Karte von der Bibelarbeit auf dem Ök. Frauenkongress

Die bedeutenden Frauen in den urchristlichen Gemeinden - nur beiläufig erwähnt

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern

Immer in den Geschichtszeugnissen, auch in den heiligen Büchern, sind Frauen auch in vorderer Reihe mit vertreten. Wären sie es nicht gewesen, sie wären nicht einmal erwähnt worden.

Bei der Spurensuche, die auf dem Ökumenischen Frauenkongress von Evangelischem und Katholischem Frauenbund in Augsburg stattfand, wurden solche Zeugnisse über Frauen, zum Gegenstand des Nachdenkens genommen. Das böse Pauluswort stand dabei im Raum, wurde aber nicht eigens thematisiert. Stattdessen: Auch in den Paulusbriefen diese Zeugnisse von den aktiven ersten Christinnen. Und sei es nur so klein und beiläufig wie im 1. Korinter 1, wo es unter 11 heißt: Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt." Dem großen Partner hintertragener Streit in einer Gemeinde, die sich im Haus der Chloe also versammelte und in dem sie als Hausherrin gewiss keine geringe Rolle spielte.

Wir hörten auf dieser Fährtensuche auch von Jüngerinnen, Apostelinnen wie Junia, nach der in Augsburg eine Kirche benannt ist, die erst im Sommer Stätte eines ökumenischen Frauengottesdienstes war. Wir konnten uns unseren eigenen Reim darauf machen über den so oft verschütteten und sogar verleugneten Anteil der Frauen an der christlichen Religion von allen ihren Anfängen an. Eingebettet in die jüdische und auch römische Tradition, hatten sich mit Christus nicht nur Männer, sondern auch zahlreiche Frauen auf den Weg gemacht. Sie waren da, sie waren dabei. Wie damals so seither und auch heute. Oft ist es schon betont worden, von Laiinnen, von Theologinnen und Theologen. In dieser unaufdringlichen und behutsam geführten Bibelarbeit konnte an dies angeknüpft und der wesentliche Anteil der Frauen am Christentum wieder neu entdeckt und bedacht werden.

3 Kommentare

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Und wenn man wissen will, wie die Stelle "Die Frau schweige in der Gemeinde" im historischen Kontext zu verstehn ist: Hier spricht eine Frau drüber :
Was wird schön geredet?
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Sehr schön, dass sich jemand die Mühe macht, auch die Frauen zu nennen
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