Bob Dylan und der Laubfrosch - Was sind Eure Lieblings-Songs aus den Sixties?

Joan Baez and Bob Dylan 1963
Joan Baez and Bob Dylan 1963Foto-Quelle: gemeinfrei
Aktualisiert:

Was Bob Dylan mit einem Laubfrosch zu tun hat

Liebe Liebhaberinnen und Liebhaber der Musik der 60er Jahre - wo seid ihr ?
Im Juli 1965, also vor genau 50 Jahren, erschien zum ersten Mal Bob Dylans „Like a Rolling Stone“ in den Charts, einer der schönsten Songs der Popgeschichte. Und Dylan wurde damit Vorbild und Inspiration für unzählige andere Singer / Songwriter. Heute führt „Like a Rolling Stone“ die Liste der 500 besten Songs aller Zeiten an.

Aus diesem Anlass:
Zum Erfahrungsschatz von uns Oldies gehört u.a. dies: wir konnten, durften diese ca. sechs bis sieben Jahre andauernde Zeit einer ganz außergewöhnlichen musikalischen Hochblüte erleben – und zwar live!!
Die Wellen der Kreativität sind so dermaßen hoch geschlagen in den 60ern: unzählige unvergleichliche Liedzeilen und Töne fielen in dieser Zeit wie Schneeflocken vom Himmel.
Wunderschön verpackte kleine Offenbarungen von pulsierendem schöpferischem Leben.

Im Himmel erzählt man sich die Geschichte so: in der Zeit Anfang der 60er Jahre war es in der westlichen Welt überall extrem verstaubt geworden. Überall „der Muff von tausend Jahren“. Und dieser Muff drang sogar bis zum Sitz der Götter, mit der Folge, dass sich die Musen dort glatt eine Staub-Allergie geholt haben. Und dann saßen sie da zusammen und überboten sich gegenseitig im herzhaften Niesen.
Ja, und diese geballte befreite Energie, die haben dann einige Musiker hier auf der Erde
gewittert und gleich umgesetzt.

Ein Musik-Journalist und Dylan-Biograph sagte dazu, etwas mehr geerdet: was praktisch über Nacht wie weggespült war, das war „das Seichte, das plötzlich von Schönen überrumpelt wurde, welches, einen Moment lang, die Wahrheit war.“

Ja, genau 50 Jahre ist das her. Jubiläumsatmosphäre winkt. Und – … da wäre noch etwas. Ja - …bitte?

Die Erkenntnisse der Naturwissenschaften kommen in unserer Zeit immer mehr im allgemeinen gesellschaftlichen Bewusstsein an. Erinnert sei da nur an Konstantin Weckers Song über die Materie als „Gefrorenes Licht“. Das war 2011.

Vor kurzem hat sich dann eine Forschungsgruppe mit der Frage beschäftigt: Wenn die Materie gefrorenes Licht ist, was ist dann der Mensch, der Mensch heute? Herausgefunden haben sie: der heutige Mensch ist so etwas wie ein Laubfrosch, ein Laubfrosch in der Winterstarre!

Nicht nur das haben die Forscher herausgefunden. Die Frage stellt sich ja auch gleich, was macht man denn mit so einem Frosch, damit ein Mensch draus wird? Sollen wir ihn an die Wand klatschen, so wie im Märchen?

Nein. Die Forscher berichten: beschallen wir diesen Laubfrosch mit Musik, vorzugsweise mit Musik aus den 60er Jahren, dann kommt plötzlich Leben in die Bude: er beginnt, sich am ganzen Körper zu schütteln, der Frosch, die Vorderbeinchen im Takt aneinander zu klappen, zieht auf einmal ganz freundlich seinen Zylinder, wenn er jemandem auf der Straße begegnet usw. Er blüht richtig auf.


Liebe SB´ler und Sb´lerinnen, das ist meine Bitte: verstärkt 60er-Jahre-Musik hören in der nächsten Zeit !! Auf dem eben gezeigten Hintergrund ist jedes von euch angehörte Musikstück (oder auch nur erinnerte Musikstück) wie ein Durchlauferhitzer gegen die emotionale Kältestarre u n s e r e r Zeit!


Kältestarre kann auch eine „strukturelle Kältestarre“ sein, was sich ja auch schon reichlich eisig anhört. Damit meine ich: allgemeine Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit, Befangensein in den eigenen Konzepten, Abschottung, Zulassen von Ignoranz gegenüber anderem als Reaktion auf fortschreitend unüberschaubar werdende Lebenswirklichkeiten usw.

Aber: damit wir etwas ausrichten können, dazu müssen wir schon viele sein. Es ist nämlich ein großer Frosch, ein ziemlich großer …!

Brennen wir ihm also ein Loch in den Pelz, dem Laubfrosch. Und keine Sorge. Er wird es nicht als Schmerz sondern als angenehmes Kribbeln erleben.

Wie soll das konkret vor sich gehen? Ich denke, das wird schon jeder für sich herausfinden. Eine Möglichkeit wäre z.B:: Musikhören für´s eigene Vergnügen mit 85% und 15% für den Frosch … Kann man sich ja so vornehmen und dann am besten gleich wieder vergessen.

So, sail on silver boys and girls, auf diese Weise kommen wir heute also irgendwie doch noch dazu, die Welt zu verändern !

Ganz herzlichen Dank schon jetzt an alle, die sich hier beteiligen wollen!

Liebe Grüße
Rolf


Hier meine persönlichen Lieblings-Songs,
die ich mindestens 5 mal am Tag hören könnte:

“Dedicated to the one I love “, Mamas & Papas
“God only knows”, Beach Boys
“Imagine”, John Lennon


und, und, und …

29 Kommentare

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--> "Und dieser Muff drang sogar bis zum Sitz der Götter ..."

Wenn schon Bob Dylan Ausgang der Zeitreise ist, bitte schön ...
https://www.seniorbook.de/profil/pet...f5c3b8b45c5
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Jim Morrison...damals mein absoluter Traum....
....meiner auch, war mal an seinem Grab vor Jahren.
Meine Idole - Hendrix, Marvin Gaye - auch alle nicht mehr da
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Mein absoluter Lieblingssong von 1967.......

Der Text ist zwar ziemlich wirr.....aber die Melodie...aaaahh....
Die ersten Töne verursachen eine Gänsehaut bei mir...
Ich liebe ihn heute noch...
Ich auch, liebe Moni....
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.. meine erste, vom Taschengeld, gekaufte Platte
die Eltern waren nicht sehr erfreut


und nachdem ich die Stones auf dem Plattenspieler rauf und runter dudelte ---- machten sie sich ernsthafte Sorgen --
---- ganzbreitgrins ------
Heute noch meine Lieblings-Band
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