Sake-News -- Nützliche Fakten?

Sake-News -- Nützliche Fakten?

Wem nutzt welche Wahrheit?

Dass es – zumindest in den täglich verlautbarten Nachrichten – nicht nur eine Wahrheit gibt, dass also der Wahrheitsgehalt einer Nachricht abhängig ist von dem jeweiligen Verkünder, das erleben wir nun seit einiger Zeit fast täglich. Selbst wenn es sich um vermeintlich unumstößliche Tatsachenberichte handelt, ist der Nachrichtenkonsument gut beraten, wenn er den Text selbst nicht für bare Münze nimmt, sondern herauszufinden sucht, wer ihn verbreitet hat. Auch sollte er sich jeweils fragen, wem die Nachricht wohl nützen könnte ( cui bono ? ) oder welcher Zweck mit der Verbreitung erzielt werden soll.

In Anlehnung an eine englische Redewendung („for the sake of something, um
einer Sache willen; for the sake of somebody, einer Person zuliebe) könnte man also bei einer solchen Nachricht von 'sake-news' sprechen, zumal dieser Ausdruck sowohl lautlich wie inhaltlich an 'fake-news' erinnert.

Wohlgemerkt: 'sake-news' sind nicht immer 'fake-news', also bewusst gefälschte Nachrichten. Sie werfen auf die berichteten 'Fakten' jedoch ein besonderes Licht, je nachdem, von welcher Quelle sie stammen und mit welcher Absicht sie verbreitet werden.

Es fällt wahrlich nicht schwer, Beispiele für 'sake-news' zu finden. Ich bin sicher, in den Kommentaren zu diesem Beitrag wird sich das eine oder andere Beispiel finden.
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Hier ein weiterführender Link zu diesem Thema:
https://www.omnisophie.com/wp-conten...ke-News.pdf

3 Kommentare

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Glaube nicht was du liest, verlasse dich auf das was du siehst. Das sollte man beherzigen.
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Auch Halbwahrheiten sind Lügen, genauso wie persönlich eingefärbte Berichte einiger sogenannten seriösen Zeitungen.
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Das ist ein bemerkenswerter Hinweis -

Ich finde es bereits sehr bezeichnend, dass man sich von dem deutschen Wort "Lüge" verabschiedet und solche hässlichen Neologismen erfindet.
Eine von wem auch immer angeordnete Verfälschung oder Vertuschung der Wahrheit ist eine Lüge, und die Verlogenheit der Berichterstatung empfinde ich auch als Unterschätzung der bürgerlichen Intelligenz.
Die Verlogenheit besteht mitunter auch in "Auslassungen". Da wird z.B. von einem Mord berichtet, aber die Mörder werden nur teilweise beschrieben.

Da wird von einer "mutmaßlichen" Vergewaltigung berichtet, obwohl längst feststeht, dass eine Massenvergewaltigung stattgefunden hat.

Ich meine, dass man früher von Qualitätsmedien sprechen konnte - heute muss man zu unterscheiden lernen.
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