Der Berliner Dom - Eine Kirche von nationaler Bedeutung

Berliner Dom
Berliner DomFoto-Quelle: Foto: Jürgen Marquwardt

Der Berliner Dom mit seiner markanten Kuppel ist die größte Kirche Berlins und versteht sich als ein zentraler Ort der evangelischen Kirche in Deutschland. Weit über die Grenzen der Kirchengemeinde und der Stadt hinaus zieht er Jahr für Jahr hunderttausende Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland an.

"Der Berliner Dom ist eine Kirche von nationaler und hauptstädtischer Bedeutung. Mit seiner Hohenzollerngruft ist er ein Erinnerungsort deutscher Geschichte - er ist als Denkmal der Architektur des Historismus ein Touristenmagnet Berlins und zugleich eines ihrer Wahrzeichen.“ (Auszug aus der Satzung der Berliner-Dom-Stiftung)

Der Dom steht im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel, die hier Museumsinsel genannt wird.
Er wurde 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock errichtet.
Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus der zentralen Predigtkirche unter der Kuppel sowie der Tauf- und Traukirche. Das Hauptportal befindet sich auf der Westseite des Gebäudes am Lustgarten. In der Gruft des Doms ruhen 94 Mitglieder des Hauses Hohenzollern aus fünf Jahrhunderten.
Die Gesamthöhe beträgt 116 Meter auf einer Grundfläche von etwa 73 Meter × 93 Meter. Die Kuppel hat eine Scheitelhöhe von 74,8 Metern bei einem Durchmesser von 33 Metern. Der Dom bietet etwa 1650 Sitzplätze.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt. Erst 30 Jahre später begann der Wiederaufbau der zerstörten Kirche und wurde 1983 mit den Außenarbeiten am Dom abgeschlossen. Die Innenarbeiten wurden 2002 mit der feierlichen Enthüllung des achten und letzten Kuppelmosaiks beendet.

Im Berliner Dom finden neben den regelmäßigen Gemeindegottesdiensten auch Gottesdienste anlässlich von Staatsakten oder wichtigen politischen Ereignissen der Bundesrepublik Deutschland statt. Quelle: Berliner Dom-Stiftung, Wikipedia. Fotos: Klaus Tolkmitt, Jürgen Marquwardt (Außenansicht Dom)

Besichtigung / Öffnungszeiten
Montag bis Samstag 09.00 - 20.00 Uhr
Sonntage und Feiertage 12.00 - 20.00 Uhr
Vom 1. Oktober bis 31. März nur bis 19.00 Uhr geöffnet
Keine Besichtigung während der Gottesdienste oder Veranstaltungen.

Preise / Domerhaltungsgebühr Altarraum
Besichtigung
7,- Euro, / erm. 5,- Euro
Audioguide in den Sprachen deutsch, englisch, spanisch, italienisch, französisch, russisch 3,- Euro.
Kurzführungen in deutscher Sprache sind im Eintrittspreis enthalten.

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwergeschädigte, Rentner und Gruppen ab 20 Personen.
Eine Eintrittskarte berechtigt zur kostenlosen Mitnahme von drei Kindern bis 18 Jahren.

2 Kommentare

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ich finde: die Hauptstadt haben sie wirklich sehr gut hinbekommen. Wie mit einem feinen Pinsel von West nach Ost viel renoviert und neu gestaltet. Und der Dom steht mitten drin in einer Sammlung großer Gebäude. Den Palast der Republk vermisse ich nicht
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Guten Morgen Klaus,

muß unbedingt mal wieder nach Berlin eilen und vieles von dem ansehen, was Du so wunderbar vorstellst.

Grüßli aus München
Rixa
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