die menschliche Seite des Soldatseins herausgestellt, indem ich das Dielmma betont habe, in welchem sich jeder Soldat im Ernstfalle, d.h. im Kriegseinsatz, notgedrungen befindet. Daraus entstehen dan die Gewissenskonflikte, mit denen jeder fertig werden muss.
JA Friedhelm, und deshalb ist m.E eine Frage, nach dem "Würdest du schießen?" überflüssig, denn der Soldat wird sie wahrscheinlich erst im Moment, wenn er sich entscheiden muss beantworten können. Ich habe mir die Frage oft gestellt sie aber, Gott sei Dank, nie beantworten müssen.
Sie ist auch deshalb überflüssig, weil der Soldat einfach in eine Situation gebracht wird, in der er schießen MUSS. Militärischer Drill baut vor allem auf die Angst vor Strafe und auf das Entfernen des Gefühls für Selbstverantwortung. Jeder der beim Militär war, kennt diese Mechanismen.
Ich war beim Militär und ich hatte nie das Gefühl, dass ich nicht die Wahl gehabt hätte.
Es ist nicht unbedingt der Schießbefehl, der Drill oder die Angst vor Strafe, die dem Soldaten die "freie" Wahl raubt, sondern - im Gefechtseinsatz zumindest - die Situation, wie Michael H. schon sagt. Ein Soldat, der erlebt, wie sein Kamerad neben ihm von einer Kugel getroffen wird, wird nicht mehr lange überlegen, ob es moralisch gerechtfertigt ist, den gegnerischen Schützen zu töten, sondern er wird ohne Skrupel zurückschießen. Dem Schützen auf der anderen Seite der Front geht es genau so. Hier ist es die pure Situation, de den Menschen verrohen lässt.
Ja, die Verrohung ist ein Argument, aber die trifft auf jeden Menschen in den entsprechenden Situationen zu. Es gibt Berichte von Soldaten, die auch in dem Augenblick des Kampfes bewusst daneben geschossen haben.
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"fighting for peace is like fucking for virginity", an dieser Wahrheit kommen wir nicht vorbei.
Wenn es bei den Kriegen des Westens um das Bekämpfen "des Bösen, gegen Barbarentum, gegen unmenschliche Verbrechen" ginge, dann würden es kaum Sinn machen, vor allem Zivilisten umzubringen.
Das schlimme ist, dass heute wie zu allen Zeiten, die Bauern in die Kriege geschickt werden um die Schatullen ihrer Herrn zu füllen.

Das Soldaten ein Gewissen haben, sieht man leicht an den tausenden Soldaten die mit schweren posttraumatischen Störungen aus den Kriegen nach Hause kommen. Und das habe ich auch bei Soldaten sogenannter Eliteeinheiten gesehen, die bestimmt auf menschliche Regungslosigkeit getrimmt sind.
Ich habe den Solaten nicht das Gewissen absprechen wollen, sondern auf die gewollte und offenbar für "gute" soldaten notwendige Verrohung hingewiesen.
Krieg verroht die Menschen. Die Soldaten, sowie die Zivilisten. Er verroht, weil Krieg prinzipiell unmenschlich ist. Weil man ihn nur aushält, wenn man seine natürlichen menschlichen Regungen nicht mehr spürt.
Kriege wären sofort aus der Welt verschwunden, wenn diejenigen die ihn wollen, ihn befehlen und davon profitieren, in der ersten Linie kämpfen müssten.
Ja, darüber könnte ich schon, gerade vor dem 8. Mai, diskutieren.
Der bevorstehende 8. Mai war auch mein "Motivator".
F.L.
Bestimmt nicht, indem man den Tank füllt, die Bremse löst, und Gas gibt.
Der Kriegstreiberei Hitlers wurde (aus bekannten Gründen) ja erst einmal gar nichts entgegengesetzt. Ohne das Geld und die Unterstützung die Hitler aus den Ländern der späteren Alliirten bekommen hatte, hätte es den Krieg erst gar nicht gegeben.
Da ist nicht für Frieden gekämpft worden, sondern aus ganz simplen imperialistischen Interessen.
Falls Dir mal ein Geschichtsbuch in die Finger kommt: Schlag es nicht auf.
Es sei denn, es kommt aus dem Verlag "Volk und Wissen"...
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In Syrien und im Irak ist Krieg. Die wehrlose Bevölkerung flüchtet mit Hilfe von Schleppern über das Mittelmeer in die EU-Staaten. Was macht die "friedliebende" Bevölkerung der EU-Staaten? Ist sie beglückt von den Menschen aus fremden Kulturen, die bei uns Schutz vor dem Töten, den Vergewaltigungen usw. suchen? Welche Alternativen gibt es?
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