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Geschenk (2018) und Aufgabe (2019)

Wenn etwas zu Ende geht – und sei es nur ein Jahr -, schaut man zurück. Gab es Höhepunkte, Tiefpunkte oder ein besonderes Geschenk?
Gab es vielleicht noch lose Fäden im Leben, die es nötig gehabt hätten, gebündelt zu werden?

Ich wachte heute morgen auf und wusste, dass eine Aufgabe auf mich wartete. Sie hing mit einem Buch zusammen, das mir noch rechtzeitig zu Weihnachten zugeschickt worden war. Der Verfasser der Trilogie, Kernphysiker, hatte seinem Buch einen Titel in Akronym-Form gegeben.
Ein Akronym fasst die Anfangsbuchstaben einiger Wörter zusammen. Es wimmelt in unserer Welt, die alles verkürzen muss, weil niemand mehr Zeit hat, von Akronymen, wie z.B. UNO, CDU oder DNA.
Man gewöhnt sich an solche sterilen, aber einprägsamen Kürzel, und mir wäre das Buch vielleicht gar nicht in die Augen gesprungen, wenn es nicht diesen höchst seltsamen Titel „My Big Toe“ (dt. Mein großer Zeh) gehabt hätte. Der eigentliche Titel ist: „ My Big (Picture) Theory of Everything)
(dt.: Mein großes Bild von ALLEM WAS IST)

Der Autor, Thomas Campbell, studierte Mathematik und Physik und machte 23-jährig 1968 seinen Doktor in Experimenteller Kernphysik und arbeitete jahrelang bei der NASA. Später lernte er den Ingenieur Robert Monroe kennen, dessen out-of-body-Erfahrungen er wissenschaftlich untersuchte.
Das Buch ist eine Zusammenfassung seiner Forschungsergebnisse und seiner Erfahrungen:

„[Das Buch] vereinigt Wissenschaft und Philosophie, Physik und Metaphysik, Geist und Materie, Zweck und Bedeutung, Normales und Paranormales. Die Ganzheit menschlicher Erfahrung (Geist, Körper und Seele), die unsere objektiven und subjektiven Welten umfasst, wird in einer nahtlosen wissenschaftlichen Sicht verknüpft.“ (Klappentext, dt. ez)

Wie gerät man denn an ein solch merkwürdiges Buch, das einem geradezu maßlose Versprechen macht?

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Ich war 28, kurz vor meiner Emigration in die USA, als ich eines Nachts aufwachte, einen sanften Druck auf meine Lider spürte, die Augen öffnete und feststellte, dass ich unmittelbar unter der Zimmerdecke hing.
Natürlich erschreckt man dann, wenn man den eigenen Körper im Bett unter sich liegen sieht – und dann ist man sofort wieder „dort, wo man hingehört“.
Ich ging der Sache nicht nach, weil ich niemanden kannte, der mir eine Auskunft hätte geben können und weil ich mich um meine Ausreise kümmern musste. Also legte ich diese Erfahrung sozusagen ad acta.

In den USA geriet ich aber an sehr merkwürdige Menschen. Mein Chef, Dr. Bays, Leiter des Instituts für Fremdsprachen an der Universität Clarion, war Freimaurer, seine Frau Rosenkreuzerin. Sie staunten, dass ich von Edgar Cayce, dem „schlafenden Propheten“ noch gar nichts gehört hatte, dass mir auch Arthur Ford und dessen Kontakte mit Verstorbenen total unbekannt waren …
Als ich nach 2 Jahren – auf eigenen Wunsch – nach Deutschland zurückkehrte, hatte ich auch ein Buch von Robert Monroe gelesen, einem amerikanischen Ingenieur, der eines Tages einen spontanen Austritt aus seinem Körper erlebt hatte und sich dann, total überwältigt von diesen Reisen durch unendlich weite, feinstoffliche Welten, daran machte, anderen eine ähnliche Erfahrung zu ermöglichen, Er gründete The Monroe-Institute (in Virgina), eine Forschungs- und Lehreinrichtung, die auch heute noch besteht.

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Danach verschwand das Thema aus meinem Leben. Andere Interessen, andere Reisen – in den Osten nach Indien – traten an dessen Stelle, bis ich beim Sport Oswald G. kennenlernte.
Er erzählte mir, er habe statt zur Bundeswehr zu gehen eine Ausbildung bei der Polizei gemacht und großes Aufsehen erregt, weil er die Drogenhändler immer sehr schnell aufgefunden hätte. Er sagte, er könne seinen Körper verlassen und auf Reisen gehen.

