Marion Kracht hüllenlos schön für PETAs neue Veggie-Kampagne-exklusiv Interview auf PETA50Plus

Schauspielerin Marion Kracht lebt seit 25 Jahren vegetarisch
Schauspielerin Marion Kracht lebt seit 25 Jahren vegetarischFoto-Quelle: © Caroline Pitzke für PETA

Marion Kracht ist aus der deutschen Film- und Fernsehlandschaft nicht wegzudenken – seit mehr als 40 Jahren steht die Schauspielerin für TV- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Neben der Familienserie “Diese Drombuschs” spielte sie unter anderem in “Liebe, Babys…” sowie “Familie Sonnenfeld” und gewann für ihre Leistungen die Goldene Kamera. Auf dem neuen Motiv der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. zeigt sich die Berlinerin jetzt hüllenlos. “Immer eine Sünde wert …” lautet der Slogan der farbenfrohen Kampagne, die optisch an die Versuchung der Eva aus dem Paradies erinnert. Im Making-of-Video des Shootings erklärt Marion Kracht, warum sie vor 25 Jahren beschlossen hat, vegetarisch zu leben und wie diese Entscheidung sie fit und gesund hält. Ab Mitte Juli sind die Motive bundesweit an Plakatwänden zu sehen; gehängt werden die Poster unter anderem in Berlin, München und Hamburg.

“Fleisch zu essen ist nicht mehr als eine Angewohnheit, und die lässt sich ändern”, so Marion Kracht. “Als ich 1989 für eine Urlaubsreise in Indien war, habe ich die tolle vegetarische Küche kennengelernt und meine Ernährung danach schnell umgestellt. Das hat sehr viele Aspekte meines Lebens bereichert. Ich fühle mich körperlich gut und seelisch ausgeglichen. Gleichzeitig macht mir meine große Leidenschaft – das Kochen – noch mehr Spaß.”

Anfang Mai ist Marion Krachts erstes Kochbuch “Kracht kocht” im Cadmos Verlag erschienen, in dem die Schauspielerin viele ihrer eigenen Rezepte verrät. Sämtliche Gerichte sind sowohl vegetarisch als auch vegan zuzubereiten. Und auch über die Ernährung hinaus ist das Thema Tierrechte für Marion Kracht eine Herzensangelegenheit. Bei der Fashion Week 2015 in Berlin präsentierte sie ihre zweite vegane Modekollektion für die LANA natural wear GmbH.

Jedes Jahr sterben alleine in Deutschland etwa eine Milliarde Tiere für die Tierhalteindustrie – sie werden in Schlachthöfen getötet oder sterben in den Produktionshallen. Ohne Betäubung brennen Arbeiter Kälbern die Hornansätze aus, kürzen Küken die Schnäbel, schneiden Ferkeln die Ringelschwänze ab und kastrieren männliche Tiere.

Fleisch und andere tierische Produkte enthalten neben Cholesterin und ungesunden gesättigten Fettsäuren häufig auch antibiotikaresistente Keime. Die möglichen Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit. Eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung kann nicht nur vor Krankheiten schützen, sondern entspricht zudem aktuellen ernährungs- und umweltwissenschaftlichen Empfehlungen.

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Menschen, die kein Fleisch essen, führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.

http://www.peta50plus.de/ ist Deutschlands führendes Online-Magazin zu Tierrechtsthemen und veganem Leben. Das exklusive Interview mit der beliebten Schauspielerin jetzt auf PETA50Plus.

1 Kommentar

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Wie mit übel Tieren umgegangen wird, dass sie mit Medikamenten gefüttert werden, damit sie 'ertragreich' sind, dass zu viel Fleisch gegessen wird, stelle ich nicht abrede. Und dass pflanzliche Kost prozentual den Vorzug innerhalb der eigenen Ernährung gegeben werden sollte, ist nicht von der Hand zu weisen.
Doch, im Artikel sprichst Du Indien an. Erstens ist die indische Küche durchaus nicht nur vegetarisch und zum zweiten werden alle heilige, nicht gegessenen Kühe zu Leder verarbeitet. Hier sagt kein Mensch etwas. Vegetarisch oder gar vegan essen, dann aber die Lederhandtasche von Gucci präsentieren, den teuren Ledergürtel aus Fischhaut herzeigen und in Lederschuhen geht es sich angenehmer als in Gummitretern. Apropos Gummitreter. Wieviel Chemie ist nötig, um textile Schuhe wenigstens Wasser abweisend zu machen?
Auch der Verbrauch an Baumwolle insgesamt ist sehr hoch, der Einsatz von Chemie unvermeidlich, abgesehen vom Wassereinsatz. Einzig Hanf wäre eine Alternative. Doch der Anbau ist mit hohen behördlichen Auflagen verbunden. Die hiesige Hanf verarbeitende Industrie spielt kaum eine Rolle, wird klein gehalten.

Was ich damit sagen will ist, dass es insgesamt einen sorgsamen Umgang mit allen Recoursen bedarf. Das gilt für die Nahrungsmittelindurstrie genauso wie für Landwirte und Verbraucher.

Es mag einer Lebensphilosphie entsprechen, kein Fleisch, keinen Fisch, überhaupt nichts tierisches zu sich zu nehmen. Ob das wirklich gesund, darüber ließe sich auch trefflich streiten. Gesundheit hängt nicht zuletzt von einer insgesamt positiven, bejaenden Lebenseinstellung ab und nicht so sehr, ob das Grillgut am Samstag Abend aus Schwenkbraten oder Zucchini besteht.
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