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ein Mensch  :-)

Was ist der Mensch?

Der Mensch ist alles, wenn er es sein möchte. Er hat Zugang zu allen Rätseln der Welt, wenn er eine Antwort von Herzen wünscht. Aber die meisten leben wie die Käfer, sie krabbeln, sie fressen, sie paaren sich und sie sterben.

Das ist auch Menschwerdung. Aber noch nicht Menschsein. Ein Mensch fragt nach seiner Herkunft und nach seinem Ziel. Beides ist identisch, denn er kommt von Gott und geht in Gott ein. Dazwischen liegen Stufen der Annäherung, der Entdeckung, der Ausweitung des Bewusstseins. Diese intensive Suche ist Voraussetzung für geistiges Wachstum. Wer Antworten haben möchte, wer seine Aufgabe kennt, wer gern mehr über die Prozesse des Kosmos erfahren möchte, der ist auf einem guten Weg. Wo er diese Suche durchführt, ob im stillen Kämmerlein, ob in einer Höhle, einem Kloster oder mitten auf der Straße, auf dem Marktplatz, spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle. Er ist unterwegs, er sieht sich um, er beobachtet, er wägt ab, er erkennt, er verurteilt nicht, er beurteilt schon, und er zieht Schlüsse.

Wenn er schließlich so weit ist, dass er alles als göttlich erkennt, wenn er in dem niedrigsten Wesen eine göttliche Ahnung sieht, wenn er einem anderen Menschen zu einer Erkenntnis verhilft, wenn dieser Freude erfährt durch ihn, dann hat er den Weg verstanden. So vielfältig die Auswirkungen sein können, so variabel ist die Methode. Ihr braucht nicht Mutter Teresa zu preisen, wenn ihr die Vögel im Winter füttert, wenn ihr den Obdachlosen eine Suppe spendet, wenn ihr einem depressiven Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, habt ihr viel getan.

Der Weg ist unendlich, denn der Abstand zwischen dem Wesen, aus dem alles entstand und dem Wesen, in das alles wieder verändert eingehen soll, ist riesig, ist unvorstellbar. Es werden viele Fehler gemacht, es werden Korrekturen vorgeschlagen, es werden karmische Posten aufgelöst – am Ende wird alles subtiler, sensitiver, intensiver, kreativer, am Ende steht ein Bewusstseinstsunami, wenn ihr mir dieses Wort erlaubt. Am Ende wird aus einem kleinen krabbelnden Käfer ein kosmisches Wesen, das sich seiner unendlich großen Fähigkeiten deutlich bewusst ist.

Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Jeder findet sich an einer Stelle wieder, wo weiteres Wachstum möglich ist, z.B. Ist das Erschaffen neuer kosmischer Globen eine ungeheuer große Aufgabe, die unvorstellbare Kreativität und Intelligenz voraussetzt. Denn alles, was ist, ist ineinander verschränkt, eine ausgewogene Mischung von Kräften und Gegenkräften hält das ungeheuer große Universum im Gleichgewicht. Ein mathematisches Geheimnis? Ja, unermesslich, undurchdringlich, über alle Maßen herrlich. Gott ein tausendfaches Genie. Und jedes Genie ein winziger Splitter aus göttlicher Genialität.

(c) KHez

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9 Kommentare

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"Aber die meisten leben wie die Käfer, sie krabbeln, sie fressen, sie paaren sich und sie sterben."

Ich nicht ...
https://funny-lover.com/wp-content/u...l-about.jpg
Peter, das dritte Verb solltest du doch beherrschen .
klar doch ( 2 erwachsene Kinder), auch die anderen Verben sind mir vertraut (ich bereue nichts!). Nur bringen mir alle keine Erkenntnisse zum "großen Geheimnis" - vielleicht nach dem vierten?

Wenn nicht, fände ich das "Bewusstsein" als eine unverschämte Zumutung! Eine neuronale Vernetzung in den Schädel gestopft zu bekommen, gerade genug, um dieses Geheimnis schemenhaft zu erkennen, aber nicht genug, um Sinn und Ursache zu verstehen (grummel )
Dann, Peter, könntest du dir vielleicht auch Gregg Braden anhören - ein anderer wize.life User hat mich auf diese Lektionen hingewiesen.
Ich fand es sehr erstaunlich, was er über 'das zweite Gehirn im Herzen' sagte.

Überhaupt finde ich die Aufgeschlossenheit dieser amerikanischen Wissenschaftler beachtlich.

Weiter unten habe ich einen link.
Edith:
"Wer Antworten haben möchte, wer seine Aufgabe kennt, wer gern mehr über die Prozesse des Kosmos erfahren möchte, der ist auf einem guten Weg. Wo er diese Suche durchführt, ob im stillen Kämmerlein, ob in einer Höhle, einem Kloster oder mitten auf der Straße, auf dem Marktplatz, spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle."

Assoziation:
>>Ob er sich von der Beschränkung auf solche geistige Enge nun durch philosophische Besinnung befreit oder durch die Hinwendung zu den uns von der Naturwissenschaft erschlossenen Hintergründen unserer Alltagswelt, macht letztlich keinen Unterschied. Auf beiden Wegen kann man die Grenzen naiven Welterlebens hinter sich lassen und den Horizont seiner unmittelbaren Erfahrung überschreiten (>>transzendieren<<). In beiden Fällen legt dieser Schritt die Sicht frei auf die Voraussetzungen und das Geheimnis unserer Existenz.<<
https://www.facebook.com/Hoimar-von-...36480270499

--> https://www.facebook.com/notes/hoima...5266436493/
Ich habe von Dithfurt einmal in einer Gesprächsrunde erlebt und war ziemlich enttäuscht.
Aber so hat jeder eben seine Lehrer. wenn du diese Bezeichnung gestattest.

Richtig ist natürlich, dass die FRAGE allein Aufbruch ist oder sein kann. Der Weg ist natürlich unterschiedlich, abhängig vom EInzelnen. Sogar unser Benedikt sagte - zu meiner großen Überraschung - als Antwort auf die Frage, wieviele Wege es zu Gott gäbe: "So viele, wie es Menschen gibt." Für einen Kathoiliken und noch dazu einen zurückgetretenen Papst recht großzügig.
Sinngleich formuliere ich gerne im Kontext von Weltsichten, die ja abhängig sind von individuellen Erkenntnissen von Welteigenschaften (qualitativ und quantitativ!):
"Es gibt vermutlich ebenso viele Weltsichten, wie es Menschen gibt. Viele sind vielleicht ähnlich, aber wenige gleich ..."
Leider führt das aber zu Aggressionen und Terror, statt dass man einfach zulässt, was nicht gegen das GG verstößt.

Toleranz geht mir aber z.B. auch zu weit, wenn sie christliche Kollekten benutzt, um Moscheen zu bauen (Prof. Huber vor Jahren!).

Wer vor einer anderen Religion auf die Knie geht, ist mir suspekt. Achtung ja, aber kein Kniefall.
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