Julia Roberts, ich Jupp und der Klimawandel

Julia Roberts beim Toronto Film Festival 2013
Julia Roberts beim Toronto Film Festival 2013Foto-Quelle: GabboT unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/

Es soll ja immer noch Leute geben, die abstreiten, dass sich Klima, Umwelt und Natur verändern. Und zwar nicht zum Besten. Die meinen, es sei doch alles wie früher. Winter ohne Schnee? Gab es immer schon. Und Tigermücken? Mir egal. Diese Sorte von Ignoranten ist schlimm genug. Aber man kann ihnen keinen Vorwurf machen, wenn ihr Geist nicht reicht, um offensichtliche Dinge zu sehen und zu verstehen. Viel schlimmer sind diejenigen, die erkennen, dass was passieren müsste, aber Nullkommanull bereit sind, ihre Gewohnheiten zu ändern. Und das ist die Mehrheit, wage ich mal zu sagen.

Sintflut? Kommt eher nicht nach uns.

Wir schieben schnell mal Probleme auf große Feindbilder wie Banken, Konzerne oder ganze Industrien. Die da oben, wir da unten. Immer wieder gerne genommen. Beim Umweltschutz können wir uns das sparen. Weil da hängt der Hammer bei uns. Jeden Tag, jede Sekunde, bei jeder Bewegung. Geräte richtig ausschalten? Vergessen. Erst waschen, wenn die Trommel voll ist? Einkaufen, als wäre morgen Krieg. Jeden Meter mit dem Auto fahren, anstatt seinen A… zu bewegen und damit gleich was gegen die überflüssigen Kilos zu tun. Schuhparties mit Zalando Paketen, die durchs ganze Land fahren müssen.
Dabei müssten wir nicht gleich leben wie Höhlenmenschen. Wenn jeder seinen Strom-, Wasserverbrauch, seine Tankfüllungen und Konsumausgaben um 10% senkt, wäre schon viel gewonnen. Das kann man alles messen. Ist einfach. Jeder kann das. Einkommensunabhängig und von jetzt auf gleich.

Es mehren sich Anzeichen, dass die Sintflut sich nicht mehr viel Zeit lässt und nicht erst nach uns kommt. Wenn wir uns retten wollen, dann ist Eile geboten.

9 Kommentare

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Wenn die Bildungsoffensive sich entgegen weltweiter Lobbyinteressen dem Themenschwerpunkt “Autarkie“ widmen würde, wären Erderwärmung und Ressourcenverschwendung in 2-3 Jahrzehnten weltweit kein Thema mehr. Die Mehrheit aller will aber den Lebensstandard steigern und nicht beim Status Quo stehen bleiben. Schneller, höher, weiter - einfach mehr von allem - diese Mentalität ist der Grund für die Zerstörung unseres Planeten.
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NACH UNS DIE SINTFLUT ist falsch,
WIR SIND DIE SINTFLUT!
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Habe soeben im TV, - Nachrichten gesehn, dass im Kernkraftwerk
in Cattenom, eine Störung auf getreten ist, das ist bei mir UM DIE ECKE Und das ist nicht die Erste
Trägt so etwas nicht auch dazu bei unsere Umwelt kaputt zu machen ??
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.... Jupp, ich sag' immer nur wieder eines: Golfstrom !!!
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Jeder hat es selbst in der Hand
und kann die Schuld nicht irgendeiner Regierung oder sonst wem zuschieben
Der Einzelne hat nichts in der Hand, wenn er sich nicht in der Gruppe, Verein, Initiative, Interessensvertretung, Umweltverband oder Partei engagiert.
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Ich glaube nicht, dass jemand abstreitet, dass sich Klima, Umwelt und Natur verändern.
Das waren noch nie Konstanten, hat sich schon immer verändert, verschoben, mal schneller, mal langsamer.
Jedoch leidet der "zivilisierte" Mensch an maßloser Selbstüberschätzung, bei der Beurteilung seines Einflusses auf diese natürlichen Veränderungen.
Kann ja nichts mehr passieren unsere Mutti hat das ja auf max 2 Grad C befohlen.
Jörg, nicht zu vergessen, die Urteilsfähigkeit des Menschen auf “unnatürliche“ Veränderungen, dessen Ursache der Mensch ist !!
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