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Anne Gesthuysen, Wir sind doch Schwestern, Titelbild

Anne Gesthuysen, Wir sind doch Schwestern

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern

Auf dem großen Tellemannshof am Niederrhein weiß Katty, wie man Feste feiert. Denn sie
ist schon seit ihrem dreizehnten Lebensjahr auf dem Hof, der für sie und ihre Schwestern Gertrud
und Paula zeit ihres Lebens Bedeutung hatte. Katty das Nesthäkchen unter den drei Schwestern und der Fels in der Brandung, ist mit ihren 84 Jahren die Gastgeberin zum hundertsten Geburtstag
ihrer Schwester Gertrud. Zudem soll noch geklärt werden, dass Gertrud, die ihr Leben als Lehrerin verbrachte, nun endlich zu Katty auf den Hof ziehen soll.

In Rückblicken auf das letzte Jahrhundert, auf zwei Weltkriege und das Schicksal der drei Schwestern verstehen wir, warum dieses Anliegen so schwer zu verwirklichen ist. Doch Gott sei Dank gibt es da noch Paula. Mit ihren 98 Jahren kann sie zwar kaum noch sehen, hat aber immer
ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Paula liebt und versteht beide und so gelingt es ihr immer, zwischen den beiden Temperamenten zu vermitteln.

Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben und dazu das Porträt eines ganzen Jahrhunderts schildert dieser anregende und humorvolle Roman und verbindet gekonnt die Gegenwart mit der Vergangenheit. Selten wurde das Leben von Frauen in der Provinz so anregend geschildert
wie in diesem Buch. Dabei gibt es auch noch einen guten Rat, wie man hundert Jahre alt wird: „Starker Kaffee ohne alles und jeden Tag um elf einen Schnaps“!

Dieser Roman hat reale Vorbilder. Die drei Großtanten gab es wirklich und die Autorin kann sich noch gut an sie und ihre Geschichten und Anekdoten erinnern. Charmante Unterhaltung, fast so gut wie eine schöne Familienfeier.

Quelle: def aktuell 2015/4

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