FLÜCHTLINGE UND ASYLANTEN

Leider gibt es inzwischen vermehrt Meldungen über Insassen von Flüchtlings- und Asylantenunterkünften, welche mit Rauschgift handeln. Da die Leute monatelang auf ihre Anerkennung oder Ablehnung als Flüchtling bzw. Asylant warten müssen, nicht arbeiten dürfen und so ohne jegliche Aufgabe 'herumhängen', ist es kein Wunder, wenn der eine oder andere auf dumme Gedanken kommt.

(Straffälligkeit und Gerichtsverfahren haben übrigens nur Auswirkung auf das Asylverfahren, wenn der Betroffene zu mindestens drei Jahren Haft verurteilt wird.)

Man sollte die Leute daher unbedingt beschäftigen, sie zum Besuch kostenloser Kurse in der deutschen Sprache, den deutschen Gesetzen, den deutschen Umgangsregeln und Gebräuchen und der deutschen Geschichte verpflichten. Außerdem sollte man ihnen auch zum Aufbau einer Berufsperspektive entsprechend ihrem Ausbildungsstand und ihrer Erfahrung berufliche Fortbildungskurse anbieten. Stattdessen werden die Mittel für Deutschkurse gekürzt. Dabei würden die hierfür verwendeten Steuergelder viele Folgekosten vermeiden. Verpflichtende Deutschkurse sind zur Zeit nur in den fünf Bundesländern Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein möglich. Nach dem Besuch von Deutschkursen könnten sich dann auch Leute aus verschiedenen Nationen auf deutsch unterhalten und dabei die Sprache üben.

Flüchtlinge haben ein Recht auf Arbeit, sie müssen aber auch in die Lage versetzt werden, es auszuüben. Diese Forderung stellte der Europarat bereits im vergangenen Jahr auf. Die 47 Mitgliedsländer, darunter 28 aus der Europäischen Union, wurden aufgefordert, bei verzögerten Anerkennungsverfahren sicherzustellen, dass Asylbewerber während dieser Zeit arbeiten können. So sollen Hürden beseitigt sowie Integrationsprogramme, Sprachkurse und Hilfen angeboten werden. Begründet wird die Forderung mit der Bedeutung der Arbeit für Flüchtlinge, aber auch mit dem Nutzen für die Gesellschaft, die Flüchtlinge aufnimmt. So müsse der Staat weniger für soziale Unterstützung ausgeben. Weiterhin werde der soziale Zusammenhalt gestärkt, denn Arbeit hänge mit anderen Integrationsbereichen zusammen.

Für den Einzelnen ist der Zugang zum Arbeitsmarkt wichtig für das Selbstwertgefühl, die eigene Würde und finanzielle Unabhängigkeit. Außerdem erleichtert Arbeit auch das Überwinden traumatischer Fluchterlebnisse.

In Deutschland Schutz suchende Flüchtlinge müssen durchschnittlich 7,1 Monate warten, bis ein Asylantrag im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bearbeitet ist. Afghanen warteten im Schnitt 16,5 Monate, Pakistaner 17,6 Monate. In keinem anderen Land ist der Bearbeitungsstau so groß wie in Deutschland.

Insgesamt wurden 2014 in Deutschland 202 645 Asylanträge gestellt, zusätzlich waren noch 134 015 Anträge aus 2013 anhängig. Obwohl die Regierung die Residenzpflicht und das Arbeitsverbot für Asylbewerber auf drei Monate verkürzt hat, bleibt den Flüchtlingen der Weg zum Job in der Regel wegen des schwebenden Asylverfahrens und der damit verbundenen Unsicherheit für potentielle Arbeitgeber versperrt.

Natürlich können wir nicht alle aufnehmen, die aus Krisen- und Kriegsländern zu uns kommen, man kann sie aber auch nicht einfach erst mal 'ablagern' und sich irgendwann mit ihrem Schicksal beschäftigen. Jeder Einzelfall muss schnellstmöglich überprüft und eine Entscheidung getroffen werden. Und wer die Anerkennungskriterien nicht erfüllt, muss umgehend in sein Heimatland zurück transportiert werden.

Und hier noch ein Text zum Thema aus Wikipedia:

Das Asylrecht für politisch Verfolgte ist in Deutschland ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht. Nach heftiger öffentlicher Debatte im Jahr 1993 wurde das bis dahin schrankenlos gewährte Asylgrundrecht aus Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG herausgenommen und nach Art. 16a Abs. 1 GG übertragen. In die vier folgenden Absätze sind die im Asylkompromiss beschlossenen Einschränkungen eingearbeitet worden:
Ausländer, welche über einen Staat der Europäischen Union oder einen sonstigen sicheren Drittstaat einreisen, können sich nicht auf das Asylrecht berufen (Art. 16a Abs. 2 GG).
Bei bestimmten Herkunftsstaaten (sog. sichere Herkunftsstaaten) kann vermutet werden, dass dort keine politische Verfolgung stattfindet, solange der Asylbewerber diese Vermutung nicht entkräftet (Art. 16a Abs. 3 GG).
Der Rechtsschutz wurde eingeschränkt (Art. 16a Abs. 4 GG).
Letztlich kann das deutsche Asylgrundrecht dadurch eingeschränkt oder ausgeschlossen werden, dass ein anderer Staat im Rahmen europäischer Zuständigkeitsvereinbarungen für die Schutzgewähr des Asylbewerbers zuständig ist und der Asylbewerber, ohne dass sein Asylantrag in der Sache geprüft wird, dorthin verwiesen wird.

Die Anerkennungsquote nach Art. 16a GG ist entsprechend gering und liegt seit 2002 bei unter 2 %.[1]

In einem weitergehenden Sinne wird unter dem Asylrecht auch die Anerkennung als Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention und die Feststellung von zielstaatsbezogenen Abschiebungsverboten (subsidiärer Schutz) verstanden, die im Regelfall ebenfalls im Asylverfahren und ohne besonderen weiteren Antrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitgeprüft wird. Die Erfolgsquoten der gestellten Asylanträge in Hinblick auf diese Schutzformen unterliegen größeren Schwankungen.

6 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das beste Beispiel ist Berlin,einige Bürger finden keine Preiswerten Wohnung aber für Flüchlinge sind auf einmal Wohnungen da,bei mir in der Umgebung wird soll ein Neubau errichtet werden und der Gipfel, Wohnungsbaugesellschaften haben Wohnungen an Rumänen vermietet aber wer bezahlt das habe mal nach gefragt keine Antwort
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wie, verdammt noch mal, kommen die an Rauschgift? Was soll ich von Menschen halten, deren Überleben gesichert ist, die meiner Meinung nach froh und glücklich über die Zuwendungen sein sollten und die nichts anderes in ihrem Schädel haben als zu dealen?
Das haben sie sicherlich auch schon in ihrer Heimat gemacht.
Dafür habe ich absolut kein Verständnis.
Die wollen das schnelle Geld machen, so sieht das aus. Wer dafür Verständnis hat, ist nicht mehr zu retten.
'froh und glücklich über die Zuwendungen sein sollten' ???
Über welche Zuwendungen sollten die Leute denn glücklich sein, wenn sie unter miesesten Bedingungen in bunt zusammengewürfelten Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Sprachen in von der deutschen Bevölkerung unerwünschten Unterkünften leben müssen und dazu noch überall angefeindet werden?
Ach, und deshalb dealen sie? Also wirklich!
Das Problem ist nicht lösbar es erschlägt uns es wird nichts getan ausser schönreden . Armes Deutschland
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren