AHNEN ehren

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wartenFoto-Quelle: Zeitung Tempo Hrvatska

Der Christliche Feiertage Alle Heilige und Alle Selen sind vorbei.
Wie an vielen anderen Orten wird auch in meine erste Heimat, Kroatien, speziell in den Hauptstadt Zagreb, diese Tradition sogar unter Kommunistische Regierung, sehr ernst und in würde zelebriert.
Menschen bedenken ihre verstorbene Angehörige, in dem sie die Gräber aufsuchen oder wenn Diese nicht vor Ort sind, irgend ein Friedhof in der Nähe, wo sie an dazu bestimmte Plätze, Blumen hinlegen, Kerzen anzünden, in Gedanke und in Erinnerungen die Verstorbene würdigen.
Nachts leuchtet dann der Himmel über diesen Stadtteil sehr lange.

An den Tagen, wälzen sich im Zagreb zu Fuß oder mit Bussen Richt Friedhof, bis spät in die Nacht, ganze Ströme von Menschen, für die Autos ist an diesen Tagen Zufahrt, zu den wunderschönen und sehr alte, Hauptfriedhof Mirogoj, nicht gestattet.
Obwohl die Busse in 3 Minuten Takt pendelten, zog sich dieses Jahr die Schlange, der auf gebühren freie Bus Wartenden, fast 2km, durch den Stadtzentrum über den Marktplatz, bis hin zu der Bus Haltestelle in der Nähe des Domes. Wie man am Bild sieht, waren die geduldig Wartende in diese lange Schlange anscheinend sehr diszipliniert, was in Großstätten nicht immer so ist.

Diese Massen Ritual im Meer der Kerzen, mit anderen Menschen still die Ahnen zu bedenken, hat mich als Kind sehr beeindruckt.
Ich bin dankbar für diese Prägung und handle noch heute so. Nicht aus christliche Tradition sondern aus innere Bedürfnis. Egal wo ich mich an diesen Tag aufhalte, ich gehe zu Friedhof, zünde eine Kerze an und verweile dort in der Stille.
Ich bedenke meine Ahnen deren Spuren ich weiter Gehe, meine Lieben die schon auf der andere Seite sind und auch die Symbolische Ahnen und Ahninnen, die mich mit ihren Geist oder mit ihre Handlungen in ihre Bahn gezogen haben.

Tradition der Christliche Kirche am 1 und 2 Novembar ist für mich ein Anker, ein Anlas sich zu erinnern und eine Möglichkeit etwas für mich Würdevolles mit Vielen zu teilen, egal wo.

4 Kommentare

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Roland D.
Ich betrachte deine Frage nicht als Provokation.
Vielleicht ist im Überschrift ehren aus diese Sicht nicht glücklich gewählt, sich erinnern, besinnen auch an solche mit "schwarze Weste" bestimmt nicht.

Meine Meinung nach hat jede Zeitabschnitt hier auf Erden seine Menschen wie du und ich, seine Helden, seine Verbrecher, seine Mitläufer. All gehören zu diese bestimmte Zeit. Eine oder andere
auszuschließen wird diese Zeit nicht besser machen. Die sind auch Ahnen, ob wir sie als Einzelne oder als heutige Gesellschaft ehren oder nicht und Alle haben uns eine Botschaft hinterlassen.

Eine oder andere zu verdammen, zu ignorieren oder ähnlich ändert diese Tatsache nicht. Dass nicht heißt alles richtig zu finden und nimmt uns nur die Möglichkeit unsere Zeit anders oder sogar besser zu machen.

Meine Generation hat eine relativ größere Freiheit beide Seite zu betrachten und freier zu entscheiden wie sie damit umgehen kann und möchte. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ob wir tatsächlich besser machen wird erst die Zukunft zeigen.
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Schlechtes Pflaster hier, Katica - für das "Ehren der Ahnen" Dann müssten wir ja auch UNSERE Ahnen ehren - auch die mit den "unverzeihlichen Sünden" - von denen sich die Nachkriegsgeneration in Deutschland komplett und gnadenlos verabschiedet hat - und sie lieber nie mehr erwähnt - und sie auch gar nicht mehr kennen will! Wie sieht das mit euren "Ahnen" aus? Die hatten ja auch nicht alle eine saubere Weste, nicht wahr? "Ehrt" ihr die trotzdem?
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Liebe Sylvia, meine empfinden nach schließt Eine das Andere nicht aus, ich werde sagen es ergänzt und stütz sich gegenseitig.
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Liebe Katica, an Tote zu denken oder ihrer zu gedenken, da braucht es keines besonderen Tages. Meine Ahnen sind mir in vielen Situationen sehr präsent.
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