Pavlova mit Erdbeeren und Rhabarberkompott

Pavlova mit Erdbeeren und Rhabarberkompott

Pavlova ist eine mit Sahne und Früchten gefüllte Torte aus einer Baisermasse, die sowohl in Australien als auch in Neuseeland als ein Nationalgericht angesehen wird.
Das Besondere der Baisermasse bei Pavlova ist, dass nur die äußere Hülle hart wird, während das Innere weich bleibt, was durch die Zugabe von etwas Essig oder Zitronensaft sowie von Speisestärke bei der Zubereitung der Masse erreicht wird.
Außen knackig, innen fluffig-weich Pavlova ist in diesem Frühling meine absolute Lieblingstorte! Ich habe sie mit einer frischen Joghurt-Sahne-Creme gefüllt und mit Rhabarberkompott und süßen Erdbeeren gekrönt
Für die Pavlova
4 Eiweiß, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
230 g Zucker
1 ½ El Speisestärke
1 tl Weißweinessig
Für die Füllung
250 g Rhabarber
50 g Zucker
½ Bio-orange (abgeriebene Schale)
5 El Grenadine
200 g Sahne
150 g Naturjoghurt Am besten griechischer 10 % kein türkischer ist sauer
200 g Erdbeeren
ZUBEREITUNG
1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Mithilfe eines umgedrehten Tellers (Ø ca. 20 cm) auf ein Stück Backpapier den Umriss mit einem Bleistift nachfahren, so hast Du einen Anhaltspunkt, wenn Du die Baisermasse aufstreichst. Backpapier umgedreht auf ein Backblech legen.
2. Eiweiß und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen, dann nach und nach den Zucker zugeben und weiterschlagen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat und die Masse steif und glänzend ist.
3. Die Speisestärke auf den Eischnee sieben und gemeinsam mit dem Essig vorsichtig unterheben, dabei darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. Die Baisermasse innerhalb des vorgezeichneten Kreises hoch verteilen, dabei mit dem Löffelrücken eine Mulde formen, in die später die Füllung gegeben wird.
4. Die Ofentemperatur auf 90 Grad reduzieren und die Pavlova 90 Minuten backen. Sie sollte eine knackige Kruste haben, innen jedoch noch weich und fluffig sein. Dann die Pavlova im ausgeschalteten Backofen und mit leicht geöffneter Tür auskühlen lassen.
5. Für die Füllung Rhabarber putzen, waschen und entfädeln, dann in 2 cm breite Stücke schneiden. Mit Zucker und Orangenschale in einen Topf geben. 20 Minuten Saft ziehen lassen, dann aufkochen und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen. Vom Herd nehmen, die Grenadine unterrühren und auskühlen lassen.
6. Sahne steif schlagen. Die hälfte davon unter den Joghurt rühren, die restliche Sahne unter heben. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.
7. Die ausgekühlte Pavlova vorsichtig mit einem langen Messer vom Backpapier lösen, damit sie nicht zerbricht, und auf eine Etagere setzen. 8. Mit Creme füllen und das Rhabarberkompott darauf verteilen. Mit Erdbeeren dekorieren und sofort servieren.

ABWANDLUNGEN:

Wenn Du Pavlovas liebst, dann solltest Du unbedingt auch mal diese Varianten ausprobieren
› Vanillesahne mit gemischten Beeren:
300 g Sahne mit 2 El Zucker sowie dem ausgelösten Mark von 1 Vanilleschote steif schlagen und die Pavlova damit füllen. 300 g frische gemischte Beeren darauf verteilen und mit einigen Minzeblättchen servieren.
› Passionsfruchtcreme mit Blaubeeren:
200 g Sahne steif schlagen. 150 g Crème fraîche mit 2 El Puderzucker glatt rühren, dann das Fruchtfleisch von 2 Passionsfrüchten unterrühren. Die Sahne unterheben und die Pavlova mit der Passionsfruchtcreme füllen. 200 g frische Blaubeeren darauf verteilen und servieren.
› Schmandsahne mit gerösteten Nüssen und Ahornsirup:
200 g Sahne steif schlagen und unter 150 g Schmand heben. 1 Handvoll gehackte gemischte Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann 6 El Ahornsirup zugeben. Die Pavlova mit Schmandsahne füllen, dann die Ahornsirup-nüsse darüber verteilen und servieren.
› Kokoscreme mit Banane und Schokosoße:
200 g Sahne steif schlagen. 150 g Joghurt mit 2 El Kokoscreme (Dose) verrühren, dann die Sahne unterheben. Die Pavlova mit der Kokoscreme füllen, dann 1 in Scheiben geschnittene Banane darauf verteilen und mit Schokosoße beträufelt servieren.

12 Kommentare

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Hallo Loey, kann man die Pawlowa, also ohne Füllung, 2 oder 3 tage früher zubereiten? Bin grade auf der Suche nach einem leckeren Nachtisch für Weihnachten und an diesem Tag ist der backofen bereits besetzt.
Ich habe bisher noch keine gebacken
Da kannste leider nichts vorbereiten, Du weisst ja Eischnee verzeiht nichts.
hab ich mir fast gedacht, schade, da muss ich weiter suchen, denn es soll ein leichter Nachtisch mit Früchten sein und ich mache immer Obstsalat mit verschiedenen Sahnen bzw. mit und ohne Alkohol und dachte mal an eine Abwechslung
Was machst du denn als Hauptgericht?
Wildschweinkeulen von einem etwas größeren Frischling mit Semmelknödeln , Rotkraut und Feldsalat
und die markklößchensuppe ist ein MUSS bei uns
Das ist ein tolles Essen. Jedoch sehr mächtig, Du solltest ein leichtes Dessert machen. z.B. dieses:

Apfelcarpaccio mit Orangen

4 Portionen, Zubereitung ca. 40 Minuten
Carpaccio:
◆ 500 g säuerliche Äpfel (z.B. Elstar, Boskoop)
◆ 4 EL Kristallzucker
Orangen:
◆ 3 Bio-Orangen
◆ 50 ml Orangensaft
◆ 3 EL Kristallzucker
◆ 1 Prise Salz
Garnitur:
◆ 2 EL Walnüsse (geröstet, grob gehackt)
◆ 2 EL Preiselbeermarmelade
1. Äpfel in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden, Kerngehäuse ausstechen. In einer Pfanne Kristallzucker schmelzen. Apfelscheiben darin wenden, herausnehmen und auf 4 Tellern anrichten.
2. Von den Orangen Zesten abziehen. Orangen so schälen, dass auch die weiße Innenhaut entfernt wird. Orangenspalten zwischen den Trennwänden
herausschneiden, dabei den herabtropfenden Saft auffangen. Orangensäfte, Kristallzucker, Salz und Orangenfilets köcheln, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht.
3. Orangenfilets und -sirup auf den Äpfeln verteilen. Carpaccio mit Walnüssen, Preiselbeermarmelade und Orangenzesten garniert servieren.

Wenn es fertig ist sollte es ungefähr so aussehen:

http://www.bilder-hochladen.net/file...6b-4db7.jpg
das liest sich gut und das könnte ich auch gut vorbereiten, denn die Suppenbrühe und das Rotkraut mache ich ja auch schon am Tag vorher
danke schön
Gerne
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werd ich am WE probieren.....!!
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Auch nur beim lesen ....einfach .....lecker ......dein Geschriebenes ....
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Über Geschmack hat sich schon immer streiten lassen.
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Oh lecker
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