Ein Traum vom Glück

Ein Traum vom Glück
Ein Traum vom GlückFoto-Quelle: fotalia.com

Einige Blicke habe ich erhaschen können, die Türe war nur angelehnt, die Tür, hinter der das Glück wohnt....

Hell war es dort, sonnendurchflutet der Raum und zum ersten Mal konnte meine Seele wieder atmen. Ich habe Wärme gespürt, Geborgenheit von Kopf bis Fuß, die meinen Körper in einen wohlig warmen Kokon verwandelte. Und während hinter den schallgeschützten Fenstern dunkle Nacht zu sein schien und der Regen von den dunklen Scheiben rann, war der Innenraum hell erleuchtet und in goldene Farben getaucht. Kein Maler hätte mir dieses Bild näher bringen können, als es die Athmosphäre dieses Raumes tat.

Da waren Arme die mich hielten und Hände, die sanft und liebevoll über meine Stirn strichen, so, als wollten sie jegliche negativen Gedanken verbannen, da mein Kopf diese Präsenz des Glückes noch nicht verstehen konnte. Meine Augen wanderten staunend durch den Raum und meine Ohren konnten sich nicht satthören an dieser wunderschönen Melodie, die gleich einer Wolke durchs Zimmer zu schweben schien und deren Klang selbst mein Herz erreichte. Weich fühlte es sich an in meiner Brust und die zartenTöne schlangen sich wie Efeu um jede einzelne Narbe.

Wie gerne wäre ich geblieben, an diesem Ort, der mir Hoffnung und Heimat zugleich war, an dem ich atmen und staunen konnte, der mich so liebevoll einhüllte und Wärme mir gab, dort, wo ich fror. Doch sanft schoben mich die Hände zurück, zum Ausgang hin. Und während ich noch im Hinausgehen einen letzten, sehnsüchtigen Blick über meine Schulter warf, schloß sich ganz leise die Türe.


Foto: fotalia.com

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14 Kommentare

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Liebe Monika,
deine schöne Geschichte spricht mich sehr an, wunderbar gefühlvoll erzählt.
Herzlichen Dank, Peter-Piet! Ich freue mich, wenn sie Dir gefallen hat!
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Monika, soviel Poesie ist in dieser Geschichte, danke dafür Liebe Grüße Eva
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Ein sehr poetisch beschriebener Traum Monika. Es bleiben viele Möglichkeiten offen für eigene Interpretationen.
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Liebe Monika --- wie immer --- deine Beiträge sind so gefühlvoll .. ich tauche dabei ... für Minuten in eine andere Welt ein ...
Ich bewundere und beneide dich --- um dein Talent
lichen Dank, lieber Horst, für dieses schöne Kompliment!
... es tut mir immer soooooooooooo gut -- deine Beiträge
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Liebe Monika,
eine sehr einfühlsame Geschichte, die ganz bestimmte Saiten in mir anklingen lässt. So stelle ich mir das Jenseits vor.
Danke, dass wir an Deinem wunderbaren Traum teilhaben dürfen!
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Liebe Monika, vielen Dank dafür, dass dich dazu entschieden hast, uns von deinem Besuch zu erzählen. Ich war neulich auch dort, deswegen hat mich dein Bericht sofort angesprochen.
Nur würde ich diesen Raum nicht so detailliert beschreiben können. Die Botschaft für mich war so: schau´ mal, so sieht es hier also aus. Alles ist bestens. Wir sind hier ein starkes team. Und wir wuppen das hier, ganz ohne Werbeagentur.

Der Becher des Lebens: es war ein wenig so, als hätte ich einmal ganz tief auf seinen Grund schauen können. Normalerweise, wenn man nur so dran nippt, macht es einen albern, hochmütig, ängstlich, zornig, selbstgefällig usw., je nach aktueller Gemengelage. Und man denkt sich nix weiter dabei.

Aber auf dem Grund des Bechers - wartet die Liebe. Und je nach Gemengelage macht sie einen dann albern, hochmütig, ängstlich, zornig, selbstgefällig usw. Nur diesmal wird man gleichzeitig ein wenig nachdenklich ...
Ich danke DIR, lieber Rolf!
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Liebe Monika, ich habe es zweimal gelesen. Wunderschön hast du deinen Traum beschrieben.
lichen Dank, liebe Marga!
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Monika, es wäre schön, wenn Du uns verraten hättest, wo man diesen Ort des Glückes finden kann. Oder gibt es den nur in Deiner Phantasie?
Vielleicht, lieber Friedhelm, ist es auch meine Auffassung vom Paradies?!
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