Es ist keine Niederlage für die Menschheit

Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolini bezeichnete die Entscheidung der Iren als "Niederlage für die Menschheit".

Dabei hat er es nicht einmal eingeschränkt und von der katholischen Menschheit gesprochen.
Von 3,2 Mill. Abstimmungsberechtigten haben ca. 1,2 Millionen für die Homo-Ehe in Irland gestimmt. Da sich ca. 39,5 % der Abstimmungsberechtigten enthalten haben, waren 62% dafür und 48% dagegen.

Man kann sich darüber streiten, ob für diese wichtige Änderung eine andere Stimmenmehrheit hätte gefordert werden müssen / sollen / können.
Ob mindestens fünfzig Prozent der Abstimmungsberechtigten oder die Mehrheit derjenigen die eine gültige Stimme abgeben ist ein großer Unterschied.

Die Irländer haben von ihrem demokratischen Recht gebrauch gemacht und sich für eine Veränderung in Irland entschieden. Die 37,5% von 3,2 Millionen Abstimmungsberechtigten, können der Menschheit keine Niederlage zufügen. Wenn überhaupt, so war es nur eine Niederlage für die katholische Kirche in Irland.

Genau genommen hat sich nicht die Mehrheit der Iren für die Homo-Ehe entschieden, es war nur die Mehrheit derer, die eine gültige Stimme abgegeben haben.

1 Kommentar

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Wenn man die Wahlplakate in Irland gesehen hat (noch raffinierter ging's wirklich nicht), dann wundert einen das Ergebnis nicht. Wer will denn schon intolerant sein? (Heute, wo alle um jeden Preis modern sein wollen)!
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