Verlieben - Zusammenkommen - Zusammenziehen oder getrennte Wohnungen

Elke Hellmann
Elke HellmannFoto-Quelle: Pixabay.com

Verlieben, Zusammen ziehen oder doch lieber getrennte Wohnungen

Es passiert meistens so: man verliebt sich, lernt sich kennen und dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem sich viele Paare, egal welchen Alters, die Frage stellen: "Zusammen ziehen ja oder nein?"
Dazu gibt es verschiedene Meinungen und Erfahrungen.

Es gibt Menschen, die bisher vorwiegend schlechte Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und denen es dann schwer fällt, mit jemandem zusammen in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Wieder andere brauchen ihren privaten Freiraum, damit sie sich nicht eingeengt fühlen und ziehen dann doch lieber getrennte Wohnungen vor. Bei anderen hängt es aber auch davon ab, dass sie ihren festen Job nicht aufgeben möchten und dadurch eher eine Fernbeziehung vorziehen, was dann sehr oft nur auf eine Wochenend-Beziehung hinaus läuft.

Aber was kann passieren bei Paaren, die sich verliebt haben und dann in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Dies möchte ich Euch an Beispielen etwas näher bringen.

Probleme beim Zusammenwohnen
Zieht ein verliebtes Paar zusammen, lernt es sich sehr bald im Alltag kennen.
Dann verschwinden sehr oft die Magie und das Geheimnisvolle. Man lernt dann erst einmal die Macken des jeweiligen Partners so richtig kennen.
Der eine mag dann lieber seine Freunde zum Essen einladen und der andere zieht lieber die Gemütlichkeit zu zweit vor.
Auch gibt es Paare, die sich wegen der Finanzen in die Haare kriegen. Wer bezahlt den Strom oder wer bezahlt die Telefonrechnung usw. Dabei kann so manche Beziehung schneller enden, als man denken kann. Beim Geld hört die Freundschaft (Liebe) auf, davon hat wohl jeder schon mal was gehört.

Lösungen für glückliches Zusammenwohnen
Sich an jemanden zu gewöhnen, ist für viele wirklich nicht einfach, vor allem, wenn man zuvor eine geraume Zeit lang alleine gelebt hat. Man sollte wollen und lernen, sich aufeinander von beiden Seiten einzustellen, denn gegenseitige Toleranz sorgt für bessere Harmonie, auch wenn man immer mal verschiedener Ansicht ist. Das ist doch ganz normal. Gegenseitiges Interesse ist ebenso wichtig, wobei auch der Freiraum des jeweiligen Partners akzeptiert werden sollte. Idealerweise sollten beide Partner Plätze für den Rückzug haben.
Gibt es jedoch verschiedene Auffassungen, dann sollte diese unbedingt angesprochen werden, bevor sich zu viel aufbaut und es sich schlussendlich durch einen heftigen Streit entlädt.

Getrennt Leben und doch nicht zusammen ziehen im Zweifelsfall.
Manche Paare entdecken erst nach ihrem Zusammenziehen, dass sie einen großen Fehler gemacht haben. Denn diese Menschen können überhaupt mit niemandem zusammen leben.
Verliebte Paare, die dies nicht können, sollten besser weiterhin getrennt wohnen.

Und dazu habe folgendes gefunden:
Wie gut es funktioniert, hängt natürlich vor allem von der Harmonie zwischen den beiden Partnern ab – und vom Willen. Ein Ausgleich aus Geben und Nehmen ist in dieser engen Beziehungs- und Wohnungsform überaus wichtig. Denn: “Das Leben ist ein Bumerang: Man bekommt zurück, was man gibt”, sagte schon der amerikanische Rhetoriklehrer Dale Carnegie (1888-1955)

Nun entscheidet selbst. Zusammen oder allein.
Alles geht, wenn man es will…Hauptsache, die Liebe gewinnt ♥ und man ist glücklich.

260 Kommentare

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Wenn es keine finanzielle Frage ist, würde ich IMMER getrennte Wohnungen bevorzugen, denn für mich hat das - abgesehen von höheren finanziellen Belastungen - nur Vorteile.

Jeder hat seinen Bereich und seine vorgegebenen Verantwortlichkeiten. Damit scheiden schon mal ganz viele Konfliktpunkte aus.

Wie du es schreibst, bleibt viel von der Magie erhalten, wenn man nicht alle Geheimnisse des Partners kennt. Jeder behält seine Intimsphäre.

Man kann zeitweise zusammenzuleben, hat aber auch die Möglichkeit sich zurückzuziehen, wenn es mal nicht so glatt läuft oder man einfach das Bedürfnis nach Ruhe hat.

Jeder erhält sich einen Teil seiner Freiheit und unterliegt nicht der “Kontrolle“ des Partners.

Die gemeinsame Zeit wird als etwas Besonderes, etwas Schönes, als ein Geschenk empfunden und nicht als normal.

Ich denke, dass die meisten Beziehungen so weit besser funktionieren könnten.
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Diese Erfahrungen muss jeder selbst machen, denn ein Patentrezept kann man nicht geben. Trum prüfe, wer etwas unternimmt.
Das stimmt
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Imho sollte man sich erstmal kennenlernen und dann Schritt für Schritt gemeinsam gehen. Wenn man dann zusammenzieht und merkt, dass Probleme auftreten, sollte man diesen ins Auge schauen und an sich und seiner Beziehungsfähigkeit arbeiten. Dadurch verändert man sich zum Positiven, auch in anderen Lebensbereichen.
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Ich bin nach fast 2 Jahre Witwendasein eine neue Beziehung eingegangen. Bei uns ist das ideal. Es hat jeder seine Wohnung im eigenen Haus behalten. Wir sind aber ständig zusammen, leben mal in Thürigen, dann wieder in Hessen. Und dabei sind es keine dreißig Kilometer Entfernung zwischen beiden Wohnungen. Beide fahren wir noch Auto, also kein Problem. Unsere Beziehung hält im nächsten Monat schon 4 Jahre, ist noch so schön wie am Anfang. Ich weiß, dass ich großes Glück habe, und ich bin dafür auch dankbar.
Super das freut mich für euch
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Mit gegenseitiger Wertschätzung, Toleranz, Ehrlichkeit und Liebe gelingt alles.
Stimmt das ist ganz wichtig
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Da ich eine neue Beziehung zurzeit eingehe, finde ich den Artikel Familie & Partnerschaft sehr interessant, da er Probleme anspricht, die zu 100% auf mich zutreffen
als ich jung und experimentierfreudiger war, bin ich bereits nach 6 Wochen mit einem Mann zusammen gezogen, den ich auch geheiratet habe. Die Ehe hielt 18 Jahre.
Danach war es ähnlich. Es waren aber bereits Kinder da und die Schwierigkeiten über Jahre immens.
Danach kam eine Partnerschaft mit getrennten Wohnungen. Das war für mich im höheren Alter das Ideale, da man schon gewisse eingefahrene Gewohnheiten hat, die man nicht unbedingt kompromisslos aufgeben möchte
Gewohnheiten - die man nicht unbedingt kompromisslos aufgeben möchte. Wenn es so ist, dann ist es so. Kompromisse sind allerdings wichtig, denn 100% gibt es nicht. Wenn 80% zu 20% da sind, dann ist es OK.
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Nach meiner Erfahrung sollte man die Sache Schritt für Schritt angehen, so das beide sich langsam an den Alltag gewöhnen und sich auf einander einstellen können. Erst mal getrennte Wohnungen, dann 2 Wochen bei dem einen Partner und 2 Wochen bei dem Anderen. Nach einer längeren Zeit kann dann der letzte Schritt vollzogen werden.
Ist eine probate Erfahrung
Stimmt
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in jungen jahren ist dieser wunsch von gemeinsamkeit richtig und auch ok, doch wenn man schon ein paar jahre hinter sich hat dann sind zwei wohnungen von vorteil. man hat so seine marotten und kann sich auch mal eine auszeit nehmen
Man könnte sich auch entscheiden, an seinen Marotten zu arbeiten und dadurch seine Beziehungsfähigkeit zu verbessern. War mein Weg....
dann gratuliere ich dir
Marotten aufzugeben, fällt im Alter schwerer
Ich kann mich da nur dem Uwe Spieß anschließen. Mir hat mal einer gesagt: "Komm von deinem hohen Roß herunter". Das hat gewirkt. Das könnte auch bei anderen wirken, wenn zum Beispiel die Beziehung wichtig ist, dann heißt es nachdenken. Auch der Spruch ist gut, wenn du etwas verändern willst, dann mußt du dich verändern.
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Getrennte Wohnungen sind besser. das ist meine Erfahrung. Es Hat ja fast jeder Kinder und Enkel und da gibt es dort keine Meinungsverschiedenheiten. Meistens haben beide Partner auch schon eine Weile allein gelebt da ist es schwer(zumindest für mich ) seine selbständigkeit aufzugeben.Mein partner und ich wir sehen uns am Wochenende und verbringen unseren urlaub gemeinsam.
Wenn ihr es so gemeinsam besprochen habt und es sehr gut klappt, dann ist es ja in Ordnung, Christine
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Sich auf jeden Fall viel Zeit lassen, denn wenn die eigene Wohnung erst mal weg ist, dann hat man nicht gleich wieder eine, wenn es schief geht
Ja die Zeit sollte man sich nehmen, aber man sollte aber auch gemeinsam darüber reden, was das beste dann ist
also ich bin eher dafür ne kleine eigene Wohnung behalten, ist sicher
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