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Nimm es nicht ernst

Nimm es nicht ernst, das Leben,
Es ist nur ein törichtes Spiel
Von Nehmen und Geben,
Ohne Sinn, ohne Ziel.

Nimm sie nicht ernst, die ander'n,
Sie wissen so wenig wie du.
Sie suchen und wandern
Und kommen nirgends zur Ruh.

NImm sie nicht ernst, die Liebe,
Sie geht und lässt dich zurück.
Und doch wirst du sagen, die Liebe
Ist auf Erden das einzige Glück.

Nimm sie nicht ernst, diese Worte,
Sie gelten nicht allen, nur mir.
Vielleicht klingt am anderen Orte
Die Botschaft anders als hier.

ez

1 Kommentar

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Jeder Mensch ist Stimmungen unterworfen, und sie bestimmen oft die Handlung. Das gilt auch für die Entstehung von Gedichten.

Diese Verse drücken durchaus nicht meine EInstellung zum Leben aus, im Gegenteil. Es sind flüchtige, hingehauchte Worte, schillernd und zerbrechlicb wie Seifenblasen.
Das k a n n das Leben auch sein.

Das i s t es aber nicht.

Jeden Morgen beobachte ich den Fluss , den Neckar, er fließt täglich in dieselbe Richtung, er ist zielorientiert. Aber gestern trat er über die Ufer, war wild und ungebärdig wie ein wütender Geselle.
Manchmal tanzen kleine , im Licht funkelnde Wellen , drehen sich im Kreis, übermütig und selbstvergessen.
Und heute liegt er still wie ein See, die Häuser und Bäume spiegeln sich im See, er legt eine Pause ein, aber er verliert das ZIEL nicht aus den Augen.

Diesen Gegensatz versucht das Gedicht auch einzufangen, ein wenig versteckt.
Das Leben mag eine einzige Tragikomödie sein, aber eins bleibt ewig: die LIEBE. Ob sie einem Menschen, allen Menschen, einem Gegenstand, einer Erfahrung, einem Gott entgegengebracht wird, ist nebensächlich. Sie i s t ewig - und das allein zählt.
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