Blatter ein Zeichen unserer Zeit!

Blatter ein Zeichen unserer Zeit!
Es lebe der Kaiser, gehängt sei der Kaiser.
Was für ein Schauspiel hat uns der Fußball, der eigentlich die schönste Nebensache der Welt sein sollte, jetzt geliefert?
Ich möchte jetzt hier nicht wiederholen was alles von mehr oder weniger Berufenen, gesagt worden ist.
Aber ich, als Otto-Normalverbraucher, was den Fußball angeht , muss als kritischer Bürger zu den Vorgängen um Blatter was sagen dürfen.
Jetzt wird schon hinter den Kulissen gedreht was das Zeugs hält, ein potenter Nachfolger oder "rin" muss her.
Ob der Prinz von ....oder gar der gottgleiche Beckenbauer unser DFB Häuptling oder auch andere, werden schon gehandelt. Vor der Wahl haben diese Kandidaten Blatter. zwar kritisiert, aber ernst zu nehmende Versuche, die Wahl zu verhindern, gab es nicht.
Nach der Wahl dann die Versöhnung, nach dem Motto: "Auch bei politischen Wahlen kommen die Gegner in einer Koalition zusammen und arbeiten gut miteinander."
Beckenbauer umarmte ja auch noch (bildlich gesprochen) den wieder gewählten Blatter.
Man ist ja in guter Gesellschaft. Der doch so sportbegeisterte Putin mischte sich ein.
Auch der Zar von Russland machte vor der Wahl von Blatter deutlich, wie unerträglich er es findet, dass die USA sich in den unabhängigen Sport einmischt indem sie Funktionäre der Fifa verhaftet. Wie Putin meint, alles nur um die Fußball WM Russland streitig zu machen.
Wie ich meine, den Putin wird ja wohl keiner als Nachfolger von Blatter vorschlagen. Die anderen von mir hier genannten, einschließlich Beckenbauer, sind für eine Reform der FIFA jetzt schon verbrannt. Sie hatten allesamt vor der Wahl kein Rückgrat.
Der einzige der mich überzeugt hat, war der Engländer Greg Dyke, Chef des englischen Fußballverbandes. Der hat vor der Wahl und auch nach der Wahl dem Blatter und seinem Tross den Fehdehandschuh vor die Füße geworfen. Er ist sich und der Sache treu geblieben. Er, oder Leute dieses Schlages, können die FIFA von Grund auf verändern. Die Anpasser, die oben genannt worden sind, werden im vorhandenen Sumpf untergehen oder in die Fußstapfen der Blatters dieser Welt treten.
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1 Kommentar

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Er hat Fußball zur Volksdroge Nummer eins gemacht. Ein genialer Schachzug, denn Fußball lässt sich problemlos mit anderen Drogen wie Alkohol und Stadionbratwurst kombinieren. Und als ob das noch nicht verrückt genug wäre, bezahlen Unternehmen Millionen, damit ihr guter Name mit der Droge in Verbindung gebracht wird.

Ein Vorgang, den man nicht ganz zu Unrecht Bandenwerbung nennt.
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