Gibt es ein Jenseits?

Sternstunde Religion - Eugen Drewermann: Gibt es ein Jenseits?


"JENSEITS (als Substantiv) ist ein etwa seit dem Beginn der Moderne im Deutschen geläufiger Begriff zur Bezeichnung einer „anderen Wirklichkeit“, die sich nach mythischen, religiösen und mancherorts esoterischen Vorstellungen jenseits der Naturwirklichkeit befindet und ausschließlich in nicht von Naturwissenschaften verstandenem Daseinszustand wahrgenommen werden kann. Den Gegensatz dazu bildet das „Diesseits“ als Gesamtheit der Phänomene, die im Daseinszustand der Naturwirklichkeit wahrgenommen werden können und den Gesetzen der Natur gehorchen. Das Jenseits wird auch zum Bereich des „Himmlischen“, mitunter auch des „Übernatürlichen“ gezählt. Damit wird ein Unterschied zwischen Naturwirklichkeit, „Gotteswirklichkeit“ bzw. „übernatürlicher Wirklichkeit“ angenommen, wobei der mehrdeutige Begriff „natürlich“ als Synonym von „diesseitig“ verwendet wird."
(Quelle: Wikipedia)

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14 Kommentare

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Warum sind wir Menschen immer so arrogant, denn:

Das Leben ist eine schreckliche Unterbrechung des Nichts.

sagte Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837 - 1898), kurz: Sissi, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn

...und damit hat sie recht.
Findest du es schrecklich? Wirklich? Das ist mir völlig unverständlich. Es ist zwar nicht grad ein Zuckerschlecken aber ungeheuer spannend.
PS: Mit Sissi hätte ich nicht tauschen wollen, weder mit der echten noch mit Romy Schneider.
Ich finde es schrecklich, dass wir die Arroganz besitzen etwas ganz besonderes zu sein.

Dem ist nicht so wir gehören zum gesamten System, wir hatten lediglich das Glück uns so weit zu entwickeln.
Aber das Sissi-Zitat sagt ja aus, dass wir die "Pflicht" hätten, in diesem "schrecklichen" Leben fürchterlich unglücklich zu sein....
Und ich finde, für das Glück, dass wir uns so weit entwickeln konnten, wie du ganz richtig gesagt hast, dürfen wir ruhig auch ein wenig dankbar sein.
Oh nein das sagt sie nicht, sie drückt damit aus, das es weder ein "Vorher" noch ein "Nachher"gibt.

...und wem sollen wir danken etwa Charles Darwin weil er Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion nachgewiesen hat?
wize.life-Nutzer, ich sehe das ähnlich:
Das Leben beginnt vielversprechend, endet mit dem Tod und dazwischen ist das Leben für die einen schön und für die anderen schrecklich, mit vielen Grauabstufungen.

Ich glaube an kein personales Leben nach dem Tod, und da ICH danach nicht mehr existiere, ist mir die Frage nach dem Jenseits auch relativ egal.

Anm.: Mit dieser Weltsicht kommen die meisten ganz offensichtlich nicht zurecht und hoffen deshalb auf ein personales Weiterleben im Jenseits, wie und wo das auch immer möglich sein soll. Für mich sind das illusionäre Träume SINN- und SEINS-SCHWACHER Menschen.
Was die Dankbarkeit anbetrifft., Man kann dankbar sein fürs Leben - einfach nur so, weder Gott noch Darwin noch den Naturgesetzen. Gut, wer das kann!
wize.life-Nutzer, so isses! ...wessen Leben gut verläuft, sollte durchaus DANKBAR sein, wenn es schlecht verläuft wohl eher weniger.

Allerdings, Menschen können dankbar für ihr Leben sein, obwohl sie weder an ein Leben nach dem Tod, noch an ein Jenseits glauben.

Heidi wize.life-Nutzer, WEM bist DU denn dankbar für dein Leben? ...oder handelt es sich in deinem Fall eher um eine abstrakte Form der Dankbarkeit? ...falls es eine Abstraktion der Dankbarkeit überhaupt gibt?
Übrigens, wer kann dem guten Drewermann länger als 10 Minuten freiwillig zuhören?
Meinem Schicksal bin ich dankbar, dass ich in einer friedlichen Zeit geboren, aufgewachsen und alt geworden bin, dass ich Familie habe und meinen Kindern und Enkeln bin ich dankbar, dass sie sich genau so wie ich um ein gedeihliches Familienleben bemühen. Meinen Freunden bin ich dankbar, dass sie auch in schlechten Zeiten zu mir gehalten haben und und und. Ich könnte noch viel schreiben,,,
Und wer, wie ich gelernt hat das Leben so zu leben, der darf sich wohl glücklich schätzen.
wize.life-Nutzer, so in etwa sehe ich das auch, denn ich bin dankbar dafür, dass ich (fast) nur Glück im Leben hatte, denn das Glück der Geburt (Ort & Zeit) fiel mir einfach so zu, und dafür bin ich sehr dankbar, denn es gibt Millionen Menschen, bei denen das völlig anders lief und läuft.

Mit einem Glauben an ein jenseitiges Leben hat diese Dankbarkeit aber nur sehr wenig zu tun! ...das heißt, ich bin dankbar, auch wenn ICH nach meinem Tod NICHT mehr existiere.
Ich bin ja auch dankbar...

...nur bei wem soll ich mich bedanken?
Gefühle muss man ja nicht unbedingt aussprechen.
Und was meine Familie, meine Freunde anbelangt, da fällt mir keine Perle aus der Krone, wenn ich es ab und an sage.
wize.life-Nutzer, das mit der Dankbarkeit sollte man nicht wortwörtlich nehmen, denn du hast ja recht, es fehlt im Grunde der Dankbarkeits-Adressat.

Es handelt sich vielmehr um ein apersonal-abstraktes Dankbarkeitsgefühl.

Wie wize.life-Nutzer, richtig bemerkte, man muss dieses INNERE Dankbarkeitsgefühl nicht unbedingt aussprechen und es reicht völlig aus, wenn man der Familie und guten Freunden gegenüber zum Ausdruck bringt, dass man dankbar ist, sie zu haben und sich freut, dass es sie gibt.
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