Natürlich bleibt man als Unkundiger skeptisch. Ich stellte ihn auf die Probe. Er sollte beschreiben, was sich an einem Nachmittag bei mir ereignen würde. Ich erwartete Besuch.
Oswald wohnte 2 km entfernt in einem anderen Stadtteil Heidelbergs. Ich hatte für einen Bekannten eine Kugel aus Rosenquarz aus Indien mitgebracht, er wollte sie abholen.
Oswald löste die Aufgabe geradezu frappierend. Er nannte die 3 Farben der Blumen, die dieser Mann mitbrachte, er beschrieb die Situation in allen Details, sagte, wo ich den Strauß hingestellt hätte, etcetc.

Ein zweites Mal erzählte er mir spontan, dass ich im Ägyptologischen Institut einen Vortrag gehört hätte. Der Professor habe einen blauen Jeansanzug getragen, es sei eine kleine Gruppe von Leuten anwesend gewesen, eine Wasserflasche sei auf den Boden gefallen … Oswald G. wan an diesem Tag in der Schweiz gewesen!

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In diesem Jahr lernte ich bei wize.life einen User kennen, der sich ebenfalls in diesem Bereich gut auszukennen schien. Auch ihm stellte ich eine Aufgabe. Er solle mich doch mal besuchen und mir die Farbe meiner Möbel nennen.
Er löste diese Aufgabe brillant und mit viel Humor. Diesen Besuch – den ich natürlich nicht wahrnehmen konnte – werde ich sicher nie vergessen.

Meine Verwirrung – oder war es eher mein Wunsch, die Reichweite und Inhalte dieser Fähigkeit näher kennenzulernen - ,veranlasste mich dazu, weiter im Internet zu suchen, und so stieß ich dort auf www.my-big-toe.com, hörte auch einen Vortrag des Wissenschaftlers Tom Campbell, der – da simultan übersetzt – schwer zu verstehen war.

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Thomas Campbells Intention ist, Philosophie, Physik und Metaphysik auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, sozusagen eine Weltformel zu finden, was den Physikern bislang ja noch nicht gelungen ist.
Mir gefällt dieser enorme intellektuelle Einsatz, der humane Wunsch, dem Menschen ENDLICH ein Bild vom Ganzen vorzustellen und ihm vielleicht sogar zu helfen, sich selber von der REALITÄT der Bewusstseinswelten zu überzeugen.


Ich freue mich auf 2019. Ich werde ein Jahr brauchen, um das Buch zu lesen und zu verstehen. Geschenk 2018 wird zur Aufgabe 2019. Vielleicht ließe sich davon sogar ein philosophischer Aphorismus ableiten:

"Sieh in deinen Aufgaben Geschenke und in deinen Geschenken Aufgaben!"

(c) ez

5 Kommentare

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Was meine Feststellung ist, das Leben unterliegt einem bestimmten Rhythmus, wo sich Ereingisse in gleicher oder ähnlicher Form widerholen, oder etwas völlig Neues anbricht.
Das Jahr 2018 war für mich ein totes Jahr, da wo sich nichts bewegt. Erst im letzten Quartal des Jahres stürmen so viele Erkenntnisse auf mich ein, so dass ich kaum Zeit habe, dieses richtig zu realisieren und auch unterzubringen. Ich kann es nur zuordnen und einordnen, aber die Erkenntnisse dann auch zufriedenstellnd zu bearbeiten, das schiebt sich in das neue Jahr hinein.
Zuvor war es 2010/2011 auf und davor 2006 auf 2007. Diese toten Zeiträume in einer Unwissenheit und dann wie der Blitz kommt es bei den letzten 5 bis 3 Monaten geballt.

Damit steht fest, wie wenig Einfluss wir auf uns und unser Tun ausüben können. Nämlich keinen.
Die Rhythmen des Lebens werden in bestimmten Astrologieschulen besonders hervorgehoben.
Man weiß z.B. dass alle 12 Jahe ein Jupiterjahr ansteht und dass dann die DInge Flügel bekommen
Man weiß ebenfalls, dass alle 28/29 saturnine Jahre auftreten, in denen Verluste (Krankheit, Trennungen etc.) zu erwarten sind.

Von C.G. Jung berichtet man, er habe, wenn ein Klient kam und total verzweifelt war, eine Flasche Champagner geholt und feierlich verkündet, das müsse gefeiert werden, denn jetzt könne es nur aufwärts gehen.

Amplituden gibt es in jedem Leben. Man kann es im Horoskop sehen, ob sie geringfügig oder sehr groß sind.
Ich habe ausgerechnet, dass sich alle 11 +/- Jahre mein Leben komplett ändert. Ob damals Umzug, Schule oder später Ausland, Kind usw.
Das könnte dieser 12er Jpiterrhythmus sein.

Es gibt aber auch einen 7er-Rhythmus, weil Uranus dann in ein neues Zeichen tritt. Das passt bei mir haarscharf.
Ja, das stimmt, aber wenn ich mir diese besagten Zeitpunkte im Rückblick anschaue, so ist da kaum Unterschied in dem 11jähren und dem 7jährigen Vorkommen.
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