EIN BEGRÜNTER STEINGARTEN MACHT IN HERTEN WAS HER

STEIN-VORGÄRTEN SIND IN VIELEN STÄDTEN EIN THEMA; DENN PFLEGELEICHTER SIND DIESE NICHT?

Liebe wize-life Leserinnen und Leser,
Wie hier in Herten gibt es einige Vorgärten die mit Kies oder Schotter befüllt werden. "DEM NABU SIND DIESE GÄRTEN EIN DORN IM AUGE; DENNOCH SIND DIESE NICHT VERBOTEN?" Dem Nabu bekommt hier in Herten einige Straßen und Häuser, wo Ihnen das Grausen kommt. Dabei ist es keine Frage der Optik, sondern dem Nabu fehlt es an immer weniger werdenden Insekten. Die Brauchen dringend blühende Vorgärten, damit auch die Nahrungskette aufrecht erhalten wird. Ohne Insekten haben Vögel ein Problem. Außerdem sollen solche Steingärten keinesfalls pflegeleichter sein. Das denken zwar viele, aber auch da muss das Laub entfernt werden, sowie auch dort Unkraut sprießen kann und auf den Steinen bildet sich schnell das grüne Moos. Dem wiederum würden dann einige mit Chemie auf dem Leib rücken. Laut Nabu ist das Umwelt-technisch eine Katastrophe. Nabu gibt den Bürgern Tips für einen bepflanzten Vorgarten, andere dagegen wenden sich an Profis für Kies und Schotter. Doch den Kunden wird dabei auch erklärt, das er nicht weniger Arbeit hat, wie mit einem begrünten Vorgarten. Von einem generellen Steingarten verbot hält die Stadt Herten nicht viel, denn Sie möchten lieber aufklären statt Verbote auszusprechen. Ich selbst finde meine Heimatstadt Herten gut aufgestellt und in Sachen Grün sind wir gut gerüstet. Ich selbst finde es schön wenn Stein und grün zusammen harmonieren und der Gestaltung wie und Warum sind keine Grenzen gesetzt. Euer Thomas

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18 Kommentare

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Leider findet man auch immer weniger Bäume und Hecken. Wir haben aus dem oben beschriebenen Grunde noch sehr viel davon. Im Alter fällt es jedoch schwer Bäume und Hecken auf Kurs zu halten und dann bleibt oft nichts anderes übrig als um zu gestalten.
Guten Morgen Lucia, leider fällt die Stadt ohne Bürgerinnen und Bürger zu fragen von sich aus Bäume? Sie haben noch nicht begriffen das wir aus dem Grün Sauerstoff erhalten, was wir täglich für unsere Lungen brauchen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Behörden so unwissend sind. Bei uns werden mehr Bäume gepflanzt als gefällt. Und Bäume, die eine Gefahr darstellen, müssen nun einmal weg!
Sehe ich nicht anders sondern genau so, denn das gleicht einer Diktatur?
Lieber Jürgen, wie bärbeißig. Ich gestalte meinen Garten auch gerne, wie ich es möchte. Trotzdem, man sieht immer weniger Bäume in den Gärten und das ist schade. Und sicher hast mit dem o.g. Recht, aber Bäume im Garten sind für Mensch und Tier gut.
Es wird ja auch keinem etwas vorgeschrieben, aber Empfehlungen darf man sich schon anhören, ohne beleidigt zu sein. Man kann seinen Garten auch pflegeleicht bepflanzen.
Übrigens gab es früher sehr viel mehr Vorschriften; man denke an die Kehrwoche, wo jeder auf den anderen aufgepasst hat, man durfte sonntags bei uns keine Wäsche aufhängen und Wäsche auf dem Balkon durfte man von außen niemals sehen.....
Jeder sollte seinen Vorgarten so anlegen wie er oder sie es möchte ohne bevormundet zu werden, denn dann sind wir wieder bei der Diktatur!
ES sehe auch gut aus wenn es halb und halb ausgerichtet wird, um es zusammen auch gut pflegen zu können.
Für diktatorisch halte ich die Vernichtung von Grünland zugunsten von Gewerbegebieten und Bauland usw. an.
Das ist m. E. aber auch zu kurz gedacht. Als meine Eltern in den 60-er Jahren bauten, erhielt jeder Bauherr ein Grundstück von 600 bis 800 qm, weil Selbstversorgung mit Obst und Gemüse angesagt war. Es wurde fast der gesamte Familienbedarf angebaut, einschließlich Kartoffeln. Die heutigen Grundstücke sind höchstens halb so groß, haben viel Wohn- und wenig Grünfläche, und dort gibt es meist nur Rasen und eine Hecke aus Kirschlorbeer.
Auch die neuen Generationen in den alten Häusern haben ihre Gärten inzwischen so gestaltet: Rasen und Steine. Rasen in 3 cm Höhe ist ja auch nicht insekten- und vogelfreundlich. Wenn man zu Gunsten der Natur bauen wollte, dürfte es nur noch Hochhäuser geben.
Gewerbegebiete brauchen wir doch auch, denn wo sollten die Menschen denn sonst arbeiten.
Man kann aber nicht diktatorisch vorschreiben, dass die Besitzer ihre Freiflächen naturnah gestalten müssen.
Die Bebauungspläne sehen heute aber oft so aus, dass man eher größere Häuser in Baulücken plant und baut, anstatt die Städte wie früher immer weiter ins Umland ausufern zu lassen.
Vielleicht müsste man einfach mal innehalten und die Frage stellen, was wir überhaupt brauchen.
Das kann aber nicht verordnet werden, das muss jeder selbst tun.
"EINE AUSGEWOGENE INFRASTRUKTUR; WO SICH NUTZLAND UND GRÜNFLÄCHEN DIE WAAGE HÄLT"; DAS WÄRE EINE OPTION!
Hier ein 'Vorgarten des Grauens' in Mannheim-Neckarau:
und hier nochmals:
Und hier unser 'Steingarten:
Ein sehr schöner Steingarten mit Bepflanzung
Sieht doch einfach sehr schön und kreativ aus und macht einen guten Eindruck
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