Was sagt der Islam zum Terror?

Was sagt der Islam zum Terror?
Was sagt der Islam zum Terror?Foto-Quelle: www.sott.net

Offener Brief
An Dr. Ibrāhīm ʿAwwād al-Badrī alias „Abū Bakr al-Baġdādī“ und
An die Kämpfer und Anhänger des selbsternannten „Islamischen Staates“
Unterzeichnet von über 120 islamischen Gelehrten
27. September 2014

Kurzfassung: Es ist im Islam verboten,

• ohne die rechten Gründe, die rechten Ziele und ohne das rechte Benehmen einen Jihad zu führen. Der Jihad dient der Verteidigung und nicht dem Angriff.

• Unschuldige zu töten.
• Sendboten, Botschafter und Diplomaten zu töten; somit ist es auch verboten, Journalisten und Entwicklungshelfer zu töten.
• Menschen zu foltern.
• die Sklaverei wiedereinzuführen. Sie wurde durch universellen Konsens aufgehoben.
• Christen und allen „Schriftbesitzern“, zu denen auch die Jesiden gehören, in irgendeiner erdenklichen Art zu schaden oder sie zu missbrauchen.
• Frauen und Kindern ihre Rechte zu verwehren.

• Tote zu entstellen.
• die Gräber und Gedenkstätten der Propheten und Gefährten zu zerstören.
• Gott böse Taten zuzuschreiben.

• die Menschen als Nichtmuslime zu bezeichnen, außer sie haben offenkundig den Unglauben kundgetan.
• die Menschen zur Konvertierung zu zwingen.

• Fatwās (Rechtsurteile) zu sprechen ohne die dafür notwendige Bildung und Kenntnis zu haben. Sogar diese Fatwās müssen der islamischen Rechtstheorie, wie sie in den klassischen Texten dargelegt wurde, folgen.
• Recht zu sprechen, wenn die Arabische Sprache nicht gemeistert wurde.
• bei der Rechtsprechung die Wirklichkeit der Gegenwart zu missachten.
• rechtliche Bestrafungen sowie Körperstrafen zu verhängen, ohne dem korrekten Prozedere zu folgen.

• einen Teil aus dem Koran oder eines Verses zu zitieren, ohne auf den gesamten Rest zu achten, was der Koran und die Hadithe über diese Angelegenheit lehren. Es können nicht „die Rosinen unter den Versen herausgepickt“ werden, ohne Berücksichtigung des gesamten Korans und der Hadithe.

• Scharia Angelegenheiten zu vereinfachen und festgelegte islamische Wissenschaften zu missachten. Meinungsverschiedenheiten unter Gelehrten über bestimmte Angelegenheiten sind gestattet, außer in all jenen Fällen, welche als die Fundamente der Religion gelten.

Der volle Wortlaut ist hier nachzulesen:
http://madrasah.de/leseecke/islam-al...di-und-isis

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4 Kommentare

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Ich habe schon viele Muslime kennengelernt, sie alle waren friedlich und haben gelebt oder leben noch wie jeder andere Mensch, nur sind ihnen die Gebote ihrer Religion genauso wichtig wie denen, die eine andere Religion haben. Wer keinen Glauben hat, hat zumindest (glaube ich jedenfalls) eine Moral.
Ich werde nie verstehen können, wie es sein kann, dass man Terroristen der IS mit den "normalen" Muslimen gleichsetzen kann und tgl z.Bsp. bei WL seinen Hass und seinen Unrat schreibt. Das ist für mich Bildungsverweigerung
Die überwältigende Mehrheit der DAESH-Opfer sind Muslime. Schon das zeigt, dass sich diese Terroristen nicht auf religiöse Vorschriften berufen können.
Aber wo der Fremdenhass des Krokodilhirns die Oberhand hat, hat die Logik des Großhirns nichts mehr zu melden.
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