wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Schöpfung

Gott ist nicht über den Wolken - er ist in dir

Zunächst einmal ist das ein Tatbestand, der in 6 Worten ausgedrückt worden ist. Kein geringerer als Gott. Wohl hat der Meister das gängige Wort gebraucht, soz. die Worthülse, die auf der Welt allgemein verwendet wird, wenn eine Beziehung zu einer höheren Instanz hergestellt werden soll.
Gott ist keine Person und doch ein lebendiges Wesen. Es ist in der Lage, sich personal zu äußern. Erscheinungen Gottes in Menschengestalt gab es schon immer, aber sie waren immer der Auffassungsgabe des jeweiligen Kulturangehörigen angepasst. Verstanden wird nur, was man selber ist. Also kann Gott nur erfasst werden, wenn er als Person greifbar und sichtbar wird. Darauf hat sich der Weltenschöpfer eingestellt, als er seine Boten auf die Erde ausgesandt hat.

Auf anderen Planeten ist er in anderer äußerer Form erschienen, z.B. in der Gestalt eines Lichts oder einer Flamme oder eines großen Ungeheuers, das gebären und verschlingen kann.
Gott entzieht sich jeder Definition, denn etwas definieren heißt es eingrenzen auf einen bestimmten Sinngehalt, auf eine messbare Größe. Gott ist aber unmessbar, unsichtbar, ungreifbar, unverständlich, undurchsichtig, - er kann durch die Negation besser angedeutet werden als durch positive Attribute. Er ist alles, was ist. Aber alles, was ist, ist nicht begrenzt, d.h. er ist unendlich. Wieder haben wir ein Adjektiv gefunden, dass negativ ist. Er ist nichts, was er nicht sein könnte.

Diese unfassbare Grenzenlosigkeit ist eines der großen Geheimnisse Gottes. Da unsere begrenzte Vorstellungskraft da nicht mithalten kann, gibt sie lange vorher auf. Gott ist eben etwas , was sich jeder Beschreibung entzieht.

Sich jeder Beschreibung entziehend, wird doch Erfahrung geboten. Hätte es diese nicht gegeben, hätte es sich dieser Gott im Universum nicht beliebt machen können, denn was soll man für etwas empfinden, was unvorstellbar ist, was unbeschreiblich ist, was namenlos ist.

So ist die Erfahrung an die Stelle der Beschreibung getreten, und da sind es wiederum einige, einige wenige im Vergleich zu den riesigen Mengen von lebendigen Weseneinheiten im Universum, die GOTT erlebt, erfahren haben.
Sie mussten nur sich dem Prozess der Öffnung und Ausweitung nicht widersetzen. Überall da, wo sie zumachten, wo sie negierten, wo sie Fenster und Türen und Herzen abschließen wollten, geschah nichts.
Gelegentlich ein kleiner Lichtblick, eine außergewöhnliche Erfahrung, Aber Gott? Nicht vorhanden, zwar vermutet, aber nie gesichtet.

Gott erfahren haben aber jene in der Geschichte der Menschheit, die sich weit genug gemacht haben für diese Unendlichkeit. Sie lockerten die Grenzen ihres Ichs und verschmolzen mit einer Energie, die hinter allen sichtbaren Formen wogte und simmerte. ENERGIE – das ist GOTT, nichts anderes. Flutende Energie, die sich zu Formen aller Art verdichten kann, die sich begrenzt, aber grenzenlos ist. Die sich unsichtbar macht, aber den Sehenden blendet, wenn er sieht.

GOTT ist nicht hinter den Wolken, die nur ein Bild für seine gefühlte Verborgenheit sind. Er ist DA, er ist alles innen und außen. Er umschließt und entgrenzt das Universum. Er bietet Innenräume und Außenräume, direkte Erfahrung und Abwesenheit.

Sein Wachstum steigt täglich ins Vieldimensionale, eine gigantische Flutwelle der Erkenntnis durchzieht das Universum. Ein Band der Liebe schlingt sich von einem zum anderen. Nichts ist unwichtig, alles ist an seinem Platz, jeder dient dem anderen, jeder ist unentbehrlich, unteilbar, unabkömmlich. Ein Netz von Perlen, wo der Wegfall einer Perle ein Loch im Netz bedeuten würde.

Wachstum ist Fortschritt, ist Bereicherung, ist Vertiefung, ist Einsicht, ist Liebeserklärung an den anderen, der einem zum Wachsen verhilft. Jeder Mensch ist eine winzige Perle im universalen Netz, ebenso wichtig wie die Perle daneben. Niemand ist wichtiger, niemand ist herrlicher, niemand ist schöner als der andere. Alle sind gleich! DAS ist die Schönheit Gottes.
Wachstum verbietet Konkurrenz und Egoismus. Eine Pflanze gestattet den Blättern ihren Raum, stärkt den Stängel, der die Blüte und später die Frucht tragen soll. Wachstum, das sabotiert wird, führt zum Verdorren, zum Sterben.

(c) KHez

13 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Erläuterung: Dieser Text stammt nicht von mir, ich habe ihn nur empfangen. Solche Texte werden mir diktiert, wenn ich darum bitte. KH ist ein Kürzel für einen Namen, den ich hier nicht nennen möchte.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